Ehepaar Sommer oo Weltzer

Ein Stadtplanausschnitt mit den Eintragungen der Wohnstätten.
Nach der Hochzeit wohnten wir von 1859 bis 1863 in der Tuchmacherstraße 25. (Später wird das die Elisabethstraße 25 sein und noch weitaus später nennt man sie die Charlottenstraße 66. Dann wird das Gebäude aber ein völlig anderes Aussehen haben, da das Haus 1945, am Ende des Zweiten Weltkrieges zerstört sein wird.
Ein Blick auf das Zentrum der Stadt Potsdam.
Die Häuser Nr. 6-5-4-3 in der Kirchstraße, nahe der Nikolaikirche. Im Gebäude Alter Markt Nr.3 (vorn rechts) wohnten wir 1863 bis 1864.
Bildquelle: Potsdam-Museum
Der Marktplatz mit dem Rathaus. Das Eckgebäude links vom Rathaus, Alter Markt Nr. 3, gehört Herrn Schatzmann. Hierin leben wir 1864 bis 1871.
Rechts neben dem Rathaus das Windelband-Haus, gefolgt vom „Knobelsdorff-Haus“, das jedoch bereits als Brauerstraße Nr. 10 gezählt wird.
Im Bild vorn links ein Stück vom Stadtschloss, mittig die Nikolaikirche, dann der Durchblick bis zum Stadtkanal und rechts das Rathaus.
Das Gebäude Schwertfegerstraße 8 – Vorderansicht und Hofseite. Hier lebten wir in den Jahren 1871 bis 1877.
(Fotos 2001)
Schwertfegerstraße 8. Das Treppenhaus und Fensterblicke.
(Fotos: Jan, 2001)
Wenden wir unseren Blick aus dem Fenster nach links, so sehen wir auf dem Dach des Kutschstalls eine Skulpturengruppe, zu der auch der Leibkutscher König Friedrich des II., Johann George Pfundt, gehört. (Zeitungsausschnitt)
Die Jahre 1877 bis 1878 verleben wir in der Bäckerstraße 3 (Diese Straße liegt außerhalb des obigen Stadtplanausschnitts).
Fotos jan von 1994 und 2004).
Von der Potsdamer Bäckerstraße 3 zogen wir 1878 nach Nowawes in die Lindenstraße 7 (hier die heutige Ansicht >nach dem Jahr 2000< – ursprünglich stand an dieser Stelle eines der üblichen Kolonistenhäuser). Wir blieben hier bis zum Jahr 1883 wohnen.
1883 bis 1888 war unser Quartier in der Lindenstraße 57 (rechts von dem hier gezeigten, gleichartigen Gebäude. „Unser Haus“ wurde jedoch abgerissen, weil dort ein Menschenleben später eine Autozufahrt für die Oberlin-Klinik eingerichtet wurde.
In der Lindenstraße 44 wohnten wir 1888 bis 1892. Hier nahmen wir auch unsere Mutter Caroline, geb. Keilbach zu uns, die nach dem Ableben des Vaters noch in der Lindenstraße 8 gewohnt hatte.
Das Haus Priesterstraße 9 war von 1892 bis 1895 unser Domizil. Wir sehen einen bildhaften Eindruck des Hauses aus dem Jahre 2017.
Unsere nächste Anschrift war Nowawes, Kirchplatz 13, die von 1895 bis 1906 galt.
Die letzte Wohnung: 1906 bis 1909 in der Mittelstraße 9 (Doppelhaus 9-7). Die Straße wird 1930 in Wichgrafstraße umbenannt. Aber das erleben wir ja nicht mehr.
Hier ein Bild aus unserem letzten gemeinsamen Jahr 1906, im Garten des Hauses Mittelstraße 9.
- Marie Elisabeth Sommer, geborene Weltzer (1838 bis 1906) ist hier 67 Jahre jung.
- Karl Johann Friedrich (Fritz) Sommer (1831 bis 1901) ist 74 Jahre alt.
Nach dem Ableben von Marie zog ich nach Reppen im Kreis Weststernberg (Neumark).
Die Kirche Sankt Katharina in Reppen. Hier wurde ich im Jahre 1909 ausgesegnet.
Meine letzte Ruhe fand ich auf dem Friedhof in Reppen.

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