Bilder aus Großbeuthen

Chris mit Simson-Jan in Großbeuthen, 1962
Die Dorfstraße. Es ist die Hauptstraße in Großbeuthen.
Das Gasthaus – ein beliebter abendlicher Treffpunkt. Hier kommen alteingesessene Einwohner und die Lehrlinge schnell miteinander ins Gespräch.
Das Lehrlingswohnheim in seinem Umfeld. Vor zwei Jahrzehnten noch Gutspark genannt.
Im ehemaligen Park des Rittergutes, zwischen dem Gutshaus, das ist die heutige Schule, und dem neu errichteten Lehrlingswohnheim steht der Restbestand großer alter Bäume.
Das Lehrlingswohnheim von außen.
Der Speisesaal des Lehrlingswohnheims. Zukunft – wohin führst du uns und unsere Errungenschaften?
Der Grundriss unseres Drei-Personen-Zimmers.
An der Gedächtnis-Pinn-Tafel unseres Zimmers hängen auch gar manche Grüße.
Wandbehang in unserem Zimmer
Unser Großbeuthener Jugendlied – hier komponiert und hier gedichtet. Das gibts nur einmal – das kommt nicht wieder.
Das frühere Gutshaus. An einer Fensterseite der Blick zum landwirtschaftlichen Gutshof, an der rückwärtigen Gebäudeseite – der Ausgang zum Park. Heute ist das Gebäude die Betriebsberufsschule. Hier macht das Lernen Freude.
Klassenraum in der Schule. Zur Zeit unseres Hierseins befanden sich die Räume in gutem Zustand.
Biologieunterricht bei Herrn Konrad Utemann: Die Verdauung beim Menschen, so auch des Kindes. Etwas später lehrt er uns die Verdauung des Rindes – das geht doch etwas anders einher.
Deutschunterricht bei Herrn Brandt, etwas kriminologisch gewürzt: Der arme Mann stahl ... aber manchmal auch ein Brot.
Deutschunterricht bei Herrn Brandt: Das Nibelungenlied ohne jedwede Melodei – mit kurzen Ausflügen ins Althochteutsche.
Freundessprachen verbunden mit Obstkunde! Manches davon war unbekannt – und deshalb brauchte man dafür ein weiteres Fremdwörterbuch.
Die Schule und der Weg nach Thyrow, also weg von der Schule – ab ins Wochenende.
Traktorenschau. Modernste Technik – ...
... da lacht das Herz im Leibe des Landwirts
Die Produktionsstätte auf dem Gutshof in Großbeuthen. Hier wird der „Saft“ für die späteren alkanolisch konservierten pharmazeutischen Erzeugnisse hergestellt. Schaut dich das Haus etwas schräg an und ist es etwas grün im Gesicht? Kein Wunder – es ist die Schnapsbrennerei. Zwar Arbeitsort für uns – trotzdem ein verbotenes Gebiet für Unbefugte aller Art.
Gegenüber der Brennerei: Die Remise mit dem Stall der beiden Zuchtbullen „Meister“ und „Danilo“.
Unsere Kuhställe für das schwarzbunte Milchvieh
Stallanlagen
Milchbank
Die Personalausweise für Kühe und Schweine.
Schweineställe, mit Auslaufterrasse und viel frischer Luft dazwischen.
Im Wohnzimmer. Na gut. Hier lebt es sich nicht schlecht.
Schweinehütte („Schweinepilz“)
Der Zielort für unsere Studientage ist ein Waldzeltplatz der Jugendherberge bei Bad Doberan
Studientage in der Sommersonne am Baltischen Meer ...
... so etwa zwischen Bad Doberan und Hiddensee.
Die Ostsee – das Meer des Friedens. Alle Anrainer sind so absolut friedlich.
Uns're Devise: Wir steh'n im Kampfe Tag und Nacht. Vom grauen Turm, vom grauen Schiff, habt darauf acht, der Grenzschutz scharf das Land bewacht. So frei das ganze weite Land, so frei das Meer vor‘m Ostseestrand.
Ein Vorgriff. Anzeige von 1972: Neubauzimmer. Strandnähe, Meerblick, für 2-4 Personen vorgesehen. Lage wie im
4. Obergeschoss, in 15 m Höhe. Geeignete Nutzung bis Windstärke 6. Wenn darüber hinaus – dann Abstieg hinunter.
Auch alle Molli-Lokomotiven mit der 900-mm-Spurweite stammen aus Drewitz bei Neuendorf (heute zu Potsdam-Babelsberg gehörend) aus der Fabrik „Orenstein und Koppel“. Solche stets weiter zu entwickeln, so dass sie mühelos an der Weltspitze mitdampfen konnten, daran arbeitete auch mein Vater Alfred Richard Janecke im Konstruktionsbüro. Mein Großvater August Janecke war in der Angebotsabtelilung / im Verkauf tätig, von wo sie „In aller Herren Länder“ geliefert wurden – die großen Modelle aber ebenso. –
Hier eine Lok aus dem Jahre 1932. Seit 1945 heißt der Herstellerbetrieb: VEB Lokomotivbau Babelsberg.
Die Beuthener Kiesgrube – unser Naherholungsgebiet
Gesammelte Zeugnisse. Vom Bauern-Lehrling zum Landwirts-Facharbeiter – und für viele darüber manches hinaus. Bildung steht uns allen offen.
Geht's nach Berlin oder nach Hause in Bälde,
ein Verkehrsknoten ist stets Ludwigsfelde.
Oberschulen und Wohnheim in Ludwigsfelde
Chris, freundlich genannt: Goofy, auf seinem blau-weißen EMW-Motorrad–R 35/3.
Der Autor ein halbes Jahrhundert später mit seiner klugen Freundin Sandy.

Bei Interesse findest du hier den Text: meine Erinnerungen zur Lehrausbildung in Großbeuthen.