Ehepaare Runge I. oo Höpfner und Runge II. oo Behrend

Hellmut Runge wurde in Berlin geboren, wuchs aber später in Nowawes-Neuendorf auf. Seine elterliche Wohnung – in der Blücherstraße 5, das wurde ab 1945: Fultonstraße 5.
Hellmut besuchte das Althoff-Real-Gymnasium in der Yorckstraße (das ist die spätere Beethovenschule in der Kopernikusstraße).
Hellmuts Vater, Carl Runge, verbrachte seinen Lebensabend im Altenpflegeheim in Drewitz bei Potsdam-Babelsberg.
Helene Runge, geb. Beerbaum, führte mit ihrem Sohn Hellmut ein Geschäft für Spielwaren und Sportartikel in Nowawes, Lindenstraße 40. Diese Grundstück ist dann ab 1945: Rudolf-Breitscheid-Straße 45. Direkt nebenan wohnt die Familie seiner Cousine Anne-Marie Janecke.
Gemütliches Beisammensein in der Garten-Gastwirtschaft im Sommer 1948. (von links nach rechts:) Hellmut Runge, Richard Janecke und Margarete Sommer, geborene Runge. Letztgenannte ist eine Tante von Hellmut und die Schwiegermutter von Richard. Die Fotografin sehen wir nicht: Anne-Marie Janecke, geb. Sommer hält die Agfa-Box in ihren Händen (auf der Holzspule ein Film mit 8 Bildern im Format 6 x 9 cm. Verkaufspreis dieser Kamera (von 1927) 4,- Reichsmark.
... doch ihr sollt Anne-Marie nicht entbehren. Hier ist sie, die Tochter von Margarete Runge (verehelichte Sommer), Ehefrau von Richard Janecke und Cousine von Hellmut Runge.
Hellmut schickt am 03. September 1949 eine Karte von der Leipziger Messe nach Berlin-Steglitz. Neueste Spielzeugangebote sind auf der Messe von Interesse.
Spätsommer 1949 – im Park Babelsberg. „Nicht wahr? Mit Onkel Hellmut zu Wandern ist ein wahrer Genuss und sehr erholsam.“ sagt Chris (der Autor dieses Berichts) zu seiner großen Schwester.
Eine Plastic-Schablone zum Zeichnen und Radieren – als Werbeträger.
Unsere Wohnung im Hause in Steglitz, Schützenstraße 3 – eine recht quirlige Wohn- und Geschäftsgegend.
Am 15. Dezember 1955 gehen Brunhilde und Hellmut die Ehe ein.
Hellmuts Mutter wurde in ihrem letzten Lebensabschnitt im Potsdamer Altenpflegeheim, Holzmarktstraße 5, versorgt. Das Kreuzchen am roten Ziegelbau links neben dem Eingang kennzeichnet ihr Domizil.
Hellmut sendet Grüße von seiner Reise nach Schaffhausen am Rhein (Schweiz).
Hellmut schickt uns einen bildlichen Eindruck von der Stadt Herzogenaurach.
Etwa 1961 zogen wir von Berlin-Steglitz nach Berlin-Charlottenburg in die Altenburger Allee 8. Eine angenehme Wohngegend.
Nun sehen wir die Wohnanlage von der Rückseite. Hier blieben wir gerne bis zum Ende wohnen.
(Pardon, diese Karte ist nur geliehen. Titel: Berlin, Brandenburger Tor vor dem Mauerbau 1960. Quelle: Lehnartz-Fotografie, Image Network Company Berlin * inc - online.com).
Genau so eilte Hellmut oft von West nach Ost, um Freunde und Verwandte zu besuchen, überall Gutes zu tun.
Solch einen Antrag hatte der Mensch, der in die DDR einreisen wollte, einige Wochen vor dem beabsichtigten Besuch auszufüllen. Detailangaben über den Antragsteller wurden erfragt. Aber auch über den zu Besuchenden waren Angaben bis in Einzelheiten aufzuführen
Hier die Rückseite. An die Abgabe des Antrags bei der Polizei schloss sich die Wartezeit an, in der darüber befunden wurde, ob der Antrag befürwortet werden sollte oder abzulehnen sei. Für Ablehnungen waren keine Begründungen erforderlich.
Hellmut teilt dem jüngeren Chris einige Details mit über Wohnstätten seiner Vorfahren in Berlin (West). Die Möglichkeit sich dort selber umzusehen, ist dem Chris ja wegen der geschlossenen Grenze (bis Ende des Jahres 1989) nicht möglich. Zwischen beiden Orten sind es nur wenige Kilometer aber die Distanz erscheint wegen der politschen Verhältnisse weiter, als bis zum Mond.
Über viele Jahre wechselten verwandtschaftliche Grüße über die Grenze zwischen Potsdam und Berlin, zwischen Ost und West – und wurden „natürlich“ von den Staatlichen Interessenten gerne und fleißig mitgelesen.

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