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Notizen zur Chronik von Reppen, Neumark, im Kreis Weststernberg

... nach 1945: Rzepin, Polen



Bezeichnungen: 1329 Newen Reppin, 1335: Nyen Ruppin, 1441: Nyen Reppen.


Geografische Lage: Etwa 22 km östlich von Frankfurt (Oder). Am Westufer der hier von Nord nach Süd zur Oder fließenden Eilang im Talgrund zwischen mäßigen Sandhöhen. Der Boden besteht demzufolge aus ärmlichen Heidesanden.

Reppen wurde vermutlich erst nach dem „Poleneinfall“ von 1326 als fester Ort angelegt.

Der Grundriss des Ortes ist fast rechteckig. Es gibt 3 fast gerade Längsstraßen, 4 Querstraßen,

4 Quergassen, einen großen Marktplatz und 3 starke Wälle an den Landseiten.


1329

Der Markgraf bestätigt der Stadt Grenzen und Einnahmen.

1566

Der Ort wird von der Pest* heimgesucht.

1598

Pest

1600

Pest

1613

Pest

1631/32

Pest mit 700 Toten im Ort

1656

Pest mit 400 Toten

1800

Im Ort leben nur noch 33 Ackerbürger. Es gibt 36 Braustellen, Tuchmacher, mehrere kleine Wollspinnereien, Schuhmachereien, die Kartoffelstärke-Fabrik, 5 Sägewerke und eine Torfgräberei/-stecherei.

1879

Die Pfarrkirche St. Katharina wird vollendet.

1883

Das Rathaus wird als Backsteinbau errichtet.

1895

Der Ort beherbergt 4.556 Einwohner.

1905

Im Ort leben 4.530 Menschen.

1925

Der Ort hat einen Aufschwung erhalten. Nun leben hier 5.180 Personen.


Anmerkung zur *Pest. Was damals als Pest bezeichnet wurde, könnte auch die Cholera gewesen sein. Der mikrobiologische Nachweis konnte noch nicht geführt werden. Für die Menschen, die an der Krankheit starben, machte das keinen Unterschied.