Einige Bilder zum Lebenslauf von Chris. Janecke,
Teil 2: Die Jahre 1956–1960
eingerichtet im ehemaligen „Schloss“.
Noch bekannt und wiedererkannt:
hintere Reihe – Herr Roehlofsen (Hausmeister), Musiklehrer?, Herr Ignor (unser beliebter zeitweiliger Klassenlehrer), Herr Lippelt?, Herr Freydank (Sport), Herr Donath (er unterrichtete viele Fächer wie Zeichnen, Technisches Zeichnen, Physik, Chemie, Unterrichtstag in der Produktion).
mittlere Reihe – Herr Pianowski (Russisch), Herr Schulz (Mathematik).
vordere Reihe – u. a. mittig Fräulein Karstedt, Frau Engemann.
hier werden vermisst: Herr Lüders, Herr Kuleschir, und Frau Wieland.
Ich erinnere mich an weitere Lehrer aus jener Zeit: Frau Bischof, Herr Grüneberg, Herr Reiher, Herr Russig, Herr Paetke und Herr Mihan.
Wer aus dem Leser- und Betrachterkreis kennt weitere Lehrer und kann die Liste der Namen der hier bildlich Vorgestellten ergänzen?
in der Rudolf-Breitscheid-Straße 46, ist nun die Wattstraße 12 unser Zuhause.
Zu Pfingsten 1956 erhielt ich aus den Händen des Übersetzers (aus dem Dänischen in deutsche Sprache), Dr. Karl Hellwig das Buch als Geschenk. Längst ist es an die nächste Generation weitergegeben.
Dieser Typ rollte in den 1950-er Jahren auch zwischen Berlin und Potsdam. Bildnachweis: Entnommen aus der Bahnzeitung „Punkt 3“ Nr. 9 / 2021 des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg.
Kindersanatorium an der Thomas-Müntzer-Straße, am Flieder- oder Weinberg.
Bildnachweis: Andrea Schremmer photography, mit freundlicher Genehmigung
Am Eingang begrüßen uns die Kinder mit der „Blume der Gesundheit des Lebens“.
Gassen, Straßen und die ehemalige Kirche „Unserer lieben Frauen“.
See-Muscheln im Gebirge – Perlmutt auf allen Wegen – zu jener Zeit. 1957 war's.
Die Namen meiner Mitschüler sind mir im Wesentlichen noch bekannt, wegen der Datenschutzbelange darf ich sie hier jedoch nicht nennen.
Nur ein Beispiel: ich würde gern in den Flatow-Turm ziehen, mir dort Zimmer, Küche und Bad gemütlich einrichten. Ich habe zu diesem Bauwerk sowieso bereits familiäre Beziehungen, schon aus dessen Entstehungszeit. Diese liegen aber nun zeitlich schon genau 100 Jahre zurück. Trotzdem fühle ich mich darin ein bisschen zuhause ... und der Kaiser ist ja nicht mehr drinnen.
Sollte sich der erstgenannte Wunsch nicht erfüllen lassen, kann ich mir sehr gut vorstellen, in der oberen Etage der „Gerichtslaube“ im Babelsberger Park einen angenehmen Wohnraum einzurichten – und ein passabler Dachgarten ist auch schon vorhanden.
Es ist ja so: Beide Gebäude stehen nutzlos und unbewohnt im Park herum. Es ist ihnen anzusehen, dass sie immer weiter verfallen! Ich könnte sie später als Bewohner zumindest gut pflegen, damit sich viele Besucher darüber freuen.
(Die beiden Fotos entstanden aber erst 5 Jahrzehnte später, als wir wieder in einem vereinten Deutschland lebten und beide Gebäude von Fachfirmen von Grund auf saniert worden waren.)
Quelle: Buchschutzumschlag „Reinhard Flemmings Abenteuer“
Viel Wasser, Insel, Blockhütte, gute Arbeit, Boot oder Floß. Ein Leben in Freiheit. Was kann schöner sein? – Diese Gedankenverbindung drängte sich mir auch beim Besuch der Galgenteiche zwischen Altenberg und Schellerhau auf. Sie beschäftigte mich aber immer wieder mal, sehr angenehm und sehnsuchtsvoll – an verschiedenen Orten, zu verschiedenen Zeiten.
in dem auch mein Großvater und seine beiden Geschwister aufwuchsen.
Hier sehen wir das frühere Wohngebäude des Gutsherrn und seiner Familie.
In der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft (LPG) des Dorfes Satzkorn bekommen wir einen Einblick in die bäuerliche Tätigkeit und arbeiten dabei natürlich auch mit. Das Bild zeigt uns einen Teil des früheren Gutshofs, also einen Teil des LPG-Areals.
Das erste deutsche Auto mit einer Kunststoffkarosserie in der Testserie ist ein DKW. Vor 20 Jahren, im Sommer 1838, wird am Reiherberg in Golm bei Potsdam das Verhalten des Materials gründlich „auf Herz und Nieren“ geprüft. Diese DKW F 7-Exemplare sind nicht wie üblich mit einer Sperrholz- oder Stahlblech-Karosserie (wie im Bild oben rechts) versehen, sondern diese besteht aus „Pete“-Kunststoff.
In der DDR wurde der Gedanke der Vorkriegs-Kunststoffkarossen aufgegriffen und weiter entwickelt. Ab 1957 wird der Pkw P 50 „Trabant“ gefertigt und 1958 läuft „parallel“ der Pkw P 70 vom Band.
Pkw „Trabant 500“, luftgekühlter 2-Zylinder-Zweitakt-Motor, 500 ccm, 18 PS.
Im unteren Bildteil ein Karosseriebruchstück: Baumwollschichten, getränkt mit breiigem Phenolharz, heiß gepresst.
Unsere Schulklasse singt im DEFA-Tonstudio Babelsberg zu jenem Film das Lied: „Glück auf, Glück auf, der Steiger kommt.“
Wir sehen die Hofseite des Altbau von 1874. Ganz rechts schließt sich der modern wirkende Erweiterungsbau von 1891 an. Vorn links außerhalb des Bildes: Die Berge von Rohbraunkohle unter freiem Himmel.
Der Neubau wurde im Jahre 1957 errichtet. Hierin sind Toiletten, der Turnraum, ein Werkraum (links) und die Essenausgabe sowie der Speiseraum (rechts) untergebracht. Dieses Bauwerk wird etwa vier Jahrzehnte stehen, um
dann, nach Abriss, einem neuen Gebäude Platz zu machen.
Kindererholungsheim „Kraushübel“ auf dem gleichnamigen Berg
im vogtländischen Ort Morgenröthe-Rautenkranz aufhalten.
Die Reinschrift des Drehplans hat wieder mein Vater gefertigt und mit dem Korrekturlesen, dem Vergleich von Entwurf und Fertigprodukt, habe auch ich ein bisschen am Rande daran mitgearbeitet. Es ist eines meiner Hobbys.
Quelle: Aus fliegenden Blättern. Ein damaliger Zeitschriftenausschnitt. Der Name des Fotografen und der Zeitschrift sind mir unbekannt.
Kriegsschäden im Potsdamer Stadtgebiet. Zu sehen ist hinten die Potsdamer Nikolaikirche, die bereits ein neues Stahlgerüst für die künftige Kuppel trägt. Davor die Ruine des Stadtschlosses, dessen Abriss bald beginnen wird. Rechts das Alte Rathaus in ebenso noch kriegsruinösem Zustand ... wie viele Bauten. –
Ab und zu mieten auch wir uns in der Burgstraße ein Boot und paddeln meist über den Templiner See nach Caputh, manchmal auch über den Schwielowsee Richtung Geltow oder nach Ferch.
Volkseigenen Gut (bis 1945: Landwirtschaftliches Rittergut) in Sputendorf,
Betriebsteil Schenkenhorst. Hier auf diesem Platz kommen wir morgens an
und sammeln uns am Nachmittag auch wieder zur Rückfahrt. In der Zeit dazwischen lernen wir etwas von der Landwirtschaft und werden nutzbringend eingesetzt. Neben der Kartoffelernte ist derzeitig die Rübenernte der aktuelle Schwerpunkt.
Gerade habe ich vorzeitig den Moped-Fahrberechtigungsschein erhalten, die Mini-Fahrerlaubnis.
Spielend für's Leben lernen – ist spielend leicht!
Bei den Schülern jüngerer Klassen halte ich an Nachmittagen Verkehrsunterricht. Dazu gehört unser mobiler „Verkehrsgarten“ auf dem Schulhof, als auch das Üben des Vorfahrtsrechts mit kleinen Autos auf einer solchen Tafel. (Als bei uns später Zebrastreifen eingeführt werden, zeigt es sich, dass diese um 90° gedreht angeordnet werden. Bei mir ging es um die gedankliche Sperrung für Fahrzeuge zum Anhalten.) Auch wird gezeigt, dass Fußwege nicht immer dicht neben Fahrbahnen entlanggeführt werden müssen.
Die Erste Hilfe bei Verletzungen gehört auch zu den Schulungen und kleinere Fahrradreparaturen werden einbezogen.
Unsere Aufenthaltszeit im Handwerker-Erholungsheim liegt in den Sommerferien, am Übergang vom 8. zum 9. Schuljahr. Das Heim ist ein architektonisch merkwürdig verschachtelter Bau. Wir bewohnen das Balkonzimmer außen links.
Unsere Mutti hatte diesen soliden Ruheplatz schon 1928 genutzt. Heute, 32 Jahre später, liegt der Fels noch an der gleichen Stelle. Wir haben diesen gesucht und auch gefunden.
In genau einem Jahr wird „die Mauer“ oder „der Antifaschistische Schutzwall“ errichtet. Dann sind gegenseitige Besuche zwischen Ost und West nur noch sehr eingeschränkt möglich, bis der Staat mitsamt dieser Mauer Ende des Jahres 1989 fällt.
Obwohl wir auch am Reformationstag unterwegs sind, geht die Fahrt nicht in die Lutherstadt.
Die Schüler auch unserer Klasse haben ein „Anrecht“ auf die Veranstaltungen im Hans-Otto-Theater. Erinnerungen an beeindruckende Aufführungen!
Hiermit schließen wir das Jahr 1960 ab und damit auch die Bilder der Zeitspanne des Dokuments 1956 bis 1960.