Beim Verfasser zur Ahnenliste >Janecke< gehörend:
- Einblicke in die Lebensverhältnisse typischer Nowaweser Weber-Familien -
Am Beispiel des Familienverbandes
>Sotscheck<
in Nowawes, später => Babelsberg => Potsdam-Babelsberg
- Beginn einer Stammtafel -
Diese Zusammenstellung wurde von Chris Janecke erarbeitet, aktualisiert im Januar 2026,
als mein Gruß für Familie Sotscheck in Potsdam-Babelsberg.
E-Mail: chris@janecke.name
Zur Einstimmung unseres gedanklichen Eintauchens in die familiäre Zeitgeschichte, gibt es
Du bist eines der ungezählten Glieder inmitten einer Kette deiner Vorfahren und Nachkommen. Du bist ein Glied der Kette, von der du den Anfang nicht ermessen kannst und auch deren Ende nicht kennenlernen wirst. –––––––––––––––––––––––– Ein Tagebuch zu führen, ist doch für jeden Menschen richtig. Wie's auch geführet wird – kein Zeitzeugnis ist nichtig, selbst wenn es erst nach hundert Jahren scheint höchst wichtig.
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Die damalige Zeit und der geografische Raum des Geschehens unserer Betrachtungen
Bereits der Brandenburgische Große Kurfürst Wilhelm hatte nach dem 30-jährigen Krieg (1618–1648) die Wiederbelebung des entvölkerten Landes mit Menschen aus anderen Gegenden praktiziert. Dessen Sohn, der Preußische König Friedrich Wilhelm I., förderte das Ansiedeln ebenfalls aktiv und wiederum dessen Sohn, König Friedrich II. setzt die Tradition fort, Menschen aus entfernt liegenden Gebieten hier sesshaft zu machen. In dem Jahrzehnt 1742 bis 1752 lässt dieser König 122 neue Colonien / Etablissements / Siedlungen bauen.
Die Weber- und Spinner-Kolonie Nowawes bei Potsdam wurde 1750 gegründet, um vor allem den Verfolgten protestantischen Glaubens aus Böhmen, zu Österreich-Ungarn der katholischen Kaiserin Maria Theresia gehörend, eine neue Heimstatt zu bieten. Unter den Anreisenden gab es Lutheraner und evangelisch Reformierte, als auch Glieder der Böhmischen Brüdergemeinde – wohl wenige, die sich, vielleicht der Vorsicht halber, nur allgemein als gottgläubig bezeichneten.
Egal – ein Jeder könne hier nach seiner Facon selig werden, so der Preußische König F. II..
Es war so, dass die Flüchtlingsgruppen nicht geschlossen aus einer böhmischen Stadt kamen, sondern sich Menschen aus verschiedenen böhmischen Orten für den langen Weg ins Ungewisse zusammenfanden. Diese waren untereinander wohl meist noch nicht lange bekannt. Sie formierten sich zu Auswanderer-/ Flüchtlingsgruppen, bildeten >Trecks<. Sie wanderten zu Fuß, selten mit Pferd und Wagen – in kleineren Gruppen, was die gastweise Aufnahme und Versorgung bei Unterwegs-Aufenthalten und in einer der neuen Siedlungen als Ziel, erleichterte.
Es gab beispielsweise Flüchtlingsgruppen, die von Böhmen nach Sachsen zogen, wo die müden Wanderer überwiegend wohlgesonnen aufgenommen wurden. Die noch Heimatlosen konnten jedoch mit Menschen in dieser Region meist nicht „warm werden“, weil sie, entsprechend ihrer religiös-strengen Gesinnung, verschiedene fröhliche sächsische Sitten nicht aushalten konnten oder gar mittragen wollten – so die lebhaft an heidnische Bräuche erinnernden, laut werdenden Trinkgelage bei Kindstaufen und Hochzeiten. Solche Umstände regten die Böhmen eher dazu an, weiterzuziehen, zu hoffentlich ruhigeren Leuten.
Das Ziel verschiedener Flüchtlingsgruppen war nun Preußen, und hier das Brandenburger Land. Sie kamen jedoch meist nicht auf kürzestem Wege in die neuen Bestimmungsorte. In Berlin gab es ein großes Ankunftslager an der Friedrichstraße, von dem aus die Familien, mitunter nach längerem Aufenthalt, in verschiedene der neu entstehenden Kolonien (Weber- und Spinner-Dörfer) geschickt wurden. Zu diesen Orten gehörten unter vielen anderen beispielsweise Böhmisch-Rixdorf im Kreis Teltow, Bockshagen = später: Boxhagen, Grüne Linde nahe Cöpenick, Cöpenick, Friedrichshagen, Damsdorf und Ludwigsfelde (1928 beide vereint), ferner Philippsthal, Schöneberg, Schönwalde (ab 1752 mit 50 Doppelhäusern) sowie die brandenburgische Siedlung Zinna nahe der sächsischen Stadt Jüterbog. Zu diesen Ortsgründungen gehörte, als die größte der Siedlungen, Nowawes (zu deutsch: Neues Dorf = Neuendorf).
Darüber hinaus gab es zahlreiche weitere Siedlungs-Neugründungen; auch in anderen Provinzen.
Wir betrachten im Folgenden die neu gegründete Kolonie Nowawes bei Potsdam.
Potsdam ist bereits wesentlich früher bekannt, als die erhalten gebliebene Urkunde aus dem Jahre 993 es ausweist. Ebenfalls benachbart zu der neu entstehenden Böhmischen Kolonie Nowawes besteht bereits seit langer Zeit der kleine Bauernort Neuendorf. – Nun also Namens-Zwillinge.
Aus der Fülle der Ereignisse wird hier eine Anzahl von Begebenheiten kurz zusammengefasst:
1750
Es ist das Jahr des Königlichen Auftakts zum Errichten der Weber- und Spinnerkolonie, eines Etablissements bei Potsdam, das erst etwas später den Namen >Nowawes< erhält, – die böhmische Entsprechung für den Begriff >Neuendorf<. Zwei gleichnamige und sehr nah benachbarte Schwestern-Orte, die in noch ferner Zukunft, eines Tages zusammenwachsen werden.
Zu
jener Zeit ist der Oberst v. Retzow damit beauftragt, für
dieses
„Etablissement bey
Potsdam“, Zuzügler, künftige Bewohner zu werben,
die hauptsächlich aus Böhmen erwartet werden. Die Einladung an die
Böhmen erfolgt mittels Handzettel-Aufrufen,
datiert
vom 7. Octobris Anno 1750.
Der Oberst
v. Retzow ist auch der Bauleiter für die entstehende
Siedlung.
Außer den Webern und Spinnern werden natürlich auch weitere Gewerke benötigt, deren Handwerker die Einwohner versorgen sollen. Zu ihnen gehören Bäcker, Viehmäster, Fleischer, auch Schuhmacher, Maurer, Zimmerleute, Tischler, Schlosser, Schneider, Böttcher ... und denken wir auch an einen Lehrer, ein Pastor wäre wichtig und, na klar ein Brauer für die Schankwirtschaft. Alle sind durchaus willkommen!
1751
Das Errichten der Siedlung erfolgt in zwei Bauphasen. Die erste Phase von 1751 bis 1756. Diese endet mit dem Beginn des Siebenjährigen Krieges. Diese erste Bauphase wird in drei Bauabschnitte gegliedert.
Die zweite Bauphase wird dann 1763 nach dem Ende des Krieges beginnen.
Der 1. Bauabschnitt der ersten Bauphase: Es beginnt das Errichten einer Serie von vorerst 50 Doppelhäusern, also für je zwei Familien, an der frisch angelegten Straße: Alleestraße (spätere Bezeichnung: => Alte Lindenstraße => noch spätere Benennung: Lindenstraße. Diese etwa 60 m breite Straße wird wegen des Eisenbahnbaus ab 1838 längs geteilt – in Lindenstraße und Retzowstraße, seit 1945: Rudolf-Breitscheid-Straße und Benzstraße).
Im ersten Jahr, als längst noch nicht alle 50 Häuser bezugsfertig sind, kommen die ersten 53 Kolonisten-Familien in der Siedlung an. Das harzige Kiefernholz der Bauten duftet noch, die Farbanstriche sind noch kaum getrocknet.
1752
Im 2. Bauabschnitt der Bau weiterer 50 Doppel-Wohnhäuser in der Priesterstraße (später => Karl-Liebknecht-Straße). Baubeginn der Häuser in der Waldstraße (=> Wallstraße, heute: Karl-Gruhl-Straße). Die Kirche im Zentrum der Siedlung, für 900 Personen, wird errichtet. Baumeister für die Kirche ist der niederländische aber in Potsdam lebende Zimmer- und Schiffsbaumeister Jan Boumann (1706–1776). Das Predigerhaus und das erste Schulgebäude in der Priesterstraße entstehen an den Ecken einer Laufgasse, die erst viel später als Lutherstraße ausgebaut wird. Einfriedung der Grundstücksflächen und Weiterbau von Brunnen in den Straßen.
1753
Im 3. Bauabschnitt: Weiterführung des Bauens im östlichen Teil der Waldstraße. Anlegen der Mittelstraße (ab 1930 => Wichgrafstraße). Weiterbau an der Peripherie des Kirchplatzes (=> Weberplatz) und Beginn des Aufstellens von Häusern an der 6-Häuser-Straße (=> Friedrichstraße => Nietzschestraße, heute: Garnstraße).
In
diesem 3. Bauabschnitt wird auch die Kirche fertig gestellt. Weihe
der Kirche für die böhmisch-lutherische Gemeinde mit der Verleihung
des Namens „Friedrichskirche“ am 06. May 1753. Friedrich war kein
besonderer Heiliger, sondern der Auftrag- und Geldgeber für diesen
Bau:
König F II. von Preußen, „der Alte Fritz“, später
„Friedrich der Große“ genannt.
1756
Vorläufige Fertigstellung der bisherigen drei Bau-Abschnitte des Ortes. Gebaut waren 155 Kolonistenhäuser für je zwei Familien. In diesen Häusern leben nun 681 Bewohner. Das sind 349 familiengebundene Erwachsene mit vorerst 319 Kindern, zuzüglich 13 alleinstehenden Webergesellen. Allerdings sind darunter weit weniger Ankömmlinge aus Böhmen als erwartet, selbst wenn diese die größte Zuzügler-Gruppe bildeten.
Der Siebenjährige Krieg beginnt mit dem Einmarsch preußischer Truppen in die sächsische Stadt Jüterbog.
Die beabsichtigte Erweiterung der Kolonie Nowawes wird deshalb zeitlich zurückgestellt.
Alle wichtigen Unterlagen über die Kolonie und deren Gründung gehen „im Felde“ wohl durch einen kriegsbedingten Brand im Planwagen des Obristen v. Retzow verloren – wird gesagt. Der Fleißige hatte in den Kampfpausen an und mit den Unterlagen „seiner neuen Siedlung“ sogar während des kriegerischen Feldzugs gearbeitet. Auch Herr v. Retzow kehrte aus dem Krieg nicht mehr nach Potsdam und Nowawes zurück. Er starb an einer Shigellose, einer Ruhrerkrankung. D Nachfolger des v. Retzow für den Weiterbau der Siedlung Nowawes wird der Herr v. Anhalt sein.
1759
Die erste uns erhalten gebliebene Einwohnerliste wird, datiert mit dem 08. Februar 1759, erstellt. Ebenso eine Skizze der Kolonie mit den Namens-Einträgen der durch Königliche Schenkungsurkunden bestätigten Hauseigentümer.
In den Häusern waren zum Stichtag der Zählung 103 Webstühle aufgestellt.
Bereits mehrjährig anhaltende Schwierigkeiten für die Spinner und Weber bezüglich der Bereitstellung der Rohware und der unregelmäßigen Abnahme der Fertigprodukte, sowie deren minimaler Bezahlung seitens der Verleger, sind zu beklagen. Daraus folgt eine unzureichende Ernährungssituation der Bevölkerung.
Der Sandboden (Ranker), auf dem die Siedlung steht, bringt auch in den großflächigen Gärten keinen nennenswerten Ertrag an Obst und Gemüse. Die Arbeit des Pflegens lohnt der Mühe kaum. Mangelerkrankungen beginnen in vielen Familien zu grassieren.
Hinweis zur folgenden Tabelle: Die Häusernummern / Grundstücksparzellen (Spalte 1) sind fortlaufend dargestellt, liegen in der Natur aber nicht in jedem Falle nebeneinander in dieser Reihenfolge in den Straßen. Erst um 1853 wird eine Hausnummerierung jeder Straße mit >1< beginnend eingeführt und die Parzellen-Nummerierung tritt damit in den Hintergrund. Diese Neuordnung trägt auch wesentlich zur Erleichterung der Postzustellung bei.
Die Srech- und Schreibweise innerhalb der Tabelle entspricht dem damaligen Original.
Tabelle Von den Einwohnern in Nova-West, von welcher Profession sie sind, und vor wem sie bisher wo gearbeitet |
||||||||
No. der Häu-ser |
Eigenthümer |
deren Profession |
Einmiether |
deren Profession |
für wem sie bishero gearbeitet |
Männer und Frauen |
Kin-der |
|
|
In der Priesterstraße beginnend. |
|
|
|||||
1. |
Peter Ochse |
Gärtner |
|
|
|
2 |
|
|
2. |
Johann Hansel |
Gärtner |
|
|
|
2 |
1 |
|
3. |
Matthes Zadel |
Schuster |
Vitnar Goldschmid |
Spinner |
|
1 *? |
- |
|
4. |
Nicolaus Gremsel |
Gärtner |
|
|
|
2 |
|
|
5. |
Johann Kiver (Guber) |
Wollstreicher |
|
|
|
2 |
3 |
|
6. |
Gottfried Nitsche |
Weber mit 2 Webstühlen |
|
|
Jud Wolff |
2 |
2 |
|
7. |
Jacob Rakowe |
Wollstreicher |
|
|
|
2 |
2 |
|
8. |
--- Müller |
Weber |
wohnt in Potsdam |
|
|
|
|
|
9. |
Frantz Benda |
Hofmusicus Musicus |
und der Bruder Victor des Frantz, Weber |
|
1 |
1 |
||
10. |
Johann Bischow |
Bäcker |
|
|
|
2 |
1 |
|
11. |
Johann Jusa (=> Josua) |
Weber mit 2 Webstühlen |
|
|
Jud Wolff u.Lauden-sack |
2 |
3 |
|
12. |
Gottfried Richter |
|
|
|
|
2 |
6 |
|
13. |
Johann Matthes |
Weber mit 2 Webstühlen |
|
|
Lauden-sack |
2 |
3 |
|
14. |
Wentzel Quapil |
Weber mit 1 Webstuhl |
Christoph Orbach |
Schuster |
Jud. Wolff |
1
2 |
1
1 |
|
15. |
Lidmilla Toschowska |
Spinnerin |
Friedrich Hartmann |
Spinner |
|
1 2 |
- 5 |
|
16. |
Johann Howorka |
Weber mit 1 Webstuhl |
|
|
Jud Wolff |
2 |
- |
|
17. |
Johann Sicha |
Weber mit 1 Webstuhl |
|
|
Pientz (Bau-schreiber) |
2 |
3 |
|
18. |
Salomena Mathecz (=> Matheiß) |
Spinnerin |
Johann Rubniczek |
Weber mit 1 Webstuhl |
Jud Wolff |
2 2 |
4 2 |
|
19. |
Johann Merckel |
Fasan-Wärter |
N.* Krisowski |
Spinner |
|
1 |
2 |
|
20. |
Wentzel Schehack |
Weber mit 1 Webstuhl |
(Johann Tochert) |
Spinner |
Jud Wolff |
2 |
3 |
|
21. |
Bartholomeus Ronge (=> Runge) |
Tagelöhner |
|
|
|
2 |
- |
|
22. |
Johann Schwerckel |
Tagelöhner |
|
|
|
2 |
3 |
|
Ende des Blattes 1 des handschriftlichen Originals. Mit der Position 23 beginnt die Seite 2 |
||||||||
|
||||||||
Transport: (Übertrag) |
10 Stühle |
|
1 Webstuhl |
|
44 |
46 |
||
Nom. der Häu-ser |
Eigenthümer |
deren Profession |
Einmiether |
deren Profession |
für wem sie bishero gearbeitet |
Männer und Frauen |
Kin-der |
|
23. |
Jacob Schwartz |
Bäcker |
|
|
|
2 |
- |
|
24. |
Catharina Schwihorst |
Spinnerin |
Lucas Spalleny |
Wollstrei-cher |
|
1 |
2 |
|
25. |
Heinrich Seiffert (=> Seidler) |
Zimmermann |
Jacob Haczstok |
Tage-löhner |
|
2 2 |
1 2 |
|
26. |
Johann Wünsche |
Zeugmacher mit 2 Webstühlen |
Johann Michael |
Weber, arbeitet als Geselle |
Pientz |
2 2 |
1 - |
|
27. |
George Schwartz |
Weber, (arbeitet wie ein Gesell) |
|
|
|
2 |
2 |
|
28. |
Ferdinand Tirkal |
Weber mit 1 Webstuhl |
|
|
Jud Wolff |
2 |
3 |
|
29. |
Christian Jushe (Jusse) |
Zeugmacher Weber mit 1 Webstuhl |
|
|
Pientz |
2 |
2 |
|
30. |
Witwe Scheber |
Spinnerin |
Gottfried Matz |
Spinner |
|
1 2 |
3 - |
|
31. |
Christian Bruthow |
Tischler |
|
|
|
2 |
6 |
|
--- |
Laufgasse zwischen der Priesterstraße und dem Kirchplatze (=> spätere Bäckerstraße, => heute Schornsteinfegergasse) |
|||||||
32. |
Rzehorz Roswoda |
Spinner |
|
|
|
2 |
- |
|
33. |
Christian Bomnizky (Pomnitzky) |
Tagelöhner |
|
|
|
2 |
- |
|
34. |
Anna Wilpert(en) |
Spinnerin |
Jacob Kohlmann |
Spinner |
|
1 2 |
2 1 |
|
35. |
Gottfried Gromann, |
Weber mit 1 Webstuhl |
Christoph Bittsted |
|
vor sich |
2 2 |
1 - |
|
36. |
Matthes Zadel |
Spinner |
|
|
|
2 |
1 |
|
37. |
Martin Schröder |
Tagelöhner |
|
|
|
2 |
5 |
|
38. |
Johann Freytag |
Tagelöhner |
|
|
|
2 |
2 |
|
39. |
Johann Wentzel |
Weber mit 2 Webstühlen |
Gottlieb Reicheld |
Weber mit 2 Webstühl |
Fischer Fischer |
2 2 |
3 3 |
|
40. |
Daniel Litzt |
Bäcker |
|
|
|
2 |
3 |
|
41. |
Daniel Zahn |
Weber mit 2 Webstühlen |
|
|
Pientz |
2 |
4 |
|
42. |
Heinrich Bients |
Bauschreiber des Obersten v. Retzow |
|
|
2 |
- |
||
43. |
George Thiede (=> Thiele) |
Tagelöhner |
|
|
|
2 |
- |
|
Ende des Blattes 2 des handschriftlichen Originals. Mit der Position 44 beginnt die Seite 3 |
||||||||
|
||||||||
Transport: |
19 Webstühle |
|
3 Webstühle |
|
97 |
93 |
||
44. |
Andreas Gablitz |
Tagelöhner |
|
|
|
2 |
1 |
|
45. |
Johann Gierka |
Tagelöhner |
Wittwe Herren |
Spinnerin |
|
2 1 |
- 2 |
|
46. |
Christoph Lehmann |
Tagelöhner |
|
|
|
2 |
3 |
|
47. |
Christian Crone |
Tagelöhner |
|
|
|
2 |
3 |
|
48. |
Christian Lutter |
|
|
|
|
2 |
- |
|
49. |
Heinrich Bientz aus Basel |
Bauschreiber des Obersten v. Retzow |
|
|
2 |
3 |
||
50. |
Gottfried Rubel |
Stückknecht im Felde |
|
|
|
2 |
- |
|
51. |
Johann Kloseck |
Etaminmacher |
|
|
vor sich |
2 |
1 |
|
52. |
Johann Sigismund |
Schlösser |
|
|
|
2 |
1 |
|
53. |
Paul Kurtzweil |
Spinner |
|
|
|
2 |
- |
|
54. |
Victor Benda, (Hofmusicus Frantz Bendas Eltern) |
Spinner und Woll-streicher |
(Verkauf im April 1762 an Gärtner Johann Maly für 600 Thaler) |
|
1 |
2 |
||
55. |
Christian Krafft |
Etaminmacher
|
|
|
vor sich |
2 |
5 |
|
56. |
Christian Zadel |
Soldat unter Prinz Carl |
|
|
|
2 |
1 |
|
57. |
Jacob Prazak |
Weber mit 2 Stühlen |
|
|
Lauden-sack |
2 |
2 |
|
58. |
Stanislaus Chrost |
Spinner |
|
|
|
2 |
3 |
|
59. |
Nicolaus Bennesch |
Weber mit 1 Webstuhl |
|
|
Jud Wollf |
2 |
- |
|
60. |
Wentzel Soczek, aus Königgrätz |
Weber mit 2 Stühlen |
|
|
Fischer |
2 |
4 |
|
61. |
Wentzel Witeck |
Weber mit 2 Stühlen |
Zithel |
Etaminma. 2 Stühle |
Jud Wolff Jud Wolff |
2 2 |
2 1 |
|
62. |
Wentzel Tichi |
Spinner und Wollstreicher |
|
|
|
2 |
- |
|
63. |
George Fuchs |
Weber mit 2 Stühlen |
|
|
Pientz |
2 |
2 |
|
64. |
Gottfried Christoph |
Weber mit 1 Webstuhl (auch böhmischer Lehrer) |
|
Fischer |
2 |
- |
||
--- |
Laufgasse zwischen Priesterstraße und Kirchplatz (=> heute Lutherstraße) |
|||||||
65. |
Jacob Schwartze |
Weber mit 1 Stuhl |
|
|
Pientz |
1 |
1 |
|
66. |
Wentzel Lichtohleb |
Prediger (Letochleb) |
|
|
|
2 |
1 |
|
67. |
Joseph Smetana |
Weber mit 3 Stühlen |
|
|
Lauden-sack |
2 |
- |
|
68. |
--- Göth / Goll |
Weber mit 3 Webstühlen |
Zöllner |
|
Fischer Fischer |
4 |
2 |
|
69. |
Martin Stanislaus |
Weber mit 1 Webstuhl |
|
|
Jud Wolff |
2 |
3 |
|
Ende des Blattes 3 des handschriftlichen Originals. Mit der Position 70 beginnt die Seite 4 |
||||||||
|
||||||||
Transport: |
42 Stühle |
|
5 Stühle |
|
152 |
136 |
||
70. |
Johann Maly |
Spinner |
|
|
|
2 |
2 |
|
71. |
Carl Maly |
Tagelöhner |
|
|
|
2 |
2 |
|
72. |
Wentze(l) Czerny |
Weber mit 1 Stuhl |
|
|
Lauden-sack |
2 |
2 |
|
73. |
Johann Max (=> Jan Maxa) |
Weber mit 2 Webstühlen |
Carl Sobeslaw |
Spinner |
Lauden-sack |
2 2 |
1 - |
|
74. |
Martin Linde (Lindner) |
Spinner |
|
|
|
2 |
- |
|
75. |
George Podheisky |
Wollstreicher |
|
|
|
2 |
3 |
|
76. |
Wentzel Gubert |
Spinner |
|
|
|
2 |
1 |
|
77. |
Wentzel Wessely |
Schneider |
|
|
|
2 |
2 |
|
78. |
Johann Mareczek |
Etaminmacher |
--- Bischoff |
Strumpf-wirker |
Jud Wolff |
2 2 |
- 2 |
|
79. |
Wentzel Dawrowa |
Spinner |
|
|
|
2 |
- |
|
80. |
Johann Swatag |
Weber mit 2 Stühlen |
|
|
Pientz |
2 |
2 |
|
81. |
Friedrich Albrecht |
Tagelöhner |
|
|
|
2 |
4 |
|
82. |
Johann Bethtag |
Weber mit 1 Webstuhl |
|
|
Jud Wolff |
2 |
2 |
|
83. |
George Otta |
Weber mit 1 Webstuhl |
|
|
Lauden-sack |
2 |
- |
|
84. |
George Schwartze |
Spinner |
|
|
|
2 |
1 |
|
85. |
--- Spaleck |
Spinner |
|
|
|
2 |
2 |
|
86. |
Lidmilla Schnila |
Spinnerin |
|
|
|
1 |
3 |
|
87. |
Georg Neuling |
Weber mit 1 Webstuhl |
|
|
Jud Wolff |
2 |
2 |
|
88. |
Andreas Kapel |
Weber mit 1 Webstuhl |
|
|
Fischer |
2 |
- |
|
89. |
Johann Frede |
Tagelöhner |
|
|
|
2 |
2 |
|
90. |
Martin Rubniczek |
Weber mit 1 Webstuhl |
|
|
Lauden-sack |
2 |
1 |
|
91. |
Stephan Holecz (=> Holletz) |
Weber mit 2 Webstühlen |
|
|
Jud Wolff |
2 |
2 |
|
92. |
Peter Bertholt |
Weber mit 2 Webstühlen |
(in Leinwand) |
|
Fischer |
2 |
2 |
|
93. |
Georg Dworzack (Dworcak) |
Weber mit 2 Webstühlen |
|
|
Lauden-sack |
2 |
- |
|
94. |
--- (ein Bäcker) |
Invalid |
|
|
|
2 |
- |
|
Ende des Blattes 4 des handschriftlichen Originals. Mit der Position 95 beginnt die Seite 5 |
||||||||
|
||||||||
Transport: |
59 Webstühle |
|
|
5 W.stühle |
204 |
174 |
||
95. |
Thomas Rubniczek |
Weber mit 2 Webstühlen |
|
|
Jud Wolff |
2 |
3 |
|
96. |
Johann Nowotny |
Etaminmacher mit 1 Webstuhl |
|
|
Jud Wolff |
1 |
- |
|
97. |
Joseph Nehota / (Nehoda) |
Spinner |
|
|
|
2 |
1 |
|
98. |
Wentzel Sadlow |
Weber mit 2 Webstühlen |
|
|
Jud Wolff |
2 |
2 |
|
99. |
Johann Nemecz |
Spinner |
Bauermann |
Tuch-macher mit 1 Stuhl |
|
1
2 |
1
1 |
|
100. |
Christoph Schmidt |
Schlösser |
|
|
|
2 |
2 |
|
101. |
Johann Krüger |
Weber mit 2 Webstühlen |
Johanne Krüger |
Weberin mit 1 Stuhl |
Fischer
Fischer |
2
2 |
2
- |
|
102. |
Johann Gras |
Weber mit 1 Webstuhl |
|
|
Fischer |
2 |
3 |
|
103. |
Wentzel Studniczka |
Böttcher |
Christian Studniczka |
Spinner |
|
2 2 |
1 - |
|
104. |
Johann Dowro |
Spinner |
|
|
|
2 |
4 |
|
105. |
Johann Neumann |
Weber mit 1 Webstuhl |
--- Essinger |
Spinner |
Jud Wolff |
2 1 |
2 2 |
|
106. |
Johann Haupt |
Spinner und Maurergesell |
|
|
|
2 |
4 |
|
107. |
Heinrich Geyer |
Weber mit 1 Webstuhl |
Christoph Lobt |
Spinner u. Maurer |
vor sich |
2 2 |
1 3 |
|
108. |
Johann Burghard |
Etaminmacher mit 2 Stühlen |
|
|
|
2 |
4 |
|
109. |
Christoph Drommel |
Tuchmacher, 1 Webstuhl |
|
|
|
2 |
1 |
|
110. |
Peter Ollendorff |
Spinner |
|
|
|
2 |
5 |
|
111. |
Wittwe --- Rudolph(en) |
Weberin mit 2 Webstühlen |
Gottlob Boehme |
Weber mit 1 Webstuhl |
Fischer Jud Wolff |
1 2 |
1 - |
|
112. |
Johann Eckhard |
Etaminmacher 1 Webstuhl |
|
|
vor sich |
2 |
2 |
|
113. |
Johann Wolff |
Spinner |
|
|
|
2 |
4 |
|
114. |
Georg Nessel |
Wollkämmer |
|
|
|
2 |
- |
|
115. |
Johann Günther |
Tagelöhner |
|
|
|
2 |
- |
|
Ende des Blattes 5 des handschriftlichen Originals. Mit der Position 116 beginnt die Seite 6 |
||||||||
|
||||||||
Transport: |
75 Webstühle |
|
|
8 Webstühle |
254 |
223 |
||
116. |
Georg Wiskoczyl |
Spinner |
Johann Vogel |
Schneider |
|
2 2 |
1 1 |
|
117. |
Christoph Hammer |
Spinner |
|
|
|
2 |
4 |
|
118. |
Michael Lehmann |
Baumwoll-streicher und Bierschenk |
|
|
|
2 |
1 |
|
119. |
Michael Ziefel |
Weber mit 1 Webstuhl |
|
|
Fischer |
2 |
- |
|
120. |
Johann Lorentz |
Spinner |
|
|
|
2 |
2 |
|
121. |
Johann Hertzbach |
Schuster |
|
|
|
2 |
4 |
|
122. |
Christian Marx |
Spinner |
Johann Hoffmann |
Spinner |
|
2 2 |
1 4 |
|
123. |
Johann Wagner |
Spinner |
|
|
|
2 |
3 |
|
124. |
Samuel Sotten |
Spinner
|
--- Barth |
Etamin-macher, 1 W.stuhl |
|
1
2 |
2
2 |
|
125. |
Friedrich Beyerlein |
Spinner |
Christian Huschner |
Spinner |
|
1 2 |
- 1 |
|
126. |
Heinrich Brasche |
Weber mit 1 Webstuhl |
Christian Damm |
Woll-streicher |
Fischer |
2 2 |
1 2 |
|
127. |
Christian Dubach |
Zwirnmacher |
|
|
|
2 |
2 |
|
128. |
Johann Heberli |
Weber mit 1 Webstuhl |
Johann Grillig |
Weber mit 2 Stühlen |
Fischer Fischer |
2 2 |
1 2 |
|
129. |
Johann Rudolph |
Spinner |
--- Hassertin |
Spinner |
|
1 1 |
2 1 |
|
130. |
Jacob Lischert |
Weber mit 1 Webstuhl |
|
|
Fischer |
2 |
1 |
|
131. |
Heinrich Colin |
Schlößer |
|
|
|
2 |
6 |
|
132. |
Jacob Leidweil |
Spinner |
Johann Weber |
Weber mit 1 Webstuhl |
Fischer |
2
2 |
4
- |
|
133. |
Johann Witeck |
Weber mit 1 Webstuhl |
|
|
Fischer |
2 |
3 |
|
134. |
Jacob Blume |
Spinner |
Christoph Rudolph |
Spinner |
|
1 2 |
1 3 |
|
Ende des Blattes 6 des handschriftlichen Originals. Mit der Position 135 beginnt die Seite 7 |
||||||||
|
||||||||
Transport: |
80 Webstühle |
|
12 Webstühle |
|
305 |
278 |
||
135. |
Johann Schmidt |
Etaminmacher 1 Webstuhl |
|
|
vor sich |
2 |
1 |
|
136. |
Christian König |
Fleischhauer |
|
|
|
2 |
1 |
|
137. |
Christian Wolff |
Spinner und Schneider |
|
|
|
2 |
3 |
|
138. |
Johann Millich (Milch) |
Weber mit 2 Webstühlen |
|
|
|
2 |
2 |
|
139. |
August Reichert |
Spinner |
|
|
|
2 |
1 |
|
140. |
Johann Krafft |
Etaminmacher 3 Webstühle |
|
|
vor sich |
2 |
3 |
|
141. |
Wilhelm Mehlhorn |
Spinner und Tischler |
|
|
|
1 |
4 |
|
142. |
Philip Rymund (Sigmund) |
Weber mit 1 Webstuhl |
|
|
Lauden-sack |
2 |
2 |
|
143. |
Georg Holtzendorff |
Spinner und Maurergesell |
|
|
|
2 |
8 |
|
144. |
Johann Jun |
Weber mit 1 Webstuhl (später auch Lehrer) |
|
Fischer |
2 |
1 |
||
145. |
Gottfried Kretsmar (Kretschmann) |
Bäcker und Wollstreicher sowie Bierschänker, (auch zeitweilig Lehrer) |
|
|
2 |
- |
||
146. |
Wentzel Stock |
Spinner und Bäcker |
|
|
|
2 |
1 |
|
147. |
Wentzel Soczeck (Sotscheck, jun) aus Königgrätz |
Etaminmacher 2 Webstühle |
|
|
vor sich |
2 |
- |
|
148. |
Michael Schmeltz |
Etaminmacher 1 Webstuhl |
|
|
vor sich |
2 |
- |
|
149. |
im Witwenhaus
|
Spinnerinnen |
--- Schultze |
Spinner u. Schneider |
|
4 2 |
5 - |
|
150. |
Valentin Krüger |
Tagelöhner |
|
|
|
2 |
2 |
|
151. |
Johann Lüdicke |
Tagelöhner |
|
|
|
2 |
1 |
|
152. |
Christian Lucke |
Tagelöhner |
|
|
|
2 |
3 |
|
153. |
Johann Rothe |
Schuster |
|
|
|
2 |
2 |
|
154. |
Johann Hampel |
Weber |
wohnt in Berlin |
|
2 |
- |
||
155. |
(in Prazacks Hauß) |
|
Witwe Nendel |
Spinnerin |
|
1 |
2 |
|
Summe: |
90 Webstühle |
|
|
12 Webstühle |
349 |
319 |
||
Summe aller Stühle: 102 |
Summe aller Männer, Frauen und Kinder: 668 |
|||||||
|
Anmerkung von C. J.: Die richtige Summe beträgt 103 Webstühle. |
|
Webergesellen: 13 -------------------------------------------------- alle Seelen: 681 |
|||||
Potsdam, den 8. Februar 1759 |
||||||||
Die tatsächliche Lage der Grundstücks- oder Parzellennummern der Spalte 1 in vorstehender Liste, wird im Ortsplan ersichtlich.
1763
24. August 1763. Eine neue Einwohnertabelle wird wegen der Aktualisierungsnotwendigkeit erarbeitet. Diese weist aus: Noch immer 155 Hauseigentümer. Unter ihnen 57 Böhmen, 39 Preußen, 29 Sachsen, 8 Schweizer, 5 Württemberger und einzelne Neuansiedler aus Thüringen, Polen, Mähren, Ungarn und Schweden. Die Gruppe der Böhmen hatte an Berufen aufzuweisen:
25
Weber, 6 Spinner, 7 Wollstreicher, 4 Gärtner, 4 Bäcker, 1
Schlosser, 1 Böttcher, 1 Brauer,
1 Fasanenmeister und einige
ungelernte aber angelernte Handarbeiter.
1764 bis 1766
Nach dem Ende des Siebenjährigen Krieges wird der Weiterbau der Kolonie, als 2. Bauphase bezeichnet, aufgenommen.
Es entstehen Wohnhäuser an den neuen Straßen:
11-Häuser-Straße (=> heutige Mühlenstraße). Es bleibt hier aber nicht bei 11 Häusern.
Die Bebauung wird im Laufe der Zeit in allen Straßen verdichtet – mittels so genannter Sekundärbauten, im Unterschied zu den ursprünglichen Kolonistenhäusern nun Weberhäuser genannt, die aber vergleichbar aussehen.
50-Häuser-Straße => Neue Lindenstraße => Wilhelmstraße => ab 1953: Alt Nowawes.
Es stehen dann 205 Wohnhäuser für 1.100 Einwohner, doch bisher kamen nur 228 Böhmen.
In
die Neubauten
werden nach dem Krieg,
neben Handwerkern für den Bedarf der Siedlung,
vorzugsweise qualifizierte
Bauarbeiter
einquartiert, die am Bau des „Neuen Palais“ arbeiten, das
in Potsdam
am westlichen Ende des Parks von Sanssouci entsteht. Es ist eine
„Fanfaronade“,
vergleichbar mit einem „Trompetensignal“,
dass
etwa
bedeuten
soll:
„Seht her, wozu Preußen auch noch nach dem verlustreichen Krieg
finanziell und personell
in der Lage ist!“.
Es wird ein 300 m langer
Luxus-Bau,
ein
Schloss, das
wohl
nicht
wirklich benötigt wird,
ein
Wohnhotel für Besucher – für
die
erweiterte Familie
des Königs
und interessante
Bekannte.
Die Bauarbeiter haben einen längeren Anmarschweg zur Baustelle und
zurück zur Heimstatt
in Nowawes:
zweimal mehr als
9
km
pro
Tag
– zusätzlich zum
Ganztagslaufen auf der Baustelle, oftmals mit schweren Lasten.
Ab 1780
Fleißiges Setzen von etwa 4.000 Maulbeerbäumen, deren Blätter schmackhafte Nahrung für Seidenraupen sind. Die Spinner und Weber sollen nicht mehr nur grobes Linnen und Gebrauchs-Baumwolle herstellen, sondern auch mal 'was ganz Feines weben. Stoffbahnen für Seidengewänder. Was die Chinesen können, schaffen die böhmischen Preußen doch allemal.
Nun, so gut lief es, aus mehreren Gründen, mit der Umsetzung dieser Idee keinesfalls. –
Der Schulunterricht wurde vorerst als Nebentätigkeit eines Handwerkers (Bäckers, Schneiders ...) erteilt. Dieser hatte mitunter einen zweifelhaften Bildungsstand und eine ebensolche Eignung für dieses Amt. Zu jener Zeit gab es den Unterricht für Jungen. Für Mädchen galt diese Bildung noch als unüblich.
1786
Der König ist tot. Friedrich II., der Alte Fritz, stirbt im Schloss Sanssouci in seinem grünen Ruhesessel. Nachfolger des Kinderlosen wird sein Neffe, Friedrich Wilhelm II. v. Hohenzollern.
Es lebe der König!
Kurzbeschreibung der Kolonistenhäuser
Die Gebäude wurden fast ausschließlich als Zwei-Familien-Häuser mit fünf Achsen errichtet (in der Straßenfassade: vier Fenster und mittig dazwischen eine Tür); selten jedoch auch als „halbe Häuser“ mit drei Achsen gestaltet. Es gibt drei Grundtypen von Kolonistenhäusern, die im Wesentlichen gleichartig aussehen, allerdings kamen später noch kleinere Varianten hinzu.
Typ Groß: 9,42 m x 12,56 m = 118,3 m² : 2 Wohnungen je 59,15 m² Typ Mittel: 7,85 m x 11,93 m = 93,70 m² : 2 Wohnungen je 46,85 m². Typ Klein: 8,16 m x 11,30 m = 92,20 m² : 2 Wohnungen je 46,10 m².
Die unterschiedlichen Größen wurden mit dem Voranschreiten der Zeit aus Kostengründen material-minimierend vorgesehen.
Die angegebenen Maße beziehen sich auf die Außenabmessungen der Gebäude. Für die Ermittlung der tatsächlich nutzbaren Flächen sind hier also noch die erheblichen Abzüge für das Mauerwerk zu berücksichtigen.
Der Dachbodenraum war anfangs mit einem Krüppelwalmdach überdeckt. Später kam auch das einfachere und reparaturfreundliche Satteldach zur Anwendung. Damit wurde bei einer späteren Nutzung zu Wohnzwecken außerdem der Dachbodenraum etwas vergrößert. Die Fußböden im Erdgeschoss bestanden meist aus einer Lehmstampfpackung, feucht glattgezogen. Teilweise kamen auch ausgelegte strapazierfähige Ziegel zum Einsatz, insbesondere unter den Standorten der Tische. Seltener wurden Holzdielen auf einem Kantholzrahmen über dem sandigen Erdboden vorgesehen.
|
Um 1800
Voraussetzungen für das Erlangen des Meisterabschlusses im Gewerk der Weberei:
Nachweis von drei Jahren Wanderschaft des Webergesellen, der während dieser Zeit in der Fremde bei anderen Meistern möglichst viel hinzulernen – aber auch >die Welt< kennenlernen sollte, mit den dort üblichen Sitten, Bräuchen und sozialen Verhaltensweisen. Sich Fachkenntnisse und Bildung aneignen, fürs Leben gründlich reifen, sollte der Gesell'.
Der Geburts- und Lehrbrief des Gesellen ist an die Prüfmeister zum Einlegen in die Gewerks-Lade zu geben. (Die Lade ist eine verschließbare Holzkiste, eine Tisch-Truhe.)
Als Meisterstück ist zu fertigen: Eine Fläche Leinwand – 30 Ellen lang und 1,5 Ellen breit. (Eine Elle entspricht etwa der Länge von 65 cm. Das genaue Maß ist ortsüblichen Ansichten und daher Schwankungen unterworfen.)
Die Größe des Prüfstücks hatte also - nach dem späteren metrischen System - etwa 20 m Länge x 1 m in der Breite zu betragen. Dieses Meisterstück wurde von den Prüfmeistern insbesondere nach Fehlern abgesucht und auch nach besonder Schönheit beurteilt. –
Die maximal mögliche Breite einer textilen Fläche richtete sich nach der damaligen Arbeitsbreite des Webstuhls von 3 Ellen, also etwa zwei Metern.
Noch weitere Bedingungen am Prüfungstage gibt es für den künftigen Meister – dann aber nur noch monetärer Art. Diese beziehen sich auf das das Einzahlen von
2 Talern an die Lade des Gewerks
12 Groschen für die Prüfmeister zu deren Ergötzlichkeit
4 Groschen für den unparteiischen Begutachter des Meisterstücks
8 Groschen für den Meister, bei dem und unter dessen strenger Aufsicht das Meisterstück
gefertigt wurde
12 Groschen für die Potsdamer Cämmerei des Magistrats (Verwaltung des Finanz-
Haushaltes einer Gebietskörperschaft wie Kommune, Amt, Provinz o. a.)
8 Groschen Wachsgeld für Kirche und Schule. (Die Kirche und die Schule unterstehen
dem Prediger / Pastor. Wachsgeld – ursprünglich für Wachskerzen.)
So etwa sah der Wanderpass aus – für Handwerksgesellen, die sich langzeitig auf den Meisterabschluss vorbereiteten. Auf den (hier nicht sichtbaren Innenseiten) stellten die Meister, bei denen der Wandergeselle ein Arbeits-Gast war, ein Arbeitszeugnis aus.
Signalement des Paß-Inhabers
1. Name:
2. Gewerbe:
3. Geburtsort:
4. Bisheriger Aufenthaltsort a) des Gesellen:
b) des Vaters desselben:
5. Religion:
6. Geboren am:
7. Größe: Fuß und Zoll
8. Haare:
9. Stirn:
10. Augenbrauen:
11. Augen:
12. Nase:
13. Mund:
14. Zähne:
15. Bart:
16. Kinn:
17. Gesicht:
18. Gesichtsfarbe:
19. Statur:
20. Besondere Kennzeichen:
Unterschrift des Paß-Inhabers:
_________________________
|
|
Königlich Preußische Staaten Wanderpass für Handwerksgesellen
gültig auf:
No. des Paß- journals:
Stempel Wappen
Da der nebenbezeichnete
__________________________________
behufs der Vervollkommnung in seinem Gewerke auf die Wanderschaft
___________________________________
––––––––––––––––––––––––––––––––––––
entsprechend dem angeschlossenen Regulativ geht ...
(weiter siehe innen)
|
1801
Es wurde in Nowawes noch etwas weiter gebaut. Der ursprünglich angedachte Umfang der Kolonie ist nun mit 210 Typen-Häusern erreicht. In diesen Gebäuden leben 1.600 Einwohner.
1802
Unsere Böhmen gelten als gut integriert. So endet nach einem halben Jahrhundert der Schulunterricht in böhmischer Schrift und Sprache, nachdem ohnehin der letzte böhmische Lehrer, Chraust / Crost mit Namen, starb.
1806
Auf dem Grundstück des kommunalen Gemeindehauses, also in der Priesterstraße links neben dem Predigerhaus, wird eine neue Schule errichtet, weil die Größe der alten nicht mehr ausreichte. Genau 100 Jahre wird sie stehen, um dann wiederum einem noch größeren Neubau zu weichen. Das aber weiß derzeit noch niemand.
An einen geordneten Schulunterricht ist jedoch im Moment nicht zu denken, denn ab Oktober 1806 ziehen auch hier Truppen der Großen Armee der Franzosen durch, die nicht nur kurzzeitig biwakieren, sondern sich fest einquartieren, was bis zum Frühjahr 1808 andauern wird. Während jener Zeit holen sie die letzten Vorräte aus den Häusern der unfreiwilligen „Gastgeber“.
1809
Nun schied auch der beliebte letzte böhmische Prediger, Kropatschek, aus dem Leben.
Das neue Kirchenbuch, der Personenstandsnachweis mit seinen Sakramentsbeurkundungen wird nunmehr in deutscher Schrift geführt. Auch die Predigersprache im Gottesdienst wird deutsch – aber einige der alten Weisen werden von der Gemeinde weiterhin gern böhmisch gesungen.
1810
Das Edikt zur Gewerbefreiheit wird erlassen. Die Weber sind nun nicht mehr an einen Verleger gebunden, von diesem abhängig. Alle können ihre Erzeugnisse frei verkaufen. Das bedeutet mehr Freiheit aber größeren Aufwand. Die Risiken und das Elend bleiben.
1827
In diesem Jahr werden bereits 500 Webstühle in Nowawes gezählt.
um 1842 bis 1848
Wiederum eine Zeit großer Not der Weber. Für etwa 400 Familien besteht Arbeitslosigkeit; kaum noch 100 Webstühle sind derzeit in Betrieb.
Als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme werden die körperlich zumeist etwas schwächeren Weber versuchsweise zeitweilig beim schweren kräftezehrenden Straßen- und Wegebau sowie anderen Anlerntätigkeiten eingesetzt. Außerdem wird besonders den Nachwachsenden immer wieder dazu geraten, nicht das althergebrachte Weben zu erlernen und Hausweberei zu betreiben, sondern sich in anderen Berufsfeldern umzusehen, um dort ein besseres Auskommen zu finden.
1838
Die erste Eisenbahnlinie Preußens, die „Stammbahn“, wird zwischen Berlin und Potsdam in Betrieb genommen. Die Bahnstrecke führt – vorerst ohne Haltepunkt – auch durch Nowawes und Neuendorf. Selbstverständlich ist der Bahnkörper beidseitig mit einem blickdichten Holzzaun versehen, der auch das gefährdende Überschreiten des Gleiskörpers für Unbefugte verhindert.
1848
Pastor Adolph Stobwasser, der selbst böhmische Vorfahren hat, nimmt seine seelsorgerische Tätigkeit in Nowawes auf. Er ist sehr stark sozial engagiert.
1855
August Wichgraf wird von der Provinzial-Regierung als Commissarius für Nowawes beauftragt das Problem der Weberarmut zu verbessern, wenn möglich, zu beseitigen. Wichgraf setzt sich für den Bau breiterer Webstühle ein, was das Verwendungsspektrum der fertigen Webbahnen erweitert. Wichgraf lässt auf dem Grundstück Mittelstraße 2, dem Witwenhaus (=> seit 1930 Wichgrafstraße) eine Webschule bauen. Er schafft Webmaschinen an, lässt in einer Musterwerkstatt willige Weber daran ausbilden. August Wichgraf kümmert sich um den regelmäßigen Absatz der Webwaren.
Es entsteht in jener Zeit auch eine Manufaktur für die Seidenherstellung, in der die Rohseide gereinigt und die Fäden aufgespult werden. Eine Seidenwickelfabrik entsteht, in der etwa 100 Mädchen beschäftigt werden.
August Wichgraf arbeitet sehr gut mit dem Ortsvorsteher Friedrich Josua, dem Ortsgeistlichen Adolph Stobwasser und mit einigen hervortretenden Einwohnern, wie dem Fabrikanten Gottlieb Sotscheck, zusammen.
um 1853
Die Grundstücke und deren Häuser waren, wie wir ja wissen, bisher in den Straßen nach der Parzellennummer geordnet, die ja aber mitnichten allesamt beispielsweise in aufsteigender Zahlenlinie geordnet waren, sondern in der Zeitabfolge, wie die Häuser fertiggestellt und an Bewohner / Eigentümer übergeben wurden. Damit ist nun Schluss! Nun beginnt jede Straße mit dem Grundstück No. 1 und endet je nach Länge der Straße mit einer letzten Ziffer. Dabei gibt es leider später immer wieder Einschübe innerhalb dieser schönen Ordnung, weil man sich wegen der Bebauungsverdichtung, dann neben der Zahl auch zusätzlich mit a, b und c behelfen muss.
1854
Im December 1854 wird ein Polizeiliches Anschriftenverzeichnis zu Nowawes erarbeitet, in dem 794 Familien erfasst sind und in welchem auch die Vermögens- und Ernährungsverhältnisse fixiert werden. Ein Vermögen ist allerdings bei niemandem anzutreffen. Die Ernährungsgrundlage der Bevölkerung wird durchweg als unzureichend und ärmlich eingeordnet.
Hier nur einige Beispiele:
No. 190, Maxa, Priesterstraße 3, ohne Vermögen, nährt sich dürftig von der Weberei.
No. 203, Zinnow, Zimmergesell, Priesterstraße 7, Grundbesitz 2.000 Thaler, Schulden 1.000 Thlr. Nährt sich und die Seinen von der Profession. (Dieser gehört zur Vorfahren-Verwandschaft des Autors Chris. J.)
In der Priesterstraße 6, Eckhaus zur Bäckerstraße, wohnt Weber Auerbach.
No. 213, Mietzschke, Lehrer, wohnt Priesterstraße 10. Kein Vermögen.
No. 214, Stobwasser, Prediger, Priesterstraße 11, kein Vermögen.
Kümmel, Webermeister, Eigentümer, Priesterstraße 18. Kein Vermögen.
Lange, Webermeister, Eigentümer, Priesterstraße 19, kein Vermögen.
Maxa, Webermeister, Eigentümer, Priesterstraße 21. Kein Vermögen.
No. 242 Sothscheck, Webermeister, Priesterstraße 22. Grundbesitz 1.200 Thaler, Schulden: 900 Thaler. Er nährt sich dürftig von der Weberei. (Dieser gehört zur Vorfahren-Verwandschaft des Autors Chris. J.)
Sommer, Albert, Schuhmachermeister, Priesterstraße 26. Grundbesitz 230 Thaler, Schulden 200 Thaler. Er ernährt sich dürftig von seiner Profession. (Dieser gehört zur Vorfahren-Verwandschaft des Autors Chris. J.)
No. 394 Josua, Webermeister, wohnt Mittelstraße 7.
No. 397 Zinnow, Webermeister, wohnt Mittelstraße 8.
Kirchplatz 5 wohnen Lehmann und Greifeld.
(Quelle: Brandenburgisches Landeshauptarchiv, Repositum 2 A II T. Teltow,
Nr. 285, Seiten 56–82).
Die Landstücken „Mittelbusch“ (Neuendorfer Gemeindegebiet) und auch die „Marstallwiesen“ werden den Nowawesern zur privaten Nutzung zur Verfügung gestellt, damit sie dort etwas Gemüse anbauen können.
1858
Ein weiteres Schulgebäude wird am Kirchplatz 13 errichtet.
1866
Nowawes und Neuendorf bekommen endlich einen (gemeinsamen) Bahn-Haltepunkt an der seit fast 30 Jahren bestehenden Eisenbahnstrecke Potsdam - Berlin.
1870
Mit dem Beginn der „Gründerzeit“ siedeln sich, insbesondere in der benachbarten Gemarkung Neuendorf, zahlreiche Betriebe an, besonders solche der Texilverarbeitung aber auch Einrichtungen anderer Gewerke. Das wiederum zieht den erforderlichen Bau neuer großer Wohnhäuser nach sich. Diese Gründer-Blütezeit wird sich bis ins zweite Jahrzehnt des nächsten Jahrhunderts erstrecken. Die mächtigen neuen Bauten haben im Aussehen nichts mehr mit den alten Kolonisten- und Weberhäusern gemein, stören das althergebrachte Siedlungsbild. Sie sind ein Ausdruck für den „modernen Zug der neuen Zeit“.
Die Gemeindevorsteher von Nowawes in den zurückliegenden Jahrzehnten:
Zeitraum |
Name |
|
Zeitraum |
Name |
1810–1830, 20 J. |
Webermeister Melsheimer |
|
1853–1866, 13 J. |
Webermeister Gutschmidt |
1830–1838, 8 J. |
Webermeister Zadel |
|
1867–1870, 3 J. |
Leutnant a. D. Kobis |
1838–1853, 15 J. |
Webermeister Josua |
|
1870–1897, 27 J. |
Mühlenmeister Mücke |
1873
Bis zu diesem Jahr wurden die Gemeindevorsteher von der Obrigkeit, der Potsdamer Provinzialregierung, in ihr Amt berufen. In diesem Jahr werden mehrere bisher eigenständige Gemeinden zu einem Amtsbezirk gefügt, der von einem Amtsvorsteher geleitet wird.
Auch der Kreis Teltow wird in Amtsbezirke eingeteilt. So gibt es nun den Amtsbezirk Neuendorf mit Stolpe, Klein Glienicke, Alsenbrück, Albrechts Theerofen und weiteren Kleinsiedlungen.
Nowawes bildet einen eigenen Amtsbezirk. Diese Regelung wird dann ab 1874 rechtskräftig und die Vorsteher werden nicht mehr „von oben“ bestimmt, sondern vom Volk gewählt.
1874
Das Personenstandswesen wird neu geordnet. Waren neben der Königlich-polizeilichen Einwohner-Registratur, die Kirchenbücher von jeher die wesentliche Quelle, so werden im Oktober so genannte Standesämter bei den Kommunen eingerichtet, die nun die Geburten, Eheschließungen und Sterbefälle erfassen und diese aufbewahren.
Gründung des „Oberlin-Vereins“. Dessen aus christlicher Nächstenliebe selbstgewählter Auftrag ist es, Sorge für Menschen zu tragen, die wegen körperlicher Gebrechen wie Taubheit, Blindheit und orthopädischer Besonderheiten in der Gesellschaft benachteiligt sind. Das Helfen und Behandeln findet in geschützten Schulen, Ausbildungsstätten und an ständigen Arbeitsplätzen des Vereins statt und schließt das medizinische Umsorgen ein. So erhält die Bevölkerung von Nowawes und Neuendorf „ganz nebenbei“ erstmals eine geordnete stationäre medizinische Versorgung.
1893
Die Lokomotivbau-Fabrik „Orenstein & Koppel“ siedelt sich in Drewitz / Neuendorf an und wird zum größten Arbeitgeber, selbst für zahlreiche vorerst nur angelernte Fabrikarbeiter.
1893 / 1894
Die Gemeinde Neuendorf errichtet ihr neues prächtiges Rathaus in der Lindenstraße.
1898
Mit Wirkung vom 1. Januar werden die Amtsbezirke Nowawes und Neuendorf zusammengeführt und der entstehende Ort Wannsee angegliedert. Die „Keimzelle“ von Wannsee ist das alte Fischerdorf Stolpe, das damit seinen Namen verliert. Das wird zwar von vielen Menschen bedauert, hat auch Vorteile, denn Orte namens Stolpe gibt / gab es in deutschen Landen 63 mal, was Menschen auf der Reise häufig zu ungewünschten Orten gleichen Namens führte und ebenso Postsendungen oft auf falsche Wegstrecken brachte.
1898 / 1899
Die Gemeinde Nowawes lässt auf dem Eckgrundstück Lindenstraße / Priesterstraße von Kerwien ihr neues, gegenüber dem Neuendorfer Verwaltungsgebäude, noch prächtigeres Rathaus bauen.
1900
Ein Blick auf die Einwohnerentwicklung der zurückliegenden Jahrzehnte:
Jahr |
Einwohner in Nowawes |
|
Jahr |
Einwohner in Neuendorf |
1867 |
4.450 |
|
1850 |
400 |
1880 |
7.000 |
|
1890 |
3.280 |
1900 |
11.000 |
|
1895 |
4.140 |
1903
Die Friedrichskirche besteht nun schon 150 Jahre. Festgottesdienst am 22. Mai 1903.
1907
Es kommt am 1. April endlich zur Vereinigung der beiden Schwestern-Orte Neuendorf und Nowawes unter dem gemeinsamen Namen >Nowawes<. Somit hat der Ort nun ein Rathaus zuviel.
Der noch ziemlich neue Neuendorfer Verwaltungssitz wird flugs zu einer „Höheren Töchterschule“, zu einem Lyceum, umgewidmet.
1911
Auf dem Gelände der ehemaligen Kunstblumenfabrik in der Nähe des Bahnhofs Drewitz, etabliert sich die noch ganz junge Filmproduktion, die sich hier bald zum größten Filmbetrieb des Kontinents Europa entwickeln wird.
1921
Hier stellen sich die Amtsvorsteher vor:
Amtsbezirk Nowawes |
Name
|
|
Amtsbezirk Neuendorf |
Name |
ab 1873 – 1897 |
Mühlenmeister u. Eigentümer Julius Mücke |
|
ab 1873 |
Bäckermeister Prillwitz |
1897–1921 |
Magistratssekrtär Ernst Winkelmann |
|
|
Kunstgärtner Lenz |
1921–1933 |
Walter Rosenthal |
|
bis 1899 |
Buchhalter Obst |
1924
Nowawes erhält das Stadtrecht. „Stadt Nowawes“, wie stolz das doch klingt.
1938
Mit Wirkung vom 1. April, das ist kein Scherz, wird vom nationalsozialistischen Regime der slawische, also un-arische Ortsname Nowawes ausgemerzt. Die Stadt heißt fortan >Babelsberg<, so, wie das anliegende Schlossareal bereits seit mehr als 100 Jahren genannt wird.
1939
Zum 1. April wird die Stadt zu einem Ortsteil von Potsdam eingemeindet und heißt nunmehr
>Potsdam-Babelsberg<.
Literaturnachweis:
- Stadtarchiv Potsdam, Melderegister, FA / 0139 bis FA / 0147, Filme 1206 bis 1211:
Der Nowaweser Lehrer, Herr Studiendirektor Bruno Schwarz, hatte für den Zeitraum 1752 bis
1874 eine sehr gute, hilfreiche Zusammenstellung für Nowawes und Neuendorf aus
Kirchenbüchern, polizeilichen Melderegistern und Weberakten erarbeitet und diese 1937 der
Allgemeinheit zur Verfügung gestellt. Diese war auch eine sehr große Hilfe für viele Menschen,
bei der Pflicht, für die Staatliche Verwaltung die eigene „Deutschblütigkeit“ (Arischer Nachweis)
darzustellen. Ihm sei dafür an dieser Stelle posthum nochmals gedankt.
- Stadtarchiv Potsdam. Auswertung einer sehr großen Anzahl historischer Dokumente der
Personenstandserfassung des Standesamtes
- Landeshauptarchiv Potsdam. Einwohnertabelle zu Nowawes aus dem Jahre 1759 und
Anschriftenverzeichnis und Vermögensverhältnisse 1854. Briefe von Gottlieb Sotscheck und
Adolph Stobwasser sowie der Polizei.
- Chronik der Kirche zu Nowawes
- Dr. Willy Spatz: Chronik von Nowawes-Neuendorf, Nowawes 1907
- Dr. Ulrich Schmelz: Die Weber- und Spinnerkolonie Nowawes, Band. 1: 1996, Band. 2: 1998
- Karin Carmen Jung: Die Böhmische Weberkolonie Nowawes ..., 1997
Nun aber geht es los mit den Familien namens >Sotscheck<.
Von den Personen des Familienverbandes Sotscheck sind mir nur wenige schriftliche Nachrichten bekannt. Inhaltsreiche Aufzeichnungen, wie beispielsweise Lebensläufe, sind mir nicht überliefert worden. In Königgrätz hatten in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts einige Familien des Namens „Sotscheck“ (in anderen Schreibweisen) gelebt. Bekannt sind mir z. B. die Heiraten von:
- 1710: Antonius Souczek oo Anna Bitka, Tochter des Bartholomäus Bitka,
- 1711: Wenzeslaus Lenertus Vilnus Souzek oo Magdalene Stehlik, Wenzeslaus Stehliks Tochter.
- 1712: Joannes Sauczek oo Ludmilla Markalausowa.
Von den aus Königgrätz abgewanderten Familien, so auch von den Souzeks, lassen sich unter den zahlreichen Ankömmlingen in Nowawes der Gärtner Waclaw = Wentzel Souzek, mit seiner Ehefrau, einer geborenen >Werema< und den Kindern nachweisen.
Die in dieser Stammtafel enthaltenen Personen gehen alle auf diesen Gärtner Wentzel Souczek und dessen Ehefrau (dessen Vornamen wir nicht kennen) zurück.
In der Zeit nach der Einwanderung der Sotscheck-Familien aus Böhmen in das Brandenburger Land, wurde der Familien-Name in den amtlichen Dokumenten nach mündlicher Ansage, so wie gehört und verstanden, oft als Sauczek, Saucik, Sautscheck, Soczeck, Soucek, Sousek, Sowcek, Sowczek, Sowtscheck, Sodscheck, Sothscheck, Zoscheck, Zosek und in vielleicht noch weiteren Varianten schriftlich fixiert. Hier aber, im Folgenden, wird vereinheitlichend, ausschließlich die heute bei uns übliche Schreibform >Sotscheck< genutzt.
Soucek / Sotscheck bedeutet ursprünglich „ein verdickter Ast“, ein „Knubbel“. Auf den Menschen sinngemäß übertragen: Der Namensträger war „untersetzt“ oder „stämmig“, eventuell korpulent, eben: „knubbelig“ (nach der Darlegung des Philologen und Namensforschers Prof. Udolph).
Die folgende Sotscheck-Aufstellung nennt die bisher erfassten Personen von der 09. bis zur 04. Generation. Einige Angaben zur 03. und 02. Generation sind vorhanden aber wegen des gewünschten familiären Datenschutzes in dieser Aufstellung noch nicht zu lesen. Die Stammtafel ist nach Generationen geordnet. Möchte man bei der Fülle der Namen in der Aufstellung nur den leicht überschaubaren Auszug für eine Familie: Großeltern, deren Kinder (spätere Eltern) und wiederum deren Kinder (Enkel der Großeltern) betrachten, ist es leicht, sich mit Hilfe der Generationsnummerierung und der Namen einen Ausschnitt zusammen zu stellen.
Die Reihenfolge der in der Aufstellung genannten Vornamen ist nicht bindend festgelegt.
Einige der hier in der Stammtafel genannten Ehepaare und deren Kinder sind in den einzelnen Lebensläufen auf dieser Internet-Seite etwas ausführlicher dargestellt und können dort gelesen werden.
Die Namen der bisher erfassten zu den Sotschecks Angeheirateten sind:
Bauer Belitz Berg Bertholdt Blumenreich Bohm Bollmann Boy Bulisch
Caspari Cassirer Croll Damm Delock Dombrowski Erler
Freidank Fuchs/Fuxa/Fuxowa
Geleng Gruhl Günther Hede Hedrich Heine Hempel Herzbach Holletz Hoyma
Illig Jacob Johl Jungermann Kieburg Kluge Kopecki Kremser Kümmel Kunstmann
Lange Lehmann Lith(en) Maager Macht Malina Maxa Marks Melsheimer => später Melzheimer Martin Martini Müller Neumann Nicolaus Nörthen Potthoff Ranke/Ranck Richter Rosolleck Ruppel Schendel Schmidt Schreiber Schütze Schurig Schwarze Soffen Sommer Starkloff Streichert Strunk Thal Thomas Treide Uhlmann Unger Vogel Wagnitz Weltzer Werema Wernitz Wessels Wichtel Wilberg Wolf(f) Ziegler Zinnow Zweig.
Einige dieser Namen treten mehrfach auf.
Auch werden weitere Familiennamen genannt, die zu den nächsten Angehörigen der Vorgenannten zu zählen sind:
Adam Baudisch Borchert Dahme Dralle Dumke Edler Gerloff Grabowski Grohmann Gutschmidt Hach Hannemann Heinrich Heller Hempel Heyer Hönow Kaiser Kupfer Kienast Langer Leonhardt Liebenow Linke Ludwig Mosch Musekoldt Peterius Rothner Ruge Sachse Schaefer Schley Schnutz Schreyer Schulz Schulze Schwan Seifert Silsdorf Sitzke Skipow Sommer Vogel Weiland Weise Wernitz Wiesenack
Mehrere dieser Familiennamen finden wir noch heute auf Grabsteinen der Babelsberger Friedhöfe.
Eine generelle Kurz-Übersicht über die Familien Sotscheck in Nowawes Namentlich erwähnt ist in dieser Grobaufstellung nur jeweils jenes Kind, das den Weg in der Richtung zu den heute in Babelsberg lebenden Sotschecks dieses Ahnenzweiges geht. Die detaillierten Familienaufstellungen erfolgen jedoch anschließend
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Generation 09 / Ahn 304.1 Sotscheck, Wenzel (sen.) um 1700 vor 1770 in Nowawes vor 1718 aus Böhmen (Königgrätz) |
* † oo 5 Kinder nachgewiesen |
Generation 09 / Ahnin 305 N. Werema 1703 05. 05. 1767 in Nowawes vor 1718 aus Böhmen stammend |
Ein Kind der Vorgenannten ist in der Generation 08: |
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Gen. 08 / 152.7 Sotscheck Wenzel, (jun.) (1718) in Böhmen 27. 04. 1816 in Nowawes 04. 06. 1754 |
* † oo, 13 Kinder |
Gen. 08 / 153 Fuchs, Johanne Charlotte, gen.: Anna (11. 11. 1732) aus Collin, Böhmen 22. 01. 1817 in Nowawes 04. 06. 1754 |
Ein Kind der Vorgenannten ist in der Generation 07: |
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07 / 76.7 Sotscheck, Joseph Friedrich 06. 08. 1765 13. 04. 1840 24. 09. 1797 |
* † oo, 9 Kinder |
07 / 77 Wagnitz, Anna Dorothea (im Jahr 1773) 23. 12. 1839 24. 09. 1797 |
Ein Kind der Vorgenannten ist in der Generation 06: |
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06 / 38.1 Sotscheck, Friedrich Gottlieb (d. Ältere) Weber, Fabrikant 13. 03. 1813 29. 12. 1883 16. 04. 1837 |
* † oo, 13 Kinder |
06 / 39.2 Melsheimer => Melzheimer, Caroline Friederique 01. 02. 1813 03. 09. 1896 16. 04. 1837 |
Ein Kind der Vorgenannten ist in der Generation 05: |
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05 / 19.1 Sotscheck, Friedrich Albert Gottlieb (der Jüngere), Lehrer 17. 01. 1838 19. 12. 1878 17. 01. 1865 |
* † oo, 6 Kinder |
05 / 20 Zinnow, Charlotte Luise Auguste 08. 11. 1835 16. 07. 1914 17. 01. 1865 |
Ein Kind der Vorgenannten ist in der Generation 04: |
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Sotscheck, Johannes, Lehrer 12. 06. 1866 04. 07. 1951 ? |
* † oo, 2 Kinder |
Ranke, Johanna 15. 12. 1868 12. 01. 1954 ? |
Es folgen nun die näheren Personenangaben. Es kann sich als vorteihaft erweisen, diese Liste von unten = hinten, also aus der Gegenwart zu lesen, da jene „jüngeren“ Personen noch zu den eventuell bekannteren Verwandten gehören.
Personen aus der Generation 09 - Obergroßeltern -
Ehemann – Obergroßvater Generation 09 |
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Ehefrau - Obergroßmutter Generation 09 |
Waclaw / Wenzel Sotscheck (sen. / d. Ältere) Geb. in Böhmen, evtl. Königgrätz, um 1700. Tätig als Gärtner, später in Nowawes. Gestorben in Nowawes vor 1770, (=> heute Potsdam-Babelsberg),
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oo |
N. N. Werema (N. N. nomen nescio = ich kenne den Vor-Namen nicht). Geboren in Böhmen, im Jahre 1703 (?) Heirat in Böhmen um 1718 (?) Lebensende in Nowawes, am 05.05.1767 |
Auf dieser Internetseite gibt es in der Rubrik >Lebensläufe meiner Verwandtschaft< einen ausführlicheren Beitrag zum Doppel-Lebenslauf >Sotscheck oo Werema<. Allerdings bleiben Datierungen in der 09. und 08. Generation mit Zweifeln behaftet. |
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Hier folgen die Personen der Generation 08 - Obereltern -
Die Kinder des Gärtners Wenzel / Wraclaw Sotscheck (sen.) oo N. N. Werema (Lebensende in Nowawes vor 1770) in der Generation 08 (Lebensende in Nowawes 1767) N. N. Werema hat mindestens 5 Kinder geboren.
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Waclaw, später => Wenzel Sotscheck (jun.) Geb. in Königgrätz (Böhmen), im Jahr 1718 (oder doch eher 1728?. ... siehe auch die nächste Geburt und der Zeitraum der Geburt seiner späteren Ehefrau, sowie sein eignes Sterbedatum). Weber-Meister, Etaminmacher und Bäcker in Nowawes, Parzelle 147 => Kirchplatz 2. Gestorben in Nowawes bei Potsdam, am 27. April 1816 (!) |
oo |
Johanne Charlotte, (genannt Anna) Fuchs (Fuxowa, auch Fuxa) Geb. in Collin, Böhmen, 11. November 1732 Ihre Eltern: Georg Fux oo Anna Fuxowa, auch Fuxa.
Heirat: Nowawes bei Potsdam, 04. Juni 1754
Gestorben in Nowawes am 22. November 1817 (!).
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Maria Anna Sotscheck Geboren nach mündlicher Angabe oder der so verstandenen schriftlichen Aufnahme: in Böhmen 1720.
Eventuell ist das Geburtsdatum ein Hör- , Lese- oder Schreib-Fehler, denn die Richtigkeit ist wenig wahrscheinlich. Diese Angabe ergäbe das Heiratsalter von 37 Jahren mit dem 23-jährigen Bräutigam. Maria gebar anschließend 7 Kinder. Sie wäre bei der letzten Kinds-Geburt (1770) 50 Jahre alt gewesen. Hingegen wäre ihre Mutter mit 16 –17 Jahren unüblicher Weise sehr zeitig in die Mutterschaft eingetreten.
Annahme von Chris J.anecke: Geburt der Maria eher 1730 statt 1720. Heirat im Alter von 27 Jahren, statt mit 37 Jahren. Anschließend 7 Kinder, bis zum 40 Lebensjahr. Lebensalter 83 J. Das wäre nicht nur auch möglich, sondern sogar eher sinnfällig.
Heirat in Nowawes vor / um 1757, also im Alter der Braut von etwa 27 Jahren, des Bräutigams von etwa 23 Jahren.
Lebensende: in Nowawes, 01. Juni 1813 (!), somit 93 (?) Jahre alt – aber nur, sofern das Geburtsjahr stimmt – ansonsten 83 Jahre, auch ein hohes Alter bei den damaligen Lebensverhältnissen. |
oo |
George Johann Gottfried Max / Maxa Geboren, wohl nach eigener mündlicher Angabe: in Böhmen, im Jahr 1734. Seine Eltern sind uns unbekannt.
Er selbst nannte sich noch 1759 in Nowawes offiziell, kurz und bündig > Jan Max <
Johann ist ein Weber-Meister. Er arbeitet bisher vorwiegend mit Cattun (Baumwolle). an 2 Webstühlen und ist beim Rohmaterial und beim Warenverkauf abhängig vom Verleger Laudensack.
Um 1959 wohnt Johann mit seiner Familie und seiner Mutter in demselben Haus, wahrscheinlich dem Elternhaus, auf Parzelle 073. (=> Priesterstraße 55 => aktuell: Karl-Liebknecht-Straße 107). Sein Vater ist aus dem Siebenjährigen Krieg nicht zurückgekehrt; sehr wahrscheinlich in der „Fremde“, eventuell in der alten böhmischen Heimat ,gefallen.
Johann ist Taufpate bei dem Kind Marie Catharina Sotscheck im Februar 1757. Eltern des Täuflings: Waclaw / Wenzel Sotscheck oo Anna Fuchs / der jungen Frau Fuxowa oder auch kurz Fuxa., siehe oben.
Gestorben ist Johann Maxa in Nowawes, am 08. März 1788, (!) 54 Jahre alt. |
Ein Nachtrag: Mit Königlicher Schenkung wird ihm, dem Johann Max => Maxa, im Jahre 1761 die Parzelle Nowawes 073 mit dem dort 1752 darauf erbauten 2-Familien-Haus zugeeignet. (Es kann sein, dass er bereits seit der Ankunft in Nowawes mit der elterlichen Familie darin gelebt hat). Seine Familie wohnt in der einen Haushälfte, auf der anderen Seite des gemeinsamen Hausflurs lebt die Familie des Spinners Carl Sobeslaw. Weil Maxa das Haus geschenkt bekam, darf die Familie Sobeslaw 10 Jahre darin mietfrei wohnen, doch muss der Hausbesitzer für eventuelle Reparaturen alleine aufkommen. So ist es amtlich geregelt; so ist es üblich. In dem sich anschließenden Garten, der von beiden Familien genutzt wird, steht das Trockenklosett und wie für jedes Grundstück vorgeschrieben, der Walnussbaum, der - man staune - selbst auf dem kargen Sandboden gedeiht und zwei Jahrzehnte später eine reichliche Nussernte verspricht. – Das Trinkwasser wird aus dem gemeinschaftlichen Rohrbrunnen geholt, dessen Handschwengelpumpe sich auf der Straße befindet. – Aus der Parzelle 073 wird im Jahre 1853 die Priesterstraße No. 55 und etwa 1946 die Karl-Liebknecht-Straße 105 / 106 / 107. Diese Dreifachnummer deshalb, weil die Bebauung der ursprünglich einzeln stehenden Häuser später verdichtet wurde, d. h., auf diese Parzelle 073 mit bisher einem Haus, zwei weitere Bauten hinzugesetzt wurden. Noch bis nach 1950, also nach 200 Jahren, unterhält ein Wilhelm Maxa in diesem Haus ein Konfektionsgeschäft.
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Dorothea Sotscheck Geboren in Böhmen. – Über Dorothea liegen uns keine Daten vor. |
oo |
Hoyma Geboren wahrscheinlich in Böhmen. Über ihn ist uns nichts Weiteres bekannt. |
Joseph Johannes Sotscheck Geboren in Böhmen, am 27. Februar 1739. Weber-Meister in Nowawes.
Gestorben: „Auf dem Felde“, 50 Jahre alt. (im Kriegseinsatz gegen Frankreich), am 14. Februar 1789, fast 50 Jahre alt. |
oo |
Anna Maria Lehmann Geboren in Schenkendorf (später => Schenkenhorst), im Jahre 1734. Ihr Vater ist Michael Lehmann.
Heirat am 15. November 1759 Gest. in Nowawes, am 14. Januar 1786, 52 J |
Anna Maria / Marjeka Sotscheck Geboren in Böhmen im II. Halbjahr 1741. Das Paar hatte mindestens 2 Kinder. Gest. in Nowawes, 04. Oktober 1785, 44 J. |
oo |
Martin Kopecky / Kopecki Über seine Eltern und ihn ist nichts bekannt. Heirat in Nowawes, am 01. Juni 1779. Gestorben sehr wahrscheinlich in Nowawes. |
Ein weiterer Sotscheck, Mathes. Ich kann noch nicht den Zusammenhang zum Familienverband der übrigen Sotschecks darstellen. Möglicher Weise gehört er zu den vorgenannten Geschwistern, dann vermutlich als Erstgeborener. Das ist aber nicht sicher. |
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Mathes Sotscheck Geboren in Böhmen vor / um 1730. |
oo |
Die 1. Ehefrau des Mathes ist unbekannt |
oo |
Die zweite Ehefrau heißt mit Familiennamen Macht. Ihr Vorname ist uns unbekannt. |
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Und noch ein Sotscheck, den ich noch nicht zuordnen konnte. |
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Johann Friedrich Sotscheck, sen. Geboren eventuell um 1730. Im Alter ein Invalide in Nowawes |
oo |
Die Ehefrau ist uns unbekannt. Die Eheleute haben mindestens einen Sohn, der, vermutlich als Erstgeborener, eventuell die väterlichen Vornamen erhält. |
Nun die Personen der Generation 07 - Alturgroßeltern -
Die Kinder des Webermeisters, Etaminmachers und auch Bäckers Waclaw => Wenzel Sotscheck (jun.) oo Johanne (Anna) Charlotte Fuchs, = Fuxa, (1728–1816) - in der Generation 07 - (1732–1817) auch Fuxowa Johanne hat 13 Kindern das Leben gegeben – mindestens 6 starben im Kleinstkindalter; über die letzten vier Kinder fehlen uns Kenntnisse.
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1. Anna Maria Sotscheck. Geboren in Nowawes am 28. Mai 1855. Hier gestorben 31. Dez. 1856 |
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2. Maria Catharina Sotscheck. Geboren, Nowawes am 13. Juli 1857. Gestorben am 25. März '57 |
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3. Anna Dorothea Sotscheck. Geboren, Nowawes am 26. Febr. 1858. Gestorben, 24. März 1858 |
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4. Charlotte Christiana Sotscheck. Geboren Nowawes 29. April 1860. Gestorben 26. Aug. 1861 |
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5. Anna Maria (2) Sotscheck. Geboren in Nowawes 11. Okt 1862. Hier gestorben am 29. Okt. '62 |
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6. Wenzel Gottfried Sotscheck. Geboren in Nowawes am 14. Dez. 1863. Gestorben 07. Juli 1864 |
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7. Joseph Friedrich Sotscheck Geboren in Nowawes, am 06. August 1765 Friedrich wird ein Weber-Meister. Wohnungen: 1804–1810, auf Parzelle 147 => Kirchplatz 2, 1813–1815, Parzelle 140 => Kirchplatz 21, 1815–1839: Parzelle 138 => Kirchlatz 24. Gestorben in Nowawes, am 13. April 1840. 75.
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oo |
Anna Dorothea Wagnitz Geboren in Potsdam im Jahre 1773.
oo Nowawes, 24. September 1797, 25 Jahre
Gestorben in Nowawes, 23. Dezember 1839, 66 Jahre alt.
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Auf dieser Internetseite gibt es in der Rubrik >Lebensläufe meiner Verwandtschaft< einen ausführlicheren Beitrag zum Doppel-Lebenslauf >Sotscheck oo Wagnitz<. |
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8. Charlotte Caroline Christiane Sotscheck Geb. in Nowawes, am 05. November 1767.
Heirat in Nowawes, am 01. Dezember 1794.
Gest. in Nowawes, 15. November 1831, 64 J. Quelle Stadtarchiv: Stammfolgen, FA 139, vorher MR 192, auf Film 1206, Seite 435. |
oo |
Johann Christian Bertholdt Geboren in Nowawes, am 24. März 1769. Taufe in der Friedrichskirche 08. April 1769. Seine Eltern: Johann Friedrich Bertholdt, geb. 1733, aus Eibau (nahe Zittau und Bautzen) und Johanne Sophie Hannemann. Johann Christian ist ein Weber-Meister. Gest. in Nowawes, 08. April 1841, 72 Jahre |
9. Anna Caroline Friederike Sotscheck Geboren in Nowawes, am 10. Juni 1770.
Heirat (oo) in Nowawes, am 20. Juni 1790.
Lebensende in Nowawes, am 12. Dezember 1844. Das Paar hat neun Kinder. |
oo |
Friedrich Wilhelm Holletz Geboren in Nowawes, 01. September 1765. Eltern: Stephan Holletz, Weber-Meister oo Catharina Scipowa. Die Familie lebt in der Waldstraße.
Friedrich Wilhelm ist ein Webergeselle. Gestorben in Nowawes, am 29. Juni 1809. |
10. Johann Gottfried Sotscheck. Geboren in Nowawes am 24 Dez. 1872. Gestorben – unbekannt. |
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11. Johann Tobias Sotscheck. Geboren: Nowawes am 30. Januar 1874. Gestorben – unbekannt. |
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12. Christian Sotscheck, 1. Zwilling, Geboren in Nowawes am 21. Juni 1879. Gest. – unbekannt. |
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13. Carl Sotscheck, 2. Zwilling, Geboren, Nowawes am 21. Juni 1879. Gestorben – unbekannt. |
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Die sieben Kinder des Webermeisters George Johann Gottfried Maxa oo Maria Anna Sotscheck (1734–1788) in der Generation 07 (1730–1813) Quelle: Stadtarchiv: FA / 144, vorher MR 197, Film 1209, Seite 226 |
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1. Johann Matthias Maxa, geboren in Nowawes am 19. September 1757. Gestorben - unbekannt. |
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2. Johann Gottfried Maxa Geboren in Nowawes, am 14. Dez.1759. Johann Gottfried wird ein Webermeister. I. oo Nowawes, am 18. Juni 1779 mit Johanna Sophie Charlotte Kunstmann. Das Paar hat fünf Kinder. ––––– Seine II. oo in Nowawes am 02. Februar 1815 mit Johanne Luise Bulisch., ohne weitere Kinder. Gestorben in Nowawes, am 24. Dez. 1820, 73 Jahre alt
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I. oo |
Johanna Sophie Charlotte Kunstmann Geboren in Nowawes im Jahre 1754 o. 56. Ihre Eltern: Ernst Kunstmann oo Ilse Dorothea Silsdorf.
Lebensende: Nowawes, 21. August 1813, 59 Jahre. |
II.oo II. |
Johanne Luise, geb. Bulisch, Geboren in Nunsdorf am 15. Mai 1756. Ihr Vater: Johann Bulisch, ein Jäger in Nunsdorf. Johanna Luise ist eine verwitwete Birmm, weggeheiratet aus Kleinbeeren. Gestorben in Nowawes am 16. Okt. 1836, 80 Jahre alt. |
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3. Anna Caroline Maxa, geboren in Nowawes am 22. November 1761, weiteres unbekannt. |
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4. Johann Christian Maxa Geboren in Nowawes, am 18. Dez. 1763.
Heirat in Nowawes am 25. August 1785.
Lebensende: in Nowawes 24. Mai 1807, 62 Jahre alt.
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oo |
Caroline Henriette Kunstmann Geboren am 06. Dezember 1761. Ihre Eltern: Der Jäger Ernst Kunstmann (auch Kuntzmann) oo Ilse Dorothea Silsdorf. Heirat in Nowawes am 25.08.1785. Das Paar hatte sieben Kinder. Gestorben in Nowawes, 29. Dez.1825, 64 J |
5. Friedrich Daniel Maxa, Geboren in Nowawes am 12. Juni 1765 oder 1766 (nicht zuverlässig lesbar).
Daniel Maxa wird ein Webermeister. Er wird Eigentümer des Grundstücks Priesterstraße 65 => heute Karl-Liebknecht-Straße 118.
Daniel hatte nacheinander 3 Lebenspartnerinnen => =>
Die letzte Heirat in Nowawes am 26. Dezember 1839. Aus dieser Ehe stammte 1 Kind. Gestorben ist Daniel in Nowawes, am 18. November 1848. 82 Jahre alt. |
o-o |
Ilse Croll – eine zeitweilige Partnerin von Daniel, mit der er 2 Kinder hat. Über die gute Ilse ist uns nichts Weiteres bekannt. Die Partner werden einander nicht heiraten
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I oo |
Anna Malina Geboren in Nowawes am 11. August 1771. Ihre Eltern: George Malina oo Anna Schwarz. Gest. in Nowawes am 02. April 1832, 60 J.
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II. oo
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Marie Dorothea Luise Jacob Geboren in Brandenburg an der Havel am 09. Mai 1770. Ihre Eltern: Der Hirte August Jacob oo Sophie Schultz. Gest. in Nowawes am 3. Jan. 1850, 78 J. |
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6. Marie Charlotte Maxa Geboren in Nowawes, 11. August 1768.
Heirat in Nowawes, am 25. November 1789. Das Paar hat zwischen 1790 und 1807 neun Kinder, von denen 5 das Erwachsenenalter erreichen. Witwe Marie Maxa zieht wohl von Nowawes um 1814 nach Potsdam; deshalb liegen hier keine weiteren Angaben vor. Lebensende deshalb unbekannt |
I.oo |
Johann Gotthilf Thomas (Thomas ist der Familienname). Er wurde im Jahre 1771 geboren. Sein Geburtsort ist uns aber nicht bekannt. Er ist in Nowawes ein Webermeister und Fabrikant.
Johann Gotthilf stirbt in Nowawes am 09. März 1814 im Alter von 43 Jahren.
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II.oo |
? |
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7. Carl Maxa, geb. in Nowawes am 19. September 1770, gest. in Nowawes am 29. Juni 1771. |
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Die Kinder des Webers Joseph Johannes Sotscheck oo Anna Maria Lehmann (1739–1789) - in der Generation 07 - (1734–1786) |
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1. Anna Dorothea Sotscheck Geboren in Nowawes am 06. November 1760 |
oo |
- ? |
2. Johanne Charlotte Sotscheck. Geboren in Nowawes, 11. Junius 1762. Gest. am 09. Junius '63 |
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3. Johann Christian Sotscheck Geboren in Nowawes am 29. Dezember 1764 |
oo |
- ? Heirat in Nowawes am 27. Januar 1791. |
4. Caroline Friederike Sotscheck Geboren in Nowawes, am 20. März 1768. Heirat in Nowawes am 20. Oktober 1789, Sie brachte mindestens 4 Kinder zur Welt. Gest. 24.04.1834, Berlin-Luisenstadt, 68 J. Q.: Stadtarchiv, P. MR 195, Film 1208, S. 554 |
oo |
Johann Gottfried Lange Geboren in Potsdam, am 16. Oktober 1765. Er ist ein Schneider in Nowawes und Berlin. Eltern: Johann Heinrich Lange oo Anna Rosina Seifert. Gestorben in Berlin, am 15. Mai 1804, 38 J. |
5. Johann Tobias Sotscheck. Geboren in Nowawes, 30. April 1774. Gestorben 28. Junius 1778. |
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Johann Friedrich Sotscheck, sen. oo N. N., Ehefrau unbekannt im Alter ein Invalide in Nowawes Ich kann leider noch nicht den Zusammenhang zum Familienverband der übrigen Sotschecks darstellen. |
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Johann Friedrich Sotscheck, jun. Geboren um 1762 Er ist als Brunnenbauer-Geselle in Nowawes tätig. Lebensende in Nowawes, 09. Februar 1822, im Alter von 60 Jahren |
oo |
Catharina Elisabeth Jungermann
Geboren 1770. Heirat in Nowawes, am 10. November 1794 Sie gebar mindestens drei Kinder.
Gest. in Nowawes, am 12. Febr. 1815, 45 J. |
Die Kinder von Martin Kopecky / Kopecki und Anna Maria / Marjeka Sotscheck (Heirat: Nowawes, 01. Juli 1779) in der Generation 07 ( 1741–Nowawes 1785) Anna hat zwei Kindern das Leben gegeben und sie starb vermutlich infolge einer dritten Geburt. Quelle: Stadtarchiv, Melde-Register (MR) 196, Film 1208, Seite 418. |
1.
Maria Kopecky, geboren in Nowawes am 07. Mai 1780. Sie starb in
Nowawes bereits am
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2. Johann Christian Kopecky, geb. in Nowawes am 15. Juni 1783, gest. in Now. am 30.09.1784. |
Wir sehen nachfolgend die Personen der Generation 06 - Altgroßeltern -
Die Kinder des Webermeisters Joseph Friedrich Sotscheck oo Anna Dorothea Wagnitz (1765–1840) - in der Generation 06 - (1773–1839) |
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1. Friedrich Wilhelm Sotscheck Geboren: in Nowawes am 11. Dez. 1798.
Friedrich ist, wie sollte es anders sein, ein Weber-Meister in Nowawes.
Friedrich war zweimal verheiratet. I. oo Sotscheck mit II. oo Wilberg, in Nowawes, am 14. Februar 1830. In dieser Ehe mit Sotscheck wird ein weiteres Kind geboren. ___
Nach dem frühen Ableben seiner Frau heiratet Friedrich nach 10 Jahren im Witwerstand erneut: => =>
Gestorben ist Friedrich in Nowawes, im Oberlinhaus, am 27. Dez. 1882, 84 Jahre alt und arm, an Altersschwäche, Er hat einen majorenner Sohn. StA Nowawes C 183 / 1882, auf Film P 308, S. 202. |
I. oo II. |
Marie Sophie Friederike Wilberg Geboren in Fahrland, am 22. Dez. 1802. Ihre Eltern: Johann Wilberg oo Maria Dorothea Hannemann. (Ihre erste Ehe mit Heiter, später separiert, vom Ehemann verlassen worden).
Friederike brachte ein Kind >Heiter< in die Ehe mit Friedrich Sotscheck.
Gest. Nowawes, 19. Mai 1844, 41 Jahre alt. |
II. oo II. |
Emma Johanne Justine Schütze Geboren in Philippsthal oder Potsdam (zwei verschiedene Angaben) am 01. März 1797, als Tochter des Webers Johann Gottlieb Schütze oo Emma Johanne Franziska geb. Thomas, beide zuletzt in Philippsthal wohnend.
Emma war nach I. Heirat mit Bathe, Witwe. Ihre II. Heirat mit Friedrich Sotscheck in Nowawes, am 02. Februar 1854. Gestorben in Nowawes am 20. April 1881 im Alter von 84 J / 1 Mon. StA Now. C 58 / 1881, auf Film P 308, S. 33
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2. Caroline Wilhelmine Sotscheck. Geboren in Nowawes am 03. März 1801. Gest. 30. April 1804. |
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3.1 Carl Friedrich Sotscheck Geboren in Nowawes am 02. Febr. 1803.
Webermeister in Potsdam und Nowawes, Er arbeitet später auch als Bahnwärter in Schöneberg bei Berlin.
Gestorben eventuell in Potsdam aber vielleicht auch in Schöneberg.
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I. oo I. |
Caroline Friederike Richter Geboren in Potsdam. Vater: Bäckergeselle Johann Christoph Richter in Potsdam. oo Potsdam, St. Nikolai am 21. August 1825.
Weitere Daten fehlen. Es ist möglich, dass Caroline früh gestorben ist oder eine Scheidung vorlag, weil ihr Ehemann Carl Friedrich Sotscheck eine zweite Ehe mit Emilie Bollmann einging.
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3.2 Carl Friedrich Sotscheck vermutlich handelt es sich bei beiden hier aufgeführten Carl Friedrich Sotscheck um die gleiche Person. – Eine Vermutung, die sich auf die Gleichheit der Vornamen stützt. Das 11. Bollmann-Kind, Alwine, heiratet auch einen Mann namens Richter, was eine Familiennähe erwarten lässt. Auch die Generation ist übereinstimmemd. Träfe diese Vermutung zu, so heiratete Carl in 2. Ehe im Jahre 1848 die Emilie Bollmann und zog mit ihr nach Schöneberg, weil er in Schöneberg tätig ist und keine weiteren nachfolgenden Daten in Nowawes vorhanden sind.
Von Beruf ist Carl ein Webermeister und (später) auch Bahnwärter in Schöneberg, (das ist ab Herbst 1920: Berlin-Schöneberg) |
II. oo I. |
Emilie Auguste Bollmann Geboren in Nowawes am 22. Juni 1818.
Ihre Eltern: Fleischermeister August Heinrich Bollmann (1788–1835) oo Caroline Charlotte Maxa (1789–1835)
Heirat in Schöneberg, Kreis Teltow bei Berlin, am 07. Mai 1848.
Vermutlich lebte die Familie nach der Heirat in Schöneberg, so dass wir deshalb aus Nowawes keine weiterführenden Daten haben. |
4. Friedrich Samuel Sotscheck Geboren in Nowawes am 28. März 1805. Samuel wird Weber-Meister in Neuendorf. Samuel hat 3 x geheiratet.
In der III. Ehe ist Samuel nur zwei Jahre verheiratet, weil ihn dann sein Lebensende ereilt. Wohnend um 1881: Großbeerenstraße 41, 1889: Neuendorf bei Potsdam und Nowawes, Bismarckstraße 4.
Gestorben in Now.-Neu., Bismarckstr. 3, am 03. Januar 1892, nachmittags 7 Uhr. Er wurde 87 Jahre alt. Quelle: StA Neuendorf, C 2 / 1892, auf Film P 277, Seite 8. Randbemerkungen: - über 150 Mark Vermögen - 2 Jahre verheiratet - Geboren den 28.03.1805 - hinterlässt 2 großjährige Kinder - ohne Testament verstorben - Todesursache: Influenza (Virusgrippe)
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I. oo
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Johanna Friederike Nicolaus Geb. in Schweinitz (an der schwarzen Elster, Fläming, Gebiet der Wildschweinhatz) am 15. Februar 1807. Ihre Eltern: Gottlieb Nicolaus oo Marie Elisabeth Peterius. oo in Schweinitz im Oktober des Jahres 1829 Gest. in Nowawes am 02. Januar 1855. 47 J. 26 Jahre verheiratet.
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II. oo II. |
Friederike
geb. Müller, Ihr Vater ist der Seilermeister Müller in Brück.
Nach erster Ehe mit Kirchner, verwitwet. Die zweite Heirat, mit Sotscheck, in Neuendorf bei Potsdam, 20. Januar 1856. Altershalber keine Kinder in dieser Ehe.
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III. oo |
Johanne
Friederike Catherina geb.Lith(en)
Witwe Heller, geboren in Stralsund am als Tochter der unverehelichten Catharina Lith(en), – die Mutter Catharina in Stralsund gestorben. J. F. wohnt 1889, Nowawes, Wilhelmstr. 19. Heirat
am 27. Mai 1889. StA Nowawes Gestorben ist Joh. nach Januar 1892, 63 J..
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5. Marie Henriette Caroline Wilhelmine Sotscheck Geboren in Nowawes, am 16. Jan. 1808
Heirat in Nowawes, am 14. Mai 1836, Trauung durch Pfarrer Papin. Die Fam. wohnt um 1878: Friedrichstr. 2 => Garnstraße 2. Gestorben in Nowawes, am 13. Mai 1880, 72 Jahre alt. 5 großjährige Kinder. StA MR / 139, Film 1206, Seite 412. |
oo |
Johann Christian Friedrich Belitz Geb. in Drewitz bei Neuendorf, 13. Jan.1813 Eltern: Tagelöhner Friedrich Belitz oo Dorothea Musekoldt aus Drewitz. Johann ist ein Weber-Meister in Nowawes. Gestorben in Nowawes, Marienstraße 16, (=> Semmelweisstr.16) am 21. Nov. 1898, 86
Jahre, 10 Monate alt. Über 150 Mark Vermögen. Altersschwäche.
StA Nowawes,
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6. Friedrich Ferdinand Sotscheck Geboren in Nowawes, am 26. Mai 1810. Er ist Webermeister und Pferdeschlächter. Gestorben in Neuendorf etwa im Jahre 1867. |
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Amalie Caroline Auguste Treide Geboren in Nowawes, am 12. April 1818. Heirat in Nowawes am 23. November 1834. Seit 1857 wohnen sie in Neuendorf. Gestorben in Neuend., 15. Februar 1863, 44. |
7. Friedrich Gottlieb Sotscheck (d. Ält). Geboren in Nowawes, am 13. März 1813. Weber-Meister, Webwaren-Fabrikant, Schulvorsteher, Kirchenältester ist er. Wohnend um 1848–53: Kirchplatz 22, 1853–55: Kirchplatz 5, 1855–56: Kirchplatz 14, 1856–83/96: Kirchplatz 16. Gestorben in Nowawes, Kirchplatz 16, am 29. Dez. 1883, vorm. 10 Uhr. 70 Jahre alt. StA Now. 1883 auf Film P 308, S. 342. Lungenkatharrh, ohne Testament. Anzeige durch seinen Sohn Johannes Sotscheck. |
oo |
Caroline Friederique Melsheimer, später, ab Heirat: => Melzheimer Geboren in Nowawes, am 01. Februar 1813. Heirat in Nowawes, am 16. April 1837. Ihre Eltern: Der Webermeister und Gemeinde-Vorsteher Christian Gottlieb Melsheimer oo Marie Dorothea Müller.
Gestorben ist Caroline in Nowawes, Kirchplatz 16, am 03. September 1896, Altersschwäche. 83 J./ 7 Mon./ 2 Tage. Sie hinterlässt vier großjährige Kinder. Bestattung am 07. September, Mittelstraße. StA Nowawes C 185 / 1896, auf Film P 312, Seite 390. |
8. Friedrich August Sotscheck Geb. in Nowawes, am 23. Februar 1815. August wird ein Webermeister. Gestorben in Nowawes, Wilhelmstr. 39, am 24. März 1905, 90 Jahre, 1 Mon., 2 Tage alt. Altersschwäche / Marasmus. Mehr als 150,- Mark Vermögen. Testament vorhanden, 7 Kinder und ein Findelkind zur Pflege. StA Nowawes C 53 / 1905 auf Film P 315, Seite 173. |
oo |
Sophie Caroline Herzbach Geboren in Nowawes am 24. Februar 1817. Eltern: Webermeister Gottlieb Herzbach oo Dorothea Rothner in Nowawes
Heirat in Nowawes, am 24. Oktober 1841.
Lebensende in Nowawes, 30. Dez. 1897, 80 Jahre alt. StA C 285 / 1897, auf Film P 313, S. 150 |
9. Friedrich Wilhelm Sotscheck. Geb. in Nowawes, am 17. März 1817. Gest. am 13 Mai 1817. |
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Anmerkung: In diesen Zeitrahmen gehört noch Luise Wilhelmine Sotscheck, (Mädchenname?) geboren in Nowawes um 1801. Sie hatte 6 Kinder, darunter Johann Christian Sotscheck, jene also im Geburtszeitraum zwischen 1820 und 1840 zu suchen. Mutter, Sohn und die Geschwister kann ich aber familiär noch nicht zuordnen. Standesämter gab es noch nicht – die Nowaweser Kirchenbücher werden darüber Auskunft geben können.
Die sieben Kinder des Webermeisters Johann Christian Bertholdt oo Charlotte Caroline Christiane Sotscheck (1769–1841) - in der Generation 06 - (1767–1831) Quelle im Stadtarchiv Potsdam: FA 139, vorher MR 192, Film 1206, Seite 435 |
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1. Johann Samuel (I.) Bertholdt, geb. in Nowawes am 23. April 1795, gest. in Now. 10.04.1797 |
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2. Charlotte Friederica Bertholdt, geb. in Nowawes, 20. Nov. 1796, gest. Nowawes, 17.01.1798 |
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3. Johann Samuel (II.) Bertholdt, geb. in Nowawes, 07. Nov. 1798, gest. in Now. am 20. Mai 1801 |
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4. Johann Carl Bertholdt, geboren in Nowawes, am 10. Februar 1801. Carl wird ein Webermeister Gestorben in Nowawes, am 07.08.1870, 69. |
oo |
Charlotte Elisabeth Schreyer Geboren in Potsdam, 02. September 1797.
Heirat in Nowawes am 24. Februar 1822. |
5. Friedrich Gottlieb Bertoldt, Geboren in Nowawes, am 05. April 1803. Auch Gottlieb ist ein Webermeister. Heirat in Nowawes am 04. April 1836. Gestorb. in Nowawes am 04.06.1875, 72 J. |
oo |
Charlotte
Amalie Auguste Heinrich. Geboren in Nowawes am 10. Sept 1814. Sie brachte elf Kinder zur Welt. Lebensende in Nowawes am 20.04.1867, 52. |
6. Johann Christian Bertholdt, geb. in Nowawes, 24.07.1805, gestorben in Nowawes, 08.09.1808 |
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7. Johann August Bertholdt, geb. i. Nowawes, 12.02.1811, gestorben in Nowawes am 15.04.1811 |
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Die Kinder des Webergesellen Friedrich Wilhelm Holletz oo Anna Caroline Friederike Sotscheck (1765–1809) in der Generation 06 (1770–1844) Caroline hat neun Kinder geboren, von denen aber vier im Kleinstkindalter sterben. Quelle Stadtarchiv: FA / 142 vorher MR 195 auf Film 1208, Seite 192 |
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1. Friedrich Wilhelm Holletz, geb. Now. 26.09.1790, oo 06.08.1843. Gest. Nowawes, 19.08.1868 |
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2. Charlotte Caroline Holletz, geb. Now. 23.06.1793, oo 03.06.16, Geisler, gest. Now. 26.08.1863 |
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3. Wilhelmine Charlotte geb. in Nowawes, 01. Juni 1795, gest. Now. 20.03.1885, fast 90 Jahre alt. |
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4. Sohn, noch ohne Namen, geb. in Nowawes, 09. Dezember 1797, gestorben 09. Dez. 1797 |
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5. Carl Samuel Holletz, geb. in Nowawes im Jahre 1798, gestorben in Now. am 12. Juli 1800 |
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6. Friedrich Wilhelm Holletz, geb. Now. 12.06.1800, oo 06.07.1823, gest. Nowawes, 09.06.1853 |
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7. Carl Samuel Holletz, geb. in Nowawes, am 07. Mai 1803, gest. in Nowawes am 08. Juli 1805 |
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8. Marie Wilhelmine Holletz, geb. in Nowawes am 13. Februar 1806, gest. am 23. Februar 1806 |
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9. Johann Christian Holletz Geboren in Nowawes am 11. Juli 1807.
Christian wird ein Handelsmann. Heirat in Nowawes am 07. Oktober 1838. Gest. in Nowawes am 04. Sept. 1876, 69 J. |
oo |
Friederike Amalie Lehmann Geboren in Nowawes am 26. Okt.1809,
Zu deren Kindern gehört auch: Johann Gottlieb Christian Holletz, Nowawes, Wallstraße 4, Fuhrmann oo (B 6 / 1874) mit Sophie Schwan. Gestorben in Nowawes am 03. Nov. 1881, 72 |
Die Kinder des Gewand-Schneiders Johann Gottfried Lange oo Caroline Friederike Sotscheck (1765–1804) in der Generation 06 (1768–1834) Quelle: Stadtarchiv Potsdam, Melde-Register (MR) 195, auf Film 1208, Seite 554 |
1. Johann Carl Lange, geboren in Now., 12. Februar 1790, gestorben in Now. am 25. März 1790. |
2. Johann Gottfried Lange, geboren in Nowawes am 23. August 1791. |
3. Johann Carl August Lange, geboren in Nowawes am 20. April 1793, gest. in Berlin, 20.03.1839, Charité-(Kirche). |
4. Wilhelm Ferdinand Lange, geb. in Nowawes am 23. Januar 1795, oo in Berlin am 28. Juli 1816 mit Luisa Friderica Jury, die 1796 geboren worden war. |
5. Wilhelm Heinrich Lange, geboren in Nowawes am 14. Oktober 1797, Taufe am 24. Okt. 1797, gestorben in Berlin-Luisenstadt am 18. Januar 1864, Bestattung am 22. Januar 1864. |
Es ist denkbar, dass nach dem Wohnortwechsel nach Berlin, dort weitere Kinder hinzu kamen.
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Die Kinder des Brunnenbauer-Gesellen Johann Friedrich Sotscheck oo Catharina Elisabeth Jungermann (um 1762–1822) - in der Generation 06 - (1770–1815) Ich kann für Johann Friedrich noch nicht den Zusammenhang innerhalb des Familienverbandes der übrigen Sotschecks darstellen. |
1. Wilhelmine Sotscheck. Geboren in Nowawes am 25. August 1795 |
2. Carl Friedrich Ferdinand Sotscheck. Geboren in Nowawes am 11. September 1801 |
3. Christiane Caroline Sotscheck. Geboren in Nowawes am 25. Februar 1804, Gestorben in Nowawes am 16. Februar 1807. |
Hier stellen sich die Personen der Generation 05 vor - Alteltern -
Die Kinder des Webermeisters Carl Friedrich Sotscheck oo Caroline Friederike Richter (Geboren 1803) - in der Generation 05 - (Heirat 1825)
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1. Sohn, namenlos, geboren in Nowawes am 30. Nov. 1836, am gleichen Tag gestorben. |
2. Tochter, namenlos, geboren in Nowawes am 26. Juli 1838, am gleichen Tag gestorben. |
3. Carl Friedrich Sotscheck, geb. in Nowawes am 03. April 1840, gestorben am 12. Juli 1840 |
Die Kinder des Webermeisters in Nowawes und später Bahnwärters in Schöneberg Carl Friedrich Sotscheck oo Emilie Auguste Bollmann (Geboren 1803) - in der Generation 05 - (Geboren 1818, Heirat 1848) |
Dieses Ehepaar hatte bereits vorehelich die drei nachstehend aufgeführten Kinder, die in Nowawes geboren wurden und die nach der Heirat der Eltern am 07. Mai 1848, wohl den Familiennamen Sotscheck erhielten (setze ich hier 'mal voraus): |
1. Carl Rudolph Bollmann => Sotscheck. Geboren in Nowawes am 08. November 1840 |
2. Auguste Maria Bollmann => Sotscheck. Geboren in Nowawes am 14. Februar 1842 |
3. Carl Adolph Bollmann => Sotscheck. Geboren in Nowawes am 17. Januar 1844 |
Weitere Kinder sind möglich, wurden jedoch am neuen Wohnort, in Schöneberg nicht erforscht. |
Die Kinder des Webermeisters Friedrich Wilhelm Sotscheck (des Ält.) oo Marie Sophie Friederike Wilberg (1798–1882) in der Generation 05 ( 1802–1844) Marie hat ein Kind aus erster Ehe (Heiter) und den Sohn Wilhelm Sotscheck aus dieser II. Ehe. |
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Friedrich Wilhelm Sotscheck (der Jüngere) Geboren in Nowawes am 19. Dezember 1833. Wilhelm wird ein Weber-Meister in Nowawes. Wohnungen: 1859: Mittelstraße 12, 1864: Priesterstraße 9, 1864: Mühlenstr.12, 1865: Wallstraße 8, 1867: Kirchplatz 16, 1879: Neue Straße 6, 1887 bis etwa 1905: Luisenstraße 2
Gestorben in Nowawes, Luisenstraße 2, am 21. April 1902, 68 Jahre, 4 Monate alt. Wilhelm war 42 Jahre verheiratet. Darm- und Bauchfellkrebs. StA Nowawes C 72 / 1902, Film P 314, Seite 206. |
I. oo |
Maria Dorothea Auguste Wolf(f) Geboren in Nowawes am 11. März 1837. Eltern: Karl Wolf oo Auguste Luise Dralle, Nowawes. In ihrem Sterbeeintrag ist sie jedoch angegeben als Tochter des Webermeisters Friedrich Wolf oo Alberta Mathilde Wagner. Das könnte das KB. klären.
Heirat in Nowawes, am 16. Oktober 1859.
Lebensende in Nowawes, 11. Januar 1905, 67 J., 10 Mon., 1 Tag alt. StA Nowawes C 17 / 1905, auf Film P 315, Seite 155. Das Haus Luisenstraße 2 wurde abgerissen – es existiert nicht mehr. |
Auf dieser Internetseite gibt es in der Rubrik >Lebensläufe meiner Verwandtschaft< einen ausführlicheren Beitrag zum Doppel-Lebenslauf >Sotscheck oo Wolf<. |
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Die Kinder des Webermeisters Friedrich Samuel Sotscheck und Johanna Friederike Nicolaus (1805–1892) - in der Generation 05 - (1807–1855) |
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1. Friedrich Samuel Gustav Sotscheck Geboren in Nowawes am 27. Januar 1830.
Gustav ist Webermeister und Maurer-Geselle. Um 1883 wohnt er Großbeerenstraße 28. Gest. in Neuendorf am 27. Dezember 1896, nachm., 12.15 Uhr 66 Jahre alt, in der Luisenstraße 6 (=> Wollestr.). Lungenentzüng. StA Nowaw. C 144 / 1896, Film P 277, S. 375.
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oo |
Marie Auguste Lehmann Geboren in Ahrensdorf, am 20. Juni 1831. Vater: Bauer Ludwig Lehmann in Ahr'dorf.
oo 1855, vermutl. in Ahrensdorf bei Trebbin. Das Paar hat 10 Kinder. 5 von ihnen erreichen das Erwachsenenalter. Das Adressbuch von 1913 weist aus, dass Auguste als Witwe in der Friesenstraße 5 wohnt. |
2. Friederike Emilie Sotscheck Geboren in Nowawes am 02. Juni 1831.
Heirat in Neuendorf bei Potsdam, am 03. September 1854.
Gest.? |
oo |
Franz Joseph August Neumann Geb.
in Langenbielau, Krs. Reichenbach am Eulengebirge in
Niederschlesien, den Vater: Franz Joseph Neumann, Tischler-Meister in Langenbielau. Weber-Meister, Nowawes, Kreuzstraße 4.
Gestorben
ist August in Nowawes, am Er ertrank (aus Gründen) in der Nuthe. |
3. Carl Friedrich Sotscheck Geboren in Neuendorf am 17. Oktober 1833.
Weber-Meister in Nowawes und Neuendorf Heirat in Nowawes am 15. August 1858.
Das Ehepaar wird neun Kinder haben, von denen aber vier früh sterben. Fünf erreichen das Erwachsenenalter.
Gestorben: Nowawes am 07. Mai 1875, 42 J. StA Nowawes, C 34 / 1875, Film P 275 S. 345
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oo |
Wilhelmine Caroline Kümmel Geboren in Nowawes am 26. Juni 1835, als 9. Kind der Eltern: Webermeister Wilhelm Kümmel und Caroline Grohmann.
Wilhelmine wohnt um 1885 ... 1891 in Neuendorf, in der Großbeerenstr. 23. Gestorben am 01. März 1891, Schlaganfall, 55 Jahre alt. StA C 14 /1891, Film P 276, S. 577
Eine Schwester von ihr, die unverehelichte Plätterin Marie Kümmel, wohnend Plantagenstr. 8, stirbt mit 58 Jahren am 01.04.1902, StA C 57 / 1902. |
4. Friedrich August Sotscheck. Geboren in Neuendorf am 11. September 1835. |
||
5. Marie Friederike Sotscheck Geboren in Neuendorf am 27. Febr. 1837. Gest. am 10. März 1837 |
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6. Friedrich Julius, 1. Zwilling. Geb. in Neuendorf, 16. Januar 1838. Gestorben am 09. April 1838 |
||
7. Gottlieb Wilhelm, 2. Zwill. Gebor. in Neuendorf am 16. Jan. 1838. Gestorben am 25. Apr. 1838 |
||
Kinder der Webermeisters Johann Christian Friedrich Belitz oo (Marie) Henriette Caroline Wilhelmine Sotscheck (1813–1898) - in der Generation 05 - (1808–1880) Das Paar hat zwischen 1837 und 1854 sieben Kinder. Fünf von ihnen werden erwachsen. Die Kinder 2 und 7 sterben im Kindesalter. |
||
1. Marie Auguste Emilie Belitz. Geboren in Nowawes am 18. Februar 1837. Heirat in Nowawes am 06. Februar 1859. Marie wird nach der Heirat mit N. (?) Vogel nach Berlin ziehen. Sie wird dort mindestens 5 Kinder gebären, von denen mindestens zwei im Säuglingsalter sterben. |
oo |
Vogel
(Nähere Angaben zum Ehemann sind leider noch nicht vorhanden.) |
2. Wilhelmine Agnes Belitz. Geb. in Now. am 02. April 1839. Gestorben in Now., 16. April 1841 |
||
3. Gustav August Belitz Geboren in Nowawes am 15. Mai 1841. Gustav wird ein Webermeister in Nowawes, wohnt auch 1898 mit den Eltern im gleichen Haus, Marienstr.16 => Semmelweisstraße 16 |
oo |
N. N.
Heirat in Nowawes am 01. Juni 1868. |
4. Johann Albert Hermann Belitz Geboren in Nowawes, am 02. Oktober 1843, |
oo |
N. N. Heirat in Nowawes am 04. Mai 1871. |
5. Gottlieb Bernhard Hermann Belitz Geboren in Nowawes, 30. September 1847.
Auch Gottlieb wird ein Webermeister. Er wohnt um 1878 bei d. Eltern, Friedrichstr. 2 Heirat in Nowawes am 05. Oktober 1878. StA Now. B 53 / 1878 auf Film P 289, S. 330 |
oo |
Auguste Louise Wilhelmine Edler Geboren in Nowawes am 03. Mai 1853. Sie lebt um 1878 noch bei den Eltern in der Nowaweser Lindenstraße 56. Ihre Eltern sind der Webermeister Ferdinand Edler und Caroline geb. Gerloff in Nowawes. Trauzeugen: Die Väter von Braut und Bräutigam, Belitz 65 J., Edler 49 Jahre alt. |
6. Anna Amalie Belitz Geboren in Nowawes am 05. Dezember 1849.
Anna wird zweimal in die Familie Kümmel einheiraten: |
I. oo |
N. Kümmel Seine Eltern: Weber-Meister Friedrich Wilhelm Kümmel und Henriette Caroline Grohmann, beide vor 1886 gestorben. I. oo am 21. April 1872 mit N. Kümmel. |
II. oo |
Friedrich Wilhelm Albert Kümmel Geboren in Nowawes am 24. März 1839. Friedrich Wilhelm ist ein Bruder des Erstgenannten. Er wohnt Lindenstraße 20. Heirat in Nowawes am 12. März 1886. Zeugen: Die Webermeister Gustav Belitz 45 J., Lindenstraße 19b und Wilhelm Gutschmidt, in der Plantagenstraße 8 wohnend. StA Nowawes B 9 / 1886, auf Film P 290, Seiten 335 / 336. |
|
7. Adolf Martin Georg Belitz, geboren in Nowawes, am 16. Februar 1854, gestorben ... (?) |
||
Die Kinder des Webermeisters und Pferdeschlächters Friedrich Ferdinand Sotscheck oo Amalie Caroline Auguste Treide (geboren 1810) - in der Generation 05 - (1818–1863) Auguste hat 10 Kinder geboren, von denen drei als Kinder starben und zwei weitere im Alter von 20 Lebensjahren. |
||
1. Ferdinand Albert Sotscheck Geboren in Nowawes am 17. Februar 1834. Heirat in Berlin am 09. April 1860. |
oo |
Johanne Charlotte Caroline Hempel Geboren am 10. Dezember 1828. Deren Vater: Ernst Ludwig Wilhelm Hempel |
2. Justine Marie Sotscheck Geboren in Nowawes am 29. Oktober 1836. |
oo |
- ? |
3. Wilhelmine Ida Sotscheck Geboren in Nowawes am 02. Mai 1838. Ihr erstes uneheliches Kind ist Johanne Henriette Franziska Sotscheck. Geboren und gestorben in Neuendorf, 1857.
|
oo |
Johann Heinrich Berg Geboren in Potsdam am 07. Januar 1837. Eltern: Heinrich Berg oo Johanne Henriette Kienast
Heirat in Neuendorf bei Potsdam, am 18. Dezember 1857. |
4. Marie Auguste Sotscheck Geboren in Nowawes, am 24. Mai 1840. Gestorben in Neuendorf, am 26. April 1860. |
||
5. Friedrich Ferdinand Sotscheck Geboren in Nowawes am 08. Mai 1842. Gest. als Webergeselle in Neuendorf am 15. April 1862. |
||
6. Friedrich Rudolph Sotscheck Geboren in Nowawes, 06. Dezember 1844. |
oo |
- ? |
7. Auguste Emilie Sotscheck Geboren in Nowawes am 12. Oktober 1846. Gestorben in Nowawes am 06. August 1852. |
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8. Carl Friedrich Sotscheck Geboren in Nowawes, am 25. Juli 1849.
(Gemäß der Eingabe eines anderen Familienforschers bei Familysearch, sei Carl Sotscheck in die USA ausgewandert. Die Richtigkeit der nebenstehenden => Angaben erscheint mir derzeit noch fragwürdig. Es könnte sich eventuell auch um Fehler handeln.) |
I.oo ? |
Auguste Maria Ziegler Geb. in Nowawes, am 26. Dezember 1844. Die Eltern: August Ziegler oo Caroline -
Heirat am 02. Okt. 1870 in Manhattan, New York. (?)
|
II. oo?
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mit Julie J. A. W. Proffen. Geboren ca. 1855. Heirat am 05. Dez. 1880 in Manhatten, New York. (?) |
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9. Auguste Pauline Sotscheck Geboren in Now. am 14. Juli 1851. Gestorben in Neuendorf bei Pdm. am 04. Dezember 1851. |
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10. Auguste Alma Sotscheck Geboren in Neuendorf am 03. Januar 1859. Gestorben in Neuendorf am 30. Dezember 1859. |
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Die Kinder des Webermeisters und Webwaren-Fabrikanten Friedrich Gottlieb Sotscheck oo Caroline Friederique Melzheimer (1813–1883) - in der Generation 05 - (1813–1896) Caroline hat 13 Kinder geboren, von denen sieben das Erwachsenenalter erreichen, aber einer von jenen nur 21 Jahre alt wurde.
Auf dieser Internetseite gibt es in der Rubrik >Lebensläufe meiner Verwandtschaft< einen ausführlicheren Beitrag zum Doppel-Lebenslauf >Sotscheck oo Melzheimer<.
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1. Friedrich Albert Gottlieb Sotscheck (Jü.) Geboren in Nowawes am 17. Januar 1838. Lehrer und Küster in Liebätz bei Luckenwalde. Gest. Liebätz im Nuthetal, 19. Dezember 1878 |
oo |
Charlotte Luise Auguste Zinnow Geb. in Nowawes am 08. November 1835. Heirat in Nowawes am 17. Januar 1865. Gestorben in Berlin am 17. Juli 1914. |
Auf dieser Internetseite gibt es in der Rubrik >Lebensläufe meiner Verwandtschaft< einen ausführlicheren Beitrag zum Doppel-Lebenslauf >Sotscheck oo Zinnow<. |
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2. Friedrich Albert Rudolph Sotscheck Geboren in Nowawes am 29. November 1839. Gestorben in Nowawes am 07. Mai 1840. |
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3. Marie Luise Sotscheck Geboren in Nowawes am 15. Oktober 1841.
Umzug nach Potsdam, daher in Nowawes keine Kinder u. kein Sterbeeintrag registriert. Quelle: Stadtarchiv MR 197, auf Film 1209. |
oo |
Carl Hermann Marks Geboren in Miekel am 11. März 1834. Vater: Samuel Marks, Fleischer-Meister und Schankwirt in Spremberg.
Carl Herm. ist Schmiede-Meister in Potsdam. Heirat in Nowawes, am 02. August 1871. |
4. Friedrich Wilhelm Bernhard Sotscheck Geboren in Nowawes am 04. Mai 1843, als 1. Zwilling. Webergeselle. Gestorben in Nowawes, 21. Februar 1865, 21 Jahre alt. |
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5. Emilie Luise Sotscheck Geboren in Nowawes am 04. Mai 1843, als 2. Zwilling. Gestorben ebenda, am 17. August 1845 |
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6. Marie Luise Auguste Sotscheck Geboren in Nowawes am 20. Juni 1845. Gest. in Nowawes, Oberlin-Kreiskrankenhaus, am 20. August 1928, 83 Jahre alt. Quelle: StA Nowawes, C 175 / 1928, auf Film P 323, Seite 649. |
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Auguste blieb unverheiratet und hatte auch keine Kinder. Letzte Wohnung: Retzowstr. 27 => Nach 1945: Benzstraße 27. Sie starb an Alters- und Herzschwäche.
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7. Ein noch namenloser Sohn, Sotscheck als 1. Zwilling. Geboren und gestorben in Nowawes am 22. März 1848. |
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8. Johannes Carl Friedrich Sotscheck Geboren in Nowawes am 22. März 1848, als 2. Zwilling. – Johannes wird ein Weber-Meister, später Kassenrendant der Allgemeinen-Orts-Krankenkasse Nowawes. Um 1913 wohnend: Friedrichskirchplatz 21. Gest. in Nowawes, 12. Oktober 1922, 74 Jahr StA Now. C 253 / 1922, Film P 322, Seite 459 |
oo |
Wilhelmine Caroline Klara Maager Geboren
in Rakow bei Arnswalde, am
Heirat in Putzig-Hauland am 09. April 1874.
Lebensende in Nowawes, 21. Januar 1934, 80 Jahre alt. StA Now. C 29 / 1934, Film 325, Seite 339. |
9. Luise Martha Sotscheck Geboren in Nowawes am 07. Februar 1850.
Heirat in Nowawes, am 15. Oktober 1875. Zeugen: Der Brautvater, 52 J., Kirchplatz 17 und Lohgerber Carl Potthoff 51 J., Neustetten, wohnend 1895 – Nowawes, Kirchplatz_ StA Nowawes B 75 / 1875, Film 289, Seite 94. |
oo |
Karl August Potthoff Geb. in Neustetten, bei Tübingen, ca. 1849 Buerau-Diätar. Sein Vater ist der Lohgerber-Meister Carl Potthoff in Neustetten, geb. 1824, die Mutter (kein Vorname erwähnt), eine geb. Dumke. Gestorben ist Karl August in Hamburg, im Jahre 1926. StA Hamburg, C 804 / 1926. |
10. Luise Hulda Antonie Sotscheck Geboren in Nowawes am 25. August 1851. Gestorben in Nowawes am 28. März 1855. |
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11. Antonie Salomé Hulda Sotscheck Geboren in Nowawes am 01. August 1853*.
Heirat in Nowawes am 01. Februar 1876. StA Nowawes B 6 / 1876.
Gestorben in Nowawes, am 02. Oktober 1886, 33 Jahre alt. Brusterkrankung. StA Nowawes C 188 / 1886 auf Film P 309 S. 369. *Hier als Geburtsdatum der 8. August 1853 angegeben! |
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Ernst Wilhelm Heine Geboren in Düben (wahrscheinlich D. an der Mulde, in Nordsachsen) am 15. Januar 1842. Er wohnt 1876: Neuendorf, Kaiserstraße 20. (=> K.-Marx-Str), Bäcker-Meister in Potsdam. Wohnt später (auch um 1886) kürzere Zeit in Golm bei Potsdam. Als Witwer dann um 1889 in Potsdam, Heiligengeiststraße 2, aber 1893 in Nowawes, Lindenstraße 7. |
Auf dieser Internetseite gibt es in der Rubrik >Lebensläufe meiner Verwandtschaft< einen ausführlicheren Beitrag zum Doppel-Lebenslauf >Heine oo Sotscheck<. |
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12. Hulda Antonie Sotscheck Geboren in Nowawes am 17. Oktober 1855. Gestorben in Nowawes am 08. November 1855. |
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13. Ein noch namenlos gebliebener Sohn Sotscheck Geboren und gestorben in Nowawes am 09. September 1856. |
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Die Kinder des Webermeisters Friedrich August Sotscheck oo Sophie Caroline Herzbach (1815–1905) - in der Genration 05 - (1817–1897)
Gemäß Sterbe-Eintrag für August im Jahre 1905, hatte das Paar zwei erwachsene Kinder und ein nicht näher benanntes Findelkind. Dieses ist hier nicht mit aufgeführt. Der Name dieses Kindes ist uns nicht bekannt, um diesem nachgehen zu können. |
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1. Friedrich August (Herzbach) => Sotscheck Geboren in Nowawes am 18. Dezember 1839. Gestorben in Nowawes am 24. April 1841. |
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Am 24. Oktober 1841 heiraten August Sotscheck und Caroline Herzbach. |
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2. Sophie Auguste Sotscheck Geboren in Nowawes am 02. April 1842.
Heirat in Nowawes am 20. August 1871. Quelle: Stadtarchiv FA / 0143, Film 1208, Seite 337. Gestorben in Nowawes am 22. Dez. 1906, 64J./ 8 M. / 21 Tg.. 35 Jahre verheiratet. Influenza, Abzehrung, evtl. Darmkrebs. StA C 256 / 1906 auf Film P 315, S. 399
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oo |
Friedrich Wilhelm Kieburg Geboren in Nowawes am 22. März 1843. Eltern: Wilhelm Kieburg, Weber-Meister oo Louise Tauschel, geb. Kupfer (1858–1931).
Auch Wilhelm wird ein Webermeister und Arbeiter. Das Ehepaar wohnt um 1906 im Haus Wilhelmstraße 40, Ecke Neue Straße.
Gestorben ist Wilhelm nach 1906. |
3. Marie Emilie Sotscheck Geboren in Nowawes am 15. Oktober 1844.
Lebensende in Nowawes, Wilhelmstraße 39, am 30. Oktober 1877, erst 33 Jahre alt. Gehirnhautentzündung. 7 Jahre verheiratet, ein Kind. StA Nowawes, C 187 / 1877, auf Film P 306 Seite 348. |
oo |
Ewald Wilhelm Damm Geboren in Nowawes, am 05. Oktober 1847. Eltern: Ewald Damm oo Juliane Schaefer
Wilhelm ist ein Webermeister in Nowawes. Heirat in Nowawes am 18. April 1870, wohnend in der Wilhelmstraße 39 => das ist ab etwa 1953: Alt Nowawes 39. |
4. Caroline Emilie Sotscheck Geboren in Nowawes am 15. November 1847. Gestorben in Nowawes am 21. September 1852. |
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5. Friedrich August Sotscheck Geboren in Nowawes am 28. März 1850. Gestorben in Nowawes am 18. September 1852. |
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6. Friedrich Rudolph Sotscheck Geboren in Nowawes, am 11. Mai 1852. Weber-Meister, wohnend: Wilhelmstraße 39, dann etwa von 1908 bis zum Lebensende Wilhelmstraße 68. Rudolph Sotscheck ist der neue Eigentümer. Das Haus steht nicht mehr, ist aber als Bild erhalten.
Trauzeugen: Vater August Sotscheck, 63 Jahre alt, Wilhelmstraße 39 und Adolf Borchert, 44 J., Neuendorf, Stahnsdorfer Str. 3. (Jener ist ein Mutterbruder = Onkel der Braut).
Gestorben in Potsdam, am 19. Februar 1922. 69 Jahre. Quelle: StA Potsdam C 192 / 1922.
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oo |
Marie Luise Unger Geboren in Nowawes, Priesterstraße 33, am 12. Februar 1860 Eltern: Friedrich Gustav Unger (9.6.1833–22.2.1871), Webermeister oo in Now. am 15. Januar 1860 mit Charlotte Christiane Borchert (16.8.1838–23.5.1880), 5 Kinder. Neuendorf, Stahnsdorfer Str. 3.
Heirat in Nowawes am 12. Oktober 1878. B 55 / 1878, auf Film P 289, S. 332. Marie hat 7 Kinder. geboren.
Gest. in Nowawes, 23. Nov. 1931, 71 Jahre. Schlaganfall, in Nowawes, Wilhelmstr. 68. Quelle: C 282 / 1931, Film P 324, Seite 439. |
Marie Luise Unger war das erste Kind ihrer Eltern. Hier ihre jüngeren Geschwister => : |
2 3 4 5 |
Gustav Franz Unger * 17. Sept. 1864 Gustav Paul Unger * 03. Juni 1867 Anna Marie Unger * 04. Mai 1869 Gustav Otto Unger * 26.04.1871 bis † 27.12.1871 |
7. Sophie Emilie Sotscheck Geboren in Nowawes am 19. Dezember 1854. Gestorben in Nowawes am 14. August 1857. |
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Hier folgen die Sotscheck-Personen der Generation 04 - Urgroßeltern -
Die Kinder des Webermeisters Friedrich Wilhelm Sotscheck (der Jüng.) oo Maria Dorothea Auguste Wolff (1833–1902) in der Generation 04 (1837–1905) 12 Geburten gibt es in dieser Ehe; davon sterben sieben Kinder sehr früh.
Die
Heirat der „Kinder“ >Sotscheck oo Sommer< ergibt eine
weitere Verknüpfung |
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1. Agnes Clara Sotscheck Geboren in Nowawes am 05. April 1859. Clara ist eine Fabrikarbeiterin und wohnt auch 1879 im Elternhaus: Neue Straße 6.
Heirat in Nowawes am 17. Mai 1879. StA B 26 / 1879 auf Film P 289, S. 379 / 380. Zeugen der Eheschließung: Weber-Meister Friedrich Wilhelm Sotscheck, 45 J., Neue Straße 6 (der Vater) und Weber-Meister Carl Schleffler, 39 J., Neue Straße 6. Quelle: StA Now. B 26 / 1879 auf Film P 289.
Gest. in Babelsberg, K.-Liebknecht-Str. 124, am 16. Nov. 1947, 17 Uhr. 88 Jahre alt. Arteriosklerose, Herzmuskelschwäche. Anzeige von Anna Erler geborene Kluge, Potsdam-Babelsberg, Hermannstraße 6. Quelle: StA Nowawes, C 620 / 1947, auf Film P 331, Seite 321. |
oo |
Alfred Emil Richard Kluge Geboren in Neuendorf am 01. Januar 1858. Seine Eltern: Der verstorbene Schneider-Meister Carl Kluge oo Emilie Langer.
Alfred ist ein Webermeister und später Landarbeiter und auch Milchhändler. Am 17. Mai 1879 erschien vor dem Standesbeamten Mücke der Weber Alfred Emil Richard Kluge, Nowawes, Carlstraße 4 und gab an, dass er mit Clara Sotscheck die Ehe geschlossen habe und das Kind Richard Max Alfred als von ihm gezeugt anerkenne.
Wohnungen: 1881: Kreuzstraße 10. 1884: Wallstraße 22, um 1891 ... 1896 ...: Plantagenstraße 11a.
Gest. in Nowawes, 18. Mai 1926, 68 Jahre. StA Nowawes C 138 / 1926. |
2. Wilhelm Oskar Sotscheck Geboren in Nowawes am 09. August 1863. Gestorben in Nowawes am 10. März 1864. |
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3. Bernhard Oskar Sotscheck Geboren in Nowawes am 07. Dezember 1867. Weber, Maler und später Vergolder, Wohnstätten: 1894: Karlstr. 9, Luisenstr. 2. 1905: Mittelstr. 9. Um 1913: Mittelstraße 11. Gest. Pdm.-Babelsberg, Wichgrafstraße 11, am 06. November 1953, im Städtischen Krankenhaus. Arteriosklerose, Schlaganf. 85 J StA Babelsberg, C 385/1953, Film 333, S. 566
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oo |
Emma Auguste Clara Sommer Geboren in Potsdam am 06. Januar 1875. Fabrikarbeiterin, 1894: Luisenstraße 10. Heirat in Nowawes am 11. August 1894. Zeugen der Eheschließung sind die Väter der Brautleute. StA Now. B 73 / 1894 auf Film 291 Seite 587. Gest. in Babelsberg, 22. Sept. 1958, 83 J. Standesamt Babelsberg C 444 / 1958, auf Film P 336, Seite 230. |
Auf dieser Internetseite gibt es in der Rubrik >Lebensläufe meiner Verwandtschaft< einen ausführlicheren Beitrag zum Doppel-Lebenslauf >Sotscheck oo Sommer<. |
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Kinder des Weber-Meisters und Maurer-Gesellen Friedrich Samuel Gustav Sotscheck oo Marie Auguste Lehmann (1830–1896) - in der Generation 04 - (1831– xxxx ) |
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1. Samuel Gustav Hermann Sotscheck Geb. in Neuendorf bei Pdm., 04. Febr. 1857.
Von Beruf wird er Webermeister und Maurer. - 1883 wohnt er in der Großbeerenstraße 28. - Heirat: StA Neuendorf B 31 / 1883 auf Film P 173 S. 256. - 1887 Wohnung Neuendorf, Luisenstraße 19. - um 1897 in Neuendorf, Eisenbahnstraße 9. - - Wohnung um 1913 bis 1934 in der Yorckstraße 3. Hermann ist der Eigentümer dieses neuen Hauses. Gestorben im Oberlin-Kreiskrankenhaus am 15. Februar 1934, 77 Jahre alt, Darmkrebs, Herzschwäche. StA C 62 / 1934, Film P 325, Seite 356. |
oo |
Friederike Amalie Luise Caspari Geboren zu Albrechts Theerofen bei Kohlhasenbrück im Gemeindebezirk Stolpe, am 10. Mai 1864. Ihre Eltern: Der zu Neuendorf verstorbene Carl Friedrich August Caspari und Friederike Caroline geb. Dahme, wohnend zu Neuendorf. Luise ist eine Arbeiterin, 1883 wohnend in Neuendorf, Großbeerenstraße 23.
Heirat in Neuendorf am 07. Oktober 1883. Zeugen:
Webermeister Gustav Sotscheck, 52 J, als Bräutgams-Vater und der
Arbeiter Carl Schleihagen,
Gestorben in Babelsberg, am 25. Juli 1944, 80 Jahre alt. StA Potsdam, C 1619 / 1944.
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2. Marie Auguste Sotscheck Geboren in Neuendorf am 03. November 1859, dort gestorben am 27. Dezember 1859. |
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3. Auguste Clara (Anna) Sotscheck Geboren in Neuendorf, am 13. Februar 1861. Clara wohnt 1883 noch bei den Eltern in Neuendorf, Großbeerenstraße 28. Heirat in Neuendorf am 27. März 1883. Zeugen: Der Brautvater Samuel, Großbeeren-Straße 28 und Großvater Samuel Sotscheck 78 Jahre, Neuendorf, Großbeerenstraße 41. StA B 11 / 1883. Auf Film P 273, Seite 281.
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oo |
Christian Wilhelm Freidank Geboren in Kropstädt bei Bosdorf nö. der (Lutherstadt) Wittenberg, am 28. Dez. 1860. Seine Eltern: Der Handarbeiter Christian Wilhelm Freidank (d. Ä.) † vor 1883 und Christiane Friederike Heyer, wohnend in Feldheim bei Kropstädt. 1883 ist der 22-jährige Bräutigam als Malergehülfe tätig. Er wohnt in Neuendorf, Kirchplatz 11. => Neuendorfer Anger. |
4. Auguste Pauline Sotscheck Geboren in Neuendorf am 13. Februar 1863. Gestorben in Neuendorf am 17. Juli 1864 |
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5. Ein Sohn Sotscheck, noch ohne Vornamen Geboren in Neuendorf am 27. März 1863. Gestorben ebenda am 27. März 1865 |
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6. Gustav Otto Sotscheck 2 Geboren in Neuendorf am 14. April 1866.
Sattler-Meister,
Tapezierer-Meister, auch Dekorateur in Nowawes-Neuend., Schulstr.
9, dann wegen Bau des Pfarrhauses auf diesem Grundstück,
wahrscheinlich nach 1897, sein eigener Neubau: das Eckhaus
(Schulstraße - Ecke - Eisenbahnstr. 7), mit Sargmagazin (im
Verbund mit Tischler Gericke) und später einer Drogerie für
seinen Sohn Franz. (Das ist dann Nachfolger in der Drogerie Dr. F. Sotscheck ist nach 1945 der Drogist Hans Richter.)
Zeugen
der Eheschließung: Der Bräutigamsvater, 63 J., Luisenstraße 6
und der Sergant Hermann Zinnow,
Gest. in Nowawes, 09. Dezember 1928, 62 J., StA Nowawes C 237 / 1928.
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oo |
Anna Luise Auguste Zinnow 2 Geb. i. Stolpe bei Nowawes, Glienicker Str. 1 am 07. od. 17. Februar 1870 (kaum lesbar) Ihre Eltern: der zu Stolpe verstorbene Kossäth Friedrich Carl Ludwig Zinnow und Friederike Caroline Hönow in Stolpe. Auguste wohnt bis 1893 bei ihren Eltern in Stolpe (=> Wannsee), Glienicker Straße 1.
Heirat in Nowawes am 19. Juni 1893. StA Now. B 18 / 1893, Film 274, Seite 197, wohnend bis nach 1949: Babelsberg, Karl-Liebknecht-Straße 1 => das ist das frühere Haus Eisenbahnstraße 7 - Ecke Schulstraße.
Ihr Lebensabend in Wilhelmshorst (wahrscheinlich im Hause der Bäckerei Weiland, Ravensbergweg) bei Tochter Luzie Emilie (geb. Sotscheck) oo Wilhelm Weiland. Gestorben in Wilhelmshorst, am 15. September 1958, 88 Jahre alt. |
Auf dieser Internetseite gibt es in der Rubrik >Lebensläufe meiner Verwandtschaft< einen ausführlicheren Beitrag zum Doppel-Lebenslauf >Sotscheck 2 oo Zinnow 2<. |
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7. Marie Auguste Sotscheck Geb. in Neuendorf b. Potsdam, 05. April 1868. Auguste wohnt bis 1894 in der Luisenstraße 6. Heirat in Nowawes am 07. Juli 1894. StA B 40 / 1894, B 274, S. 270. Die Zeugen: der Arbeiter Ferdinand Lehmann, 57 Jahre, Luisenstraße 19 und der Brautvater Sotscheck 64 Jahre.
Gest. Potsdam-Babelsberg, Friesenstraße 5, am 14. März 1940, fast 72 Jahre alt. StA C 133 / 1940 auf Film P 327, Seite 311. |
oo |
Ferdinand Albert Otto Lehmann Geboren in Potsdam am 05. August 1870.
Seine Eltern: Arbeiter Christian Lehmann, † nach 1894 und Johanne Luise Auguste Schulze, † vor 1894.
Er wohnt 1894, Neuendorf, Luisenstraße 19.
Gestorben in Babelsberg, 25. Februar 1947, 76 Jahre alt. StA Posdam II = Babelsberg, C 163 / 1947. |
8. Hermann Gustav Sotscheck Geboren in Neuendorf am 08. Oktober 1870. Gestorben in Neuendorf am 15. Oktober 1870. |
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9. Eine Tochter Sotscheck, noch ohne Vornamen. Geboren und am gleichen Tage gestorben in Neuendorf bei Potsdam, den 15. Juni 1872. |
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10. Marie Pauline Sotscheck Geboren in Neuendorf, am 26. Februar 1874. Pauline wohnt 1897: Neue Luisenstraße 6. Heirat
in Neuendorf am 06. Juli 1897. Die Zeugen sind Webermeister Otto Thal, 37. Jahre, Nowawes Lindenstr. 43 und ihr Bruder, der Maurer Hermann Sotscheck 40 J, Eisenbahnstraße 9 (alt). Nach dem vermuteten Abriss von Häusern wird auch auf diesem Grundstück die Drogerie Sotscheck, Eisenbahnstr. 7 errichtet, die später zur Priesterstraße 1 wird. |
oo |
Gottfried Franz Albert Thal Geboren in Nowawes am 08. Februar 1871. Seine Eltern sind die vor Juli 1897 zu Nowawes Verstorbenen: Weber-Meister Carl Thal und Charlotte Weise.
Beruf: Destillateur, 1897 noch wohnend in Bedburg an der Erft im Rheinland.
Es stirbt der Fabrikant in Ruhe, Albert Thal, Großbeerenstraße 88, am 25. Sept. 1936, 65 Jahre alt. Der Anzeigende ist Erich Thal. StA Nowa. C 276 / 1936, Film P 326, S. 146. |
Die Kinder des Webermeisters Franz Joseph August Neumann oo Friederike Emilie Sotscheck (1828–1886) - in der Generation 04 - (Geboren 1831, Heirat 1854) Emilie hat zehn Kinder geboren, von denen fünf das Erwachsenenalter erreichen. Quelle Stadtarchiv: FA / 144, vorher MR 197, Film 209, Seite 431 |
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1. August Adolf Neumann, geboren in Neuendorf am 15. September des Jahres 1854 |
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2. Friederike Wilhelmine Neumann, geboren in Neuendorf am 12. Januar des Jahres 1857 |
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3. Emma Emilie Neumann, geb. in Neuendorf am 16.01.1859, gest. in Neuendorf am 13.03.1859 |
||
4. Anna Marie Neumann, geboren in Neuendorf am 09. Juni des Jahres 1860 |
||
5. Martha Emilie Neumann geb. in Neuendorf, am 17.04.1862, gest. in Neuendorf, am 25.04.1862 |
||
6. August Johannes Neumann, geboren in Neuendorf am 20. Mai des Jahres 1863 |
||
7. August Paul Neumann Geboren in Neuendorf am 20. Juli 1865. Paul wurde ein Weber-Meister und SPD-, später USPD-Mitglied. 1917–1921 Vorsitzender der Stadtverordneten oder Ortsvorsteher von Nowawes (unterschiedliche Angaben). Gestorben in Nowawes am 04. Juli 1923. 60 J Ihm zu Ehren wurde der „Schützendamm“ nach 1945 in „Paul-Neumann-Straße“ umbenannt. – |
oo |
Pauline Auguste Helene Noack. |
Anmerkung: Arno Neumann (1892–1946) war ein Sohn des vorgenannten Sozialdemokraten August Paul Neumann und ein Enkel von August Neumann und Emilie geb. Sotscheck.
Arno Neumann, war ab 1945 – für 1 Jahr – Potsdamer Bau-Stadtrat. Er war am 03. August 1946 von einer Familienfeier in Potsdam kommend und nach Babelsberg, Wilhelmstraße 22 fahrend, auf der Langen Brücke in seinem Auto von Genossen der sowjetischen Roten Armee „auf der Flucht“ erschossen worden. Im Auto saßen außer ihm seine Kinder Paul und Eva-Maria und sein Flüchtlings-Pflegesohn Ulrich v. Mosch; v. Mosch wurde durch einen Schuss verletzt. Arnos Ehefrau Anni Neumann saß nicht mit im Fahrzeug.
Auch
über diesen Vorfall war von staatlicher Seite absolutes
Stillschweigen befohlen – Des Arno Neumann hinterlassene Familie floh in die Bundesrepublik Deutschland.
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8. Emilie Emma Neumann, geb. in Neuendorf am 29.04.1868, gest. in Neuendorf am 11.05.1868 |
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9. Eine Tochter noch ohne Namen, geboren und gestorben in Neuendorf am 04. Oktober 1869 |
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10. August Robert Neumann, geb. in Neuendorf, 29.10.1870, gest. in Nowawes am 09.12.1872 |
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Die Kinder des Webermeisters Carl Friedrich Sotscheck oo Wilhelmine Caroline Kümmel (1833–1875) - in der Generation 04 - (1835–1891) |
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1. Wilhelmine Marie Antonie Sotscheck Geboren in Neuendorf bei Nowawes am 08. Mai 1859. Gestorben ebenda am 02. Oktober 1860. |
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2. Ein Sohn Sotscheck, ohne Vornamen.Geboren und gestorben in Neuendorf am 22. April 1860 |
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3. Richard Carl Paul Sotscheck Geboren in Neuendorf am 17. Juni 1861. Webermeister. Später Eisenbahnarbeiter. 1912: Eisenbahn-Vorarbeiter Er wohnt 1885 in der Großbeerenstraße 23. Heirat in Neuendorf am 10. Oktober 1885. Zeugen: Samuel Sotscheck 80 Jahre alt, Neuendorf, Großbeerenstraße 41 und der Brautvater, Tapezierer Friedrich Martini, 49 Jahre alt, Kaiserstraße 30. StA Neuendorf B 17 / 1885, Film P 273 / 364. - Wohnung 1886: Neuend., Großbeerenstr. 22 - 1889: Charlottenstr. 7 (=> Glasmeisterstr.) - Luisenstraße 15, - um 1913 Lützowstr 2 (=> Dieselstraße 2) 1916: Paul ist Eisenbahn-Kolonnen-Führer, - um 1927: Friesenstraße 8. Gestorben im Kreiskrankenhaus Nowawes, am 03. Februar 1938, 76 Jahre alt. StA C 49 / 1838, Film P 326, Seite 437 Im Sterbe-Eintrag folgende Differenz zur bisherigen Erkenntnis: Paul sei berufslos gewesen. |
oo |
Anna Sophie Bertha Martini Geboren in Potsdam am 10. Januar 1865.
Ihre Eltern: der Tapezierer Friedrich August Martini und Friederike Wilhelmine geb. Liebenow, in Neuendorf wohnend.
Anna verdient ihr Brot als Näherin. Sie wohnt 1885 in Neuendorf, in der Kaiserstraße 30. (=> Karl-Marx-Straße) .
Die letzte Wohnung um 1953: Babelsberg, Friesenstraße 8.
Anna stirbt am 21. September 1953 im Pflegeheim der evang. Frauenhilfe, Potsdam, Weinbergstraße 18 / 19 an / mit einer Lungenentzündung. 88 Jahre alt. StA Pdm. C 1063 / 1953, Film P 200, S. 546. |
4. Johannes Carl Otto Sotscheck Geboren in Neuendorf am 17. März 1863. Taufe am 24. März 1863. Otto ist Gärtner, später Eisenbahnarbeiter und dort Vorarbeiter. Heirat in Neuendorf, am 21. Juni 1890. StA Neuend., B 25 / 1890, Film P 274, S. 31 Zeugen der Eheschließung: Kossäth Friedrich Hönow, 31 J. Neuendorf, Kirchplatz 6 und der Gärtner August Streichert (Brautbruder?, 29 J., Lindenstraße 77. Otto wohnt 1890 Großbeerenstr. 23. Um 1912 Friesenstr. 9. Um 1913 bis zum Lebensende Friesenstraße 11 wohnend.
Otto starb vor 1936. |
oo |
Auguste Emilie Streichert Geboren am 06. September 1863. Ihre Eltern: Bahnmeister Johann August Streichert und Caroline Wilhelmine Auguste Sitzke (?) zu Neuendorf.
Auguste wird eine Schneiderin. Sie wohnt 1890 in Neuendorf, Luisenstraße 8. Gestorben in Nowawes, Kreiskrankenhaus, Lindenstr. 10, am 19. Februar 1936, 72 Jahre C 53 / 1936, auf Film P 326. Sie wohnt 1928 Lutherplatz 5 aber 1949 in der R.-Breitscheid-Str. 5 (vormals. Lindenstr. 76, zwischen Alt Nowawes und Glasmeisterstraße - abgerissen).
Deren Sohn (?): Erhard Sotscheck, Kaufmann – , 1927: Stahnsdorfer Straße 72. Ein (event. anderer?)-> Erhard Sotscheck ist Inhaber der Gaststätte Sotscheck in der Retzowstraße 1, Ecke Yorckstraße. |
5. Wilhelmine Auguste Emma Sotscheck Geboren in Neuendorf am 25. Mai 1864. Gestorben in Neuendorf am 03. Juni 1864. |
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6. Franz Carl Max Sotscheck Geboren in Neuendorf am 10. Mai 1866. Wohnungswechsel nach der Heirat nach Pankow, im Norden vor den Toren der Stadt Berlin. |
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Auguste Uhlmann
Geboren in Beelitz, im Kreis Zauch-Belzig. Ehe-Leben in Pankow bei Berlin = ab 1920: in Berlin-Pankow |
7. Richard Wilhem Carl Sotscheck Geboren in Neuendorf am 14. Oktober 1868. Gestorben in Neuendorf am 06. November 1868. |
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8. Wilhelmine Marie Martha Sotscheck Geboren in Neuendorf am 01. April 1870.
Handarbeiterin, Schneiderin, - wohnend in Neuendorf, Großbeerenstr. 23 - 1888 im Haus Großbeerenstr. 22
Sie bekommt 1888 von J. F. Zweig einen Sohn, Max, den er als von ihm gezeugt anerkennt. Die Eltern heiraten im Folgejahr.
Gestorben im Jahr 1936 in Berlin-Köpenick. StA Berlin-Köpenick C 41 / 36.
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Julius Ferdinand Hermann Zweig Geb. in Steglitz, Krs. Teltow, am 05. Juli 1852 Trompeter, Sergant, 1889 wohnend in Potsdam, Jägerallee 14.
Dessen
Eltern: Der Arbeiter Johann Ferdinand Zweig
Heirat in Neuendorf am 30. Mai 1889. StA B 20 / 1889, auf Film P 273 Seite 517. Kirchliche Trauung am 01. Juni 1889. Zeugen der Eheschließung: Samuel Sotscheck, 84 J., Neuendorf, Bismarkstraße 4 und der Invalide Karl Zweig, 38 J., Neuendorf, Luisenstraße 1. Das Haus Luisenstraße 1 steht nicht mehr, wurde abgerisen. |
9. Hermann Friedrich Carl Sotscheck Geboren in Neuendorf am 18. April 1872. StA Nowawes A 149 / 1897, Film 288, S. 81. Er wohnt vor der Hochzeit in Neuendorf, Luisenstraße 8, 1897 in der Friedrichstraße 23 und 1899: in der Luisenstraße 6. Bau-Schlosser und Drahtzaun-Hersteller in Nowawes, Großbeerenstraße 28 (auch im Adressbuch 1913) und in der Bülowstraße 16 (=> Wattstraße 16); ein gemeins. Grundstück. Gestorben in Nowawes am 11. April 1944. 72 Quelle: StA Potsdam C 864 / 1944. |
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Bertha Auguste Elisabeth Günther Geboren in Nowawes, am 18. Juli 1874. Ihre Eltern sind der Weber-Meister Adolph Günther und Auguste Lange.
Vor der Hochzeit wohnt sie in Nowawes, Mittelstraße 9 => ab 1930: Wichgrafstraße 9. Heirat in Nowawes am 14. November 1896. StA Nowawes B 90 / 1896 auf Film P 292, Seiten 212 / 213.
Gestorben am 09. Dezember 1948. 74 Jahre StA Babelsberg. C 497 / 1948. |
Die beiden Kinder von Johann Heinrich Berg oo Wilhelmine Ida Sotscheck (Geboren 1837, Heirat 1857) - in der Generation 04 - (Geboren 1838) Quelle: Stadtarchiv Potsdam, Melderegister 192 auf Film 1206 |
1. Johann Heinrich Berg, geboren in Potsdam am 13. Oktober 1859. |
2. Ida Maria Clara Berg, geboren in Nowawes am 27. Oktober 1860. |
Die Kinder des Lehrers Friedrich Albert Gottlieb Sotscheck (dem Jüng.) oo Charlotte Luise Auguste Zinnow (1838–1878, Heirat 1865) - in der Generation 04 - (1835–1914) Auguste gebar während der Ehezeit sechs Kinder. Alle Kinder wurden in Liebätz bei Luckenwalde (Nuthe-Urstromtal) geboren. Das letzte Kind, Agnes, stirbt dort als Kleinstkind.
Auf dieser Internetseite gibt es in der Rubrik >Lebensläufe meiner Verwandtschaft< einen ausführlicheren Beitrag zum Doppel-Lebenslauf >Sotscheck oo Zinnow<. |
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Wilhelm Gottlieb Johannes Sotscheck Geb. in Liebätz bei Luckenwalde, 12. 06.1866. Lehrer, Konrektor Gest. in Berlin-Zehlendorf, am 04. Juli 1951. |
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Johanna Ranke / Ranck Geboren in Berlin, am 15. Dezember 1868. Heirat in Berlin, am ? Gest. in Berlin-Zehlendorf am 12.01.1954 |
Caroline Friederike Marie Sotscheck Geb. in Liebätz (Nuthetal) am 21. April 1868. Heirat in Berlin am 16. / 18. April 1892. Gest.:Rangsdorf Krs. Zossen, 09. 08.1955, 87 |
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Georg Friedrich Bauer Geb.:Conz bei Trier am 10. November 1866. Unteroffizier und später Städt. Beamter. Gest. in Rangsdorf am 28. Oktober 1938. 74 |
Auguste Martha Elisabeth Sotscheck Geb. in Liebätz, Kreis Jüterbog-Luckenwalde, am 23. Juli 1870, Lebensmittel-Verkäuferin. Gestorb. in Berlin-Kreuzberg, Felsendamm 57 (= Bethanienufer 7 = Schröderdamm 7 = Bethaniendamm) am 14.02.1945, 74 Jahre alt. |
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Elisabeth blieb unverheiratet und hatte auch keine Kinder. |
Anna Salomé Martha Sotscheck Geboren in Liebätz (Nuthe) 02. August 1873. |
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Wilhelm Starkloff Eheleben in Essen (Ruhrgebiet). |
Marie Elisabeth Martha Johanna Sotscheck Geb. Liebätz bei Lu'walde, 21. Februar 1876. Lebensmittel-Verkäuferin Gestorben in Berlin-Kreuzberg, Schröderdamm 7, am 24. Januar 1946. 69 J. Das Haus steht nicht mehr. |
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Johanna blieb unverheiratet und hatte auch keine Kinder. |
Luise Auguste Agnes Sotscheck. Geboren in Liebätz am 16. Juni 1877, Gestorben dort am 22. Dezember 1877, 6 Monate und 7 Tage jung. Quelle: KB Liebätz (Pfr. in Woltersdorf) C 15 / 1877. |
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Die Kinder des Weber-Meisters und Kassenrendanten Johannes Carl Friedrich Sotscheck oo Wilhelmine Caroline Clara Maager (1848–1922) - in der Generation 04 - (1852–1934) Klara hat während der Ehezeit zwischen 1875 und 1889 neun Kinder geboren. Von diesen sterben allerdings drei im Kleinstkindalter. |
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1. Johannes Hugo Gottlieb Sotscheck Geboren in Nowawes am 27. Februar 1875, Kirchplatz 17. Hebamme: Ottilie Russow, geb. Schüler. StA A 52 / 1875, auf Film P 279, Seite 75. Gärtner, wohnend Potsdam, Holzmarktstr. 2 Gest. in der Volks-Heilstätte des DRK in Grabowsee (Niederbarnim) am 03. April 1919, nach dem Einsatz als Soldat, 44 Jahre alt. Quelle: StA Potsdam, C 938 / 1919, Film P 142 S. 481. |
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Maria Korallis Geboren in Keulenburg, im Gebiet Königsberg (Ostpreußen) gelegen, am 04. Februar 1880.
Heirat wahrscheinlich in Keulenburg, am 02. Juli 1905.
Maria wohnt 1919 als Witwe in Potsdam, Holzmarktstraße 2.
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2. Anna Margarethe Caroline Sotscheck Geboren
in Nowawes, Kirchplatz 17, am Sie ist als Schneiderin tätig und wohnt noch 1898 bei den Eltern, Nowawes, Kirchplatz 16. Heirat: Nowawes am 18. März 1898, 22 Jahre StA B 18 / 1898, auf Film P 293, Seiten 23/24. Zeugen der Eheschließung: - Hofschlächter-Meister Wilhelm Lange, 53 J., Priesterstr. 78 und Bäcker-Meister Wilhelm Bowitz, 49 J., Priesterstraße 39. – Margarethe wird in den Jahren 1899, 1901, 1905 und 1907 drei Töchter und einen Sohn zur Welt bringen. Gestorben ist Margarethe in Potsdam-Babelsberg, Weberplatz 22 am 17. Februar 1958. StA Potsdam C 100 / 1958, auf Film P 336, S 57. |
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Franz Ferdinand Friedrich (Fritz) Müller Geboren in Neuendorf am 27. April 1874. Sattler-Meister und Tapezier-Meister. Er wohnt 1898 in Werder (Havel) Thorstraße 178. Fr. Müller, (später „der Jalousien-Müller“), wohnt um 1905 in Nowawes Kirchplatz 16a, später im Neubau Kirchplatz 22.
Seine Eltern: Der Arbeiter Gottfried Ferdinand Müller oo Marie Luise Wiesenack, beide langzeitig in Nowawes. – aber er in Neuendorf gestorben und sie nun in Werder lebend.
Sein Lebensende in Potsdam-Babelsberg, Weberplatz 22, am 13. März 1955. 80 J. StA Pdm.-Babelsberg C 100 / 1955.
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3. Elisabeth Clara Anna Sotscheck Geboren in Nowawes Kirchplatz 17, am 12.03.1877, StA A 67 / 1877, Film P 280, S. 40. Derzeit wohnend: Now. Kirchplatz 16. Heirat in Nowawes am 15. Juni 1901. Trauzeugen: Der Brautvater und der Schlossermeister Hermann Kabbert, 37 J. Neuendorf, Eisenbahnstr. 10. StA B 49 / 1901 auf Film P 294, S. 55. |
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Ernst Franz Wilhelm Boy Geboren in Tangermünde Kreis Stendal am 16. April 1877. Postassistent. Wohnend 1901 in Wittstock / Dosse, Alte Poststraße 350. Dessen Eltern: (1901) Verst. Gastwirt Johann Wilhelm Christian Boy, zuletzt in Perleberg oo Marie Elisabeth Müller, derzeitig in Perleberg, Hamburger Straße 19 a. |
4. Hedwig Elisabeth Sotscheck Geboren in Nowawes am 05. Sept. 1878, StA A 246 / 1878, Film 280, Seite 292. Buchhalterin, 1902 wohn.: Now. Kirchplatz 16. Heirat in Nowawes, am 22. März 1902, StA Now, B 14 / 1902, auf Film P 294, S. 143 Zeugen der Eheschließung: Der Schlosser-Meister Hermann Kabbert, 38 J., Neuendorf, Eisenbahnstraße 10 und der Königliche Schlossdiener Georg Weltzer, 38 Jahre alt. Babelsberg, im Schlosspark wohnend. |
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Richard Max Alfred Weltzer Geb. in Bornstedt bei Potsdam, (Kreis Ost-Havelland), am 24. Dezember 1877.
Seine Eltern: Der bereits verstorbene Bauunternehmer Georg Weltzer und Marie Sommer, Nowawes, Lindenstraße 4a.
Alfred ist ein Schlosser, 1902 wohnend in Nowawes, Kirchplatz 17. |
5. Richard Max Sotscheck. 1. Zwilling. Geboren in Nowawes, Kirchplatz 16, am 10. März 1883, StA A 69 / 1883, auf Film P 281, Seite 363. Gestorben am 03. Juni 1883, Lebensschwäche. StA C 99 / 1883 auf Film 308 Seite 254. |
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6. Paul Bernhard Sotscheck. 2. Zwilling. Geboren in Nowawes, Kirchplatz 16, am 10. März 1883, StA A 70 / 1883, auf Film P 281, Seite 364. Gestorben: Kirchplatz 16, am 02. Juni 1883, Lebensschwäche. StA C 98 / 1883 auf Film 308 Seite 254. |
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7. Eduard Ernst Sotscheck. Geboren in Nowawes am 03. Juni 1884, StA A 129 / 1884. Gestorben: Kirchplatz 16, am 23. Oktober 1885, Lungenentzündung. Alter: 1 Jahr, 4 Monate. StA-Eintrag C 230 / 1885 auf Film 309, Seite 246. |
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8. Elisabeth Johanna Sotscheck („Hannah“) Geboren in Nowawes, am 24. Juli 1887. I. oo in Charlottenburg, b. Berlin, 15. Juli 1912. II. oo in Berlin, am 24. April 1924. 1936: Wiederannahme des Mädchennamens Sotscheck, gemäß der arischen Regierungsvorschrift. Gest. in Berlin-Dahlem, im Jahre 1974, 84 J. |
I. oo |
Alfred Cassirer, Ingenieur in Berlin Geboren in Görlitz, am 29. Juli 1875 I. o-o, Scheidung am 28. Dezember 1923 Gest. in Berlin am 11. Juli 1932, knapp 57
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II. oo |
Witwer Leonard Levy Blumenreich Geboren am 18. September 1884 Gest. in Berlin am 12. Mai 1932, 51 Jahre.
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Auf dieser Internetseite gibt es in der Rubrik >Lebensläufe meiner Verwandtschaft< einen ausführlicheren Beitrag zum Doppel-Lebenslauf >Cassirer oo Sotscheck< und deren Tochter >Eva Sotscheck verehelicht mit und geschieden von G. Soffen<, sowie >Blumenreich oo Sotscheck<. |
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9. Richard Fritz Sotscheck Geboren
in Nowawes, Kirchplatz 16, am StA A 283 / 1889, Film P 284 / Seite 149.
Techniker => Ingenieur Wohnend, vermutlich seit der Heirat u. auch 1913: Nowawes, Friedrichskirchplatz 21. Gest. in Berlin-Schmargendorf, 04. Juni 1940. StA Berlin-Schmargendorf C 552 / 1940.
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oo |
Emma Anna Müller
Sie lebt im elterlichen Neubau Kirchplatz 21. Heirat zwischen 1903 und 1920. 1949 wohnend: Weberplatz 21 (Es handelt sich um die gleiche Anschrift.) |
Die drei Kinder des Bäcker-Meisters Ernst Wilhelm Heine oo Antonie Salomé Hulda Sotscheck (Geboren 1842, Heirat 1876) - in der Generation 04 - (1853–1886) |
Renate Käthe Heine, geboren in Neuendorf, Kaiserstraße 20, am 31. Oktober 1876. StA A 151 / 1876 auf Film P 268, S. 186. Käthe ist nach der Volksschule u. Konfirmation eine Fabrikarbeiterin. Gestorben in Nowawes, Lindenstraße 7, am 30. Oktober 1893, 17 Jahre jung. Schwindsucht = Lungentuberkulose. StA Nowawes C 304 / 1893, auf Film P 311, Seite 299. |
Gottlieb Friedrich Wilhelm Heine, geboren in Neuendorf, Kaiserstraße 20 ( => Karl-Marx-Straße) , am 11. Dezember 1877. A 160 / 1877 auf Film P 268, S 278. |
Reinhold Ludwig Emil Heine, geboren in Neuendorf, Kaiserstraße 20, am 11. Mai 1879. StA Neuendorf A 75 / 1879 auf Film P 269, S. 44. |
Die sechs Kinder des Webermeisters Friedrich Wilhelm Kieburg oo Sophie Auguste Sotscheck (1843–nach 1906) - in der Generation 04 - (1842–1906) Quelle Stadtarchiv: FA / 143, vorher MR 196, Film 1208, Seite 337 |
1. Friedrich Wilh. Max, Ki. geb. Nowawes am 07. Juli 1872, gestorben in Now. am 11. August '72 |
2. Friedrich August Kieburg, geboren in Nowawes am 07. Dezember 1874. |
3. Paul Kieburg, geboren in Nowawes am 19. Dezember 1876, gest. in Nowawes, 27. Januar '77 |
4. Martha Kieburg geb. in Nowawes, am 06. Dezember 1879, gest. i. Nowawes am 03. Dez. 1884 |
5. Anna Kieburg, geboren in Nowawes am 22. Dezember 1880. |
6. Alfred Kieburg, geboren in Nowawes am 18. August 1885. |
Die Kinder des Webermeisters Ewald Wilhelm Damm oo Marie Emilie Sotscheck (Geboren 1847, Heirat 1870) - in der Generation 04 (1844–1877) |
Maries erste zwei Kinder sind vorehelich. Wilhelm Damm ist auch deren Vater. Marie stirbt nach 8 Geburten – bereits mit 33 Jahren. Wahrscheinlich erlebt nur eines der Kinder das Erwachsenenalter. Vater Wilhelm heiratete später in 2. Ehe die Auguste Büttner, (verwitwete Eberhardt). Quelle Stadtarchiv: FA / 140, vorher MR 193, Film 1207, Seite 052
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1. Marie Emilie Clara Sotscheck, geb. in Nowawes, am 20. Mai 1867, gest. am 29. August 1867 |
2. August Ewald Wilhelm Max Sotscheck, geb. Now. am 28. Aug. 1869, gest. am 04. Dez. 1869 |
Heirat der Eltern: Marie Emilie Sotscheck oo Ewald Wilhelm Damm heiraten in Nowawes am 18. April 1870 |
3. Emilie Marie Damm, geb. in Nowawes, 25. März 1871, gest. Nowawes, am 26. März 1871 |
4. Sophie Marie Martha D., geb. in Nowawes 14. Juli 1872, gest. in Nowawes, 02. August 1873 |
5. Ewald Wilhelm Damm, geb. in Nowawes, 01. Juli 1873, gest. in Nowawes am 09. August 1873 |
6. Wilhelm Rudolf Franz D., geb. Nowawes, Wilhelmstraße 39, am 30. November 1874, StA 48 / 1874, auf Film P 274, Seite 31. Gestorben: Nowawes, 15. Juni 1875. StA C 74 / 1875. |
7. Ewald Emil Otto Damm, geboren in Nowawes am 06. Dezember 1875 |
8. Gustav Adolph Damm, geb. am 20. November 1876, StA A 310 / 1876. Film 279, Seite 372. Gestorben am 22. November 1876. |
9. Bertha Auguste Damm, geb. in Nowawes, 27. Sept. 1877, gest. in Nowawes, 29. Sept. 1877 |
Die Kinder des Webermeisters Friedrich Rudolf Sotscheck und Marie Louise Unger (1852–1922) in der Generation 04 (1860–1931) Marie Louise hat sieben Kinder geboren, von denen zwei als Kleinstkinder starben. |
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1. Albert Sotscheck Geboren in Nowaes am 17. Februar 1879, A 38 / 1879, auf Film P 280. Gestorben in Nowawes am 05. August 1880, C 182 / 1880. |
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2. Marie Emma Sotscheck Geboren in Nowawes, am 05. April 1880. StA Nowawes A 91 / 1880, Film P 280, S. 563
Am 26. Dez. 1902 bekommt die unverehelichte Emma das Kind Emma Elli. Der Erzeuger wird in dem Geburtseintrag des StA nicht erwähnt – jedoch die mündl. Angabe notiert, dass jener gestorben sei. Das Kind Emma Elli stirbt bereits am 24. Juli 1907. StA C 50 / 1904. Bis 1905 lebt Emma bei den Eltern in Nowawes, Wilhelmstraße 39. Tätig ist sie als Fabrikarbeiterin.
Heirat am 15. Juli 1905. StA Nowawes Nr. B 68 / 1905, auf Film P 295, Seite 205. Zeugen: Rud. Sotscheck (Brautvater) und Karl Wilhelm Gruhl, 50 Jahre, Auguststr. 5. Nach Karl Gruhl wurde 1945 die bisherige Wallstraße umbenannt.
Gestorben in Babelsberg, am 13. Nov. 1954. StA Babelsberg, C 401 / 1954. |
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Ein uns namentlich nicht bekannter zeitweiliger Partner, als Erzeuger des ersten Kindes von Emma Sotscheck: Kind – Emma Elli.
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Albert Adolf Wilhelm Gruhl Geboren in Nowawes, am 23. Juli 1880.
Seine Eltern: Der Bahnarbeiter Karl Wilhelm Gruhl (geb. 12 Juni 1855, gest. 8. Aprll 1936, Friedhof Goethestraße) oo Anna Marie Linke. Sie wohnen auch im Jahre 1905 in der Auguststraße 5. Zeugen der Eheschließung sind die Väter der Brautleute.
Schlosser, Nowawes, Auguststraße 5. Das junge Paar zieht nach der Heirat in die Ludwigstraße 7 (nach 1945: Spindelstraße). Um 1907 wohnen sie aber schon in der Luisenstraße 14 ( => Wollestraße). Gestorben am 24. Dezember 1968. StA Potsdam, C 2066 / 1968. |
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3. Friedrich Gustav Sotscheck Geboren in Nowawes, Wilhelmstraße 39, am 06. Februar 1882. StA A 34 / 1882 auf Film P 281, Seite 178. Tischler-Meister, Nowawes, Er ließ 1907 das Haus Luisenstraße 27 bauen. Gest. Pdm-Babelsberg, 27. September 1951, 20.50 Uhr, Bbg. Wollestraße 27, krebskrank. Anzeige beim StA: Sohn Helmut Sotscheck, Wollestraße 27 (frühere Luisenstraße 27). StA: C 395 / 1951, Film P 333, S. 204.
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Clara Anna Marie Schmidt Geboren in ? (vermutlich Berlin) am? Ihre Eltern: Tischlermeister Franz Schmidt. Um 1905: Berlin, Schornsteinfegergasse 5. Heirat in Neukölln am 17. Oktober 1919 im StA Neukölln II, Kreis Teltow, bei Berlin, Nr. B 652 / 1919. In Berlin lebten sie auch nach der Hochzeit bis 1924. Wohnungswechsel in das eigenen Haus in Nowawes, Luisenstraße 27 = später ab 1945: Potsdam-Babelsberg, Wollestraße 27 Klaras Leben endete nach 1951. |
4. Marie Emma Selma Sotscheck Geboren in Nowawes am 05. März 1883. StA Nowawes A 65 / 1883, wohnend 1906 in Nowawes bei den Eltern, Wilhelmstraße 39. Selma verdient ihren Lebensunterhalt als Fabrikarbeiterin.
Ihre letzte Wohnung in Potsdam-Babelsberg, Alt Nowawes 18. Gestorben in Potsdam, Pflegeheim, Weinbergstraße 18 / 19 am 30. Nov. 1962. StA Pdm. II = Babelsberg, C 1248 / 1962, auf Film P 212, Seite 642 |
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Albert Richard Paul Martin (Martin ist der Familienname.) Geboren in Potsdam am 18. Juli 1880. Seine Eltern: Stellmacher Karl Friedrich Albert Martin († vor Juli 1906) und Bertha Auguste Adam, in Nowawes wohnend.
Albert wohnt 1906 in Nowawes, Luisenstraße 3. Von Beruf ist er Tapezierer. Heirat in Nowawes am 14. Juli 1906. StA Nowawes, B 70 / 1906, Film 295, S. 348. Zeugen der Eheschließung: Brautvater Rudolf Sotscheck und Maurer August Kieburg, 31. J., Wilhelmstraße 40. |
5. Anna Marie Sotscheck. Geboren in Nowawes, Wilhelmstraße 39 am 06. Juli 1884. Eintrag im Standesamt (StA) Nowawes, A 164 / 1884 auf Film 281, Seite 591. Gestorben in Nowawes, am 06. Oktober 1884. C 179 / 1884 auf Film 281, Seite 591. |
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6. Rudolf August Sotscheck Geboren in Nowawes, Wilhelmstraße 39, (Alt Nowawes) am 20. Juni 1885, StA A 183 / 1885 auf Film P 282 S. 99.
August wird ein Schlosser. Um / ab 1908 wohnt die elterliche Familie Wilhelmstraße 68 (Hauseigentum). 1912: Wohnung in der Turnstraße 35 a. 1927: Luisenstraße 27. Gest. in Potsdam-Babelsberg, Karl-Gruhl-Straße 18, am 24. Oktober 1956, 49 Jahre alt. Lungenoedem. Quelle StA Babelsberg C 391 / 1956, Film 335 auf Seite 206. |
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Luise Marie Emma Zweig Geboren in Neuendorf, am 30. Juni 1885. Ihre Eltern: Der Zimmermann Johann Karl Ludwig Zweig geb. ca 1854 und Emilie Charlotte Friederike Schley in Nowawes.
Emma lebt 1908 in Nowawes, Turnstraße 4. Heirat in Nowawes, am 23. Oktober 1908. Zeugen: Vater Karl Zweig, 54 Jahre, Turnstraße 4 und Webermsr. Rudolf Sotscheck, 56 J., Wilhelmstraße 68. StA Now.: B 174 / 1908, auf Film 296, S. 356.
Gestorben am 01. April 1970, Karl-Gruhl-Straße 18. StA Potsdam, C 596 / 1970. |
7. Marie Anna Sotscheck Geboren in Nowawes, Wilhelmstraße 39, am 02. September 1891. Quelle: StA Nowawes, A 278 / 1891, Film P 285, S.146, Schneiderin, später Wilhelmstr. 68 wohnend. (Eventuell ist sie Inhaberin des Geschäfts >Sotscheck< für Textilien und Bekleidung Althoffstraße 9 => Stephensonstr.) 1949 ... 1953: H.-v.-Kleist-Str. 13. Gest. am 03. März 1953, Coronarsklerose. Quelle: StA. Potsdam-Babelsberg, Nr. C 94 / 1953, auf Film 333, S. 418. |
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Arthur Emil Max Hede Geb. in Nowawes, Großbeerenstraße 65 a, am 23. Mai 1889, Eltern: Der Webermstr. Carl Emil Hede, 57 Jahre, oo Anna Emilie Clara Marie Wernitz, Priesterstraße 25. Max ist Maurer – er lebt auch noch vor der Hochzeit im oben genannten Elternhaus. Heirat in Nowawes, 13. Februar 1915. StA Now. B 14 / 1915 auf Film 30, Seite 21.
Gestorben in Pdm.-Babelsberg nach 1949. |
Im folgenden Abschnitt sehen wir Personen in der Generation 03 - Großeltern -
Die Kinder des Weber-Meisters, späteren Landarbeiters und Milchhändlers Alfred Emil Richard Kluge (1858–1926) und seiner Ehefrau, der Fabrikarbeiterin Agnes Clara Marie Sotscheck (1859–1947) - in der Generation 03 - |
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1. Sohn der unverehelichten Clara Sotscheck Richard Max Alfred Sotscheck sp.=> Kluge Geboren
in Nowawes, Neue Straße 6, am Hebamme: Ottilie Russow, geborene Schüler. StA A 211 / 1878, Film P 280, Seite 274.
Am 17. Mai 1879 erschien vor dem Standesbeamten Mücke der Weber Alfred Emil Richard Kluge, Nowawes, Carlstraße 4 und gab an, dass er mit Clara Sotscheck die Ehe geschlossen habe (B 26 / 1879) und das Kind Richard Max Alfred als von ihm gezeugt anerkenne.
Aus Max wird wegen des Niedergangs der Hausweberei ein Landwirt. Er wohnt um 1922 in der Goethestraße 9 und heiratet im Alter von 43 Jahren. Gestorben in Nowawes, Goethestraße 9, am 05. Juli 1929, im Alter von 50 Jahren. StA C 161 / 1929, Film P 324, S. 86. |
oo |
Minna Anna Emma Bohm Geboren in Schollene, Kreis Jerichow, am 04. Okt. 1886. StA Schollene A 70 / 1886. Minna verdient ihr Brot als Hausmädchen
Heirat in Nowawes, im 1. Quartal 1922. StA B 23 / 1922 auf Film P 302, Seite 338.
Aus dieser Ehe gibt es 3 Töchter: Geboren in Nowawes A 24 / 1923, A 252 / 1924 und A 126 / 1926.
Nach dem Ableben ihres Ehemannes Max im Jahre 1929, heiratet Minna in Potsdam erneut – aber erst im Jahr 1944. StA Potsdam B 88 / 1944. |
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2.
Emil Richard Kluge. Geboren Neue Straße 6 am 16. August 1880.
StA A 105 / 1880. |
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3. Auguste Emilie Agnes Kluge Geboren in Nowawes am 14. April 1881. StA Nowawes, A 90 / 1881, Film P 281, S. 51. Agnes wird als Putzmacherin (Modische Hutschmuckgestaltung) tätig und wohnt um 1900 bei den Eltern, Plantagenstraße 11a.
Heirat in Nowawes, am 06. Oktober 1900. Zeugen sind die Väter von Braut und Bräutigam. StA B Nowawes 103 / 1900 auf dem Film P 293, Seite 329.
Gestorben ist Agnes Hedrich, geb. Kluge, am 03. Juli 1973 in der K.-Liebknecht-Str.124. StA Pdm., C 996 / 1973, Film P 231, S. 255. |
oo |
Friedrich Wilhelm Arthur Hedrich Geboren in Nowawes am 29. Sept. 1879. Seine Eltern: Der Mechanik-Webermeister Wilhelm Hedrich oo Amalie Baudisch. Arthur ergriff den Beruf eines Lithografen. Wohnend 1902: Priesterstraße 2.
Bei der Hochzeit ist die Braut 19 Jahre jung und er 21 Jahre alt. Gemeinsame Wohnung: Nowawes, Priesterstraße 71 => Babelsberg, Karl-Liebknecht-Straße 124.
Lebensende am 27. April 1963, StA Potsdam-Babelsberg, C 214 / 1963. Bestattet wurden die Ehepartner im Friedgarten an der Goethestraße. |
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Ein Sohn der Vorgenannten: (dann in der Generation 02) Hedrich – „Hüte, Stöcke, Schirme und Krawatten“, K.-Liebknecht-Str. 124.
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4. Agnes Anna Kluge. Geboren in Nowawes, Wallstraße 22, am 17. Oktober 1882. StA Nowawes A 254 / 1882.
Anna hat zweimal geheiratet. => => |
I. oo |
Person noch unbekannt.
Heirat am ? |
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II. oo |
Person noch unbekannt. Heirat in Potsdam-Babelsberg, am 20. Dezember 1952. StA Bbg. B 132 / 1952. |
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5. Clara Kluge. Geboren in Nowawes am 26. März 1884. StA A 73 / 1884, Film P 281, Seite 544. Die kleine Clara stirbt jedoch bereits am 12. Mai 1884. StA Nowawes C 73 / 1884. |
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6. Emil Richard Alfred Kluge. Geboren in Nowawes am 03. Oktober 1886. StA A 284 / 1886, Film P 282, Seite 327. Alfred ergreift den Beruf eines Mechanikers. Auch um 1908 wohnt er in der Goethestraße 9. Heirat in Nowawes am 28. Oktober 1908. Zeugen: Der Modezeichner Arthur Hedrich, 29 J.ahre alt, Priesterstraße 71 und der Schriftsetzer Johann Potreck, 25 Jahre alt, Karlstraße 40 wohnend. StA B 179 / 1908, Film P 296, Seite 361. Gestorben in Nowawes am 06. Oktober 1916. 30 Jahre jung. StA Nowawes C 421 / 1916. |
oo |
Else Gertrud Wanda Rothner Geboren in Nowawes am 23. Juni 1888.
Ihre Eltern sind: Webermeister Gustav Adolf Wilhelm Rothner oo Auguste Marie Anna, geborene Rodner.
Wanda wohnt um 1908 in der Priesterstr. 40.
Gestorben
ist Wanda am 13. Nov.1964 StA Potsdam C 565 / 1964. |
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7.
Carl Wilhelm Robert Friedrich Kluge.
Geboren in Nowawes am 15. November 1888. |
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8. Elisabeth Emma Kluge. Geboren in Nowawes, Lindenstraße 40, StA A 223 / 1890, Film P 284, Seite 315. Gestorben am 25. August 1892. StA C 183 / 1892. |
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9. Agnes Anna Hulda Kluge. Geboren in Nowawes 1890. StA Nowawes A 150 / 1890. Heirat: ? Das Paar wohnt um 1929 in der Marienstraße 15 (=> Semmelweisstraße) aber vor 1949: Nowawes, Hermannstraße 6 ( => Jutestraße 6) Anna ist (vor) 1949 Witwe. |
oo |
Paul Erler
Paul verdient sein Brot als Helfer im Reichsbahn-Ausbesserungswerk (Raw).
Gestorben vor 1949. (Vielleicht als Soldat im Zweiten Weltkrieg? _ das ist noch ungeklärt.) |
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10. Emma Selma Kluge wurde in Nowawes, Plantagenstraße 11a, am 14. Mai 1891 geboren. StA Nowawes, A 147 / 1891, auf Film P 285, Seite 79. Das kleine Mädchen starb aber bereits am 30. Juni 1891. StA Nowawes, C 111 / 1891. |
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11. Agnes Anna Hulda Kluge Geboren in Nowawes, Plantagenstraße 11a, am 02. Mai 1894. Standesamt Nowwes A 197 /1894, auf Film P 286, Seite 298. Gestorben am 02. März 1895. Lungenentzündung. StA C 45 / 1895, auf Film P 312, Seite 165. |
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12. Ernst Kluge, geboren in Nowawes, Plantagenstraße 11a, am 21. November 1896. Gestorben bereits vier Stunden nach der Geburt, am 21. Nov. 1896. StA C 278 / 1896 auf Film 312, S. 418
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Kinder des Maurers Samuel Gustav Hermann Sotscheck oo Friederike Amalie Luise Caspari (1857–1934) in der Generation 03 (1864–1944) |
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Gustav Oskar Hermann Sotscheck Geboren in Neuendorf, Luisenstraße 19, am 08. Dez. 1887. Standesamt Neuendorf, A 172 / 1887, auf Film P 270, Seite 184.
Er ist Lehrer und wohnt 1913 noch bei den Eltern in der Yorckstr. 3. (=> Kopernikusstr.)
Heirat in Nowawes am 13. Oktober 1913. B 167 / 1913, auf Film P 299 / 176. Zeugen der Eheschließung: Der Bräutigamsvater, 56 J., Yorckstr. 3 und Webermeister Rudolf Leonhardt, 72. Jahre alt, Grenzstraße 14 wohnend.
Wohnanschrift um 1927, vermutlich aber schon seit 1913: Priesterstraße 47.
Nach dem Ableben seiner Ehefrau Margarethe hat Hermann im Jahre 1951 nochmals geheiratet: Deshalb sind auf dem gemeinsamen Grabstein der ersten Ehefrau und Tochter keine Angaben über ihn zu sehen. |
I. oo |
Auguste Margarete Schwarze Geboren in Nowawes, Friedrichstraße 2 (=> Garnstraße 2) als Zwillingsmädchen, am 17. November 1892. Ihre Eltern: Fleischermstr. Wilhelm August Schwarze vor 1913 verstorben und Auguste Pauline geborene Leonhardt. StA Nowaw. A 339 / 1892, Film P 285, S. 393 Margarete hatte noch einen Zwillings-Bruder: Paul Johannes Schwarze, * 17. Nov. 1892. Dieser starb aber bereits am 26. Aug. 1893. StA C 246 / 1893.
Margarete wohnt 1913 in der Priesterstr. 47.
Gestorben ist Margarete am 14. November 1950, 42 Jahre alt. Todesursache unbekannt. C 1216 / 1950 StA Potsdam. Bestattet sind Margarete und Tochter Ursula, Friedhof Goethestraße. Der Grabstein wurde im April 2024 entfernt, aber hier im Bildteil ist er noch zu sehen.
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Lebensende: Hermann starb am 28. Oktober 1965, 77 Jahre alt. StA C 457 / 1965.
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II. oo |
Die zweite Ehe des Hermann Sotscheck in Babelsberg am 21. September 1951. StA Babelsberg, B 266 / 1951. (Der Eintrag unterliegt noch dem zeitlich bedingten Datenschutz) |
Kinder des Webermeisters und Eisenbahn-Vorarbeiters Richard Carl Paul Sotscheck oo Anna Sophie Bertha Martini (1861–1938) in der Generation 03 (1865–1953) |
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1. Martha Sophie Elisabeth Sotscheck
Geboren
in Neuendorf, Großbeerenstraße 22, am 21. Juli 1886. Quelle: StA
Neuendorf, 1908 wohnte sie in Nowawes, Lützowstr. 1 => das ist nach 1945: Dieselstraße 1. Heirat in Nowawes am 10. Oktober 1908, B 159 / 1908 auf Film P 296, Seite 341. Gestorben in Potsdam am 18. Sept. 1961, 85 StA Potsdam, C 1012 od. 912 / 1961. |
oo |
August Max Illig Geboren in Nowawes am 24. Mai 1886, Max ist ein Metall-Dreher. StA Nowawes A 150 / 1886, auf Film P 282. Dessen Eltern: Geschäftsinhaber Karl Friedrich August Illig (*1857) oo Amalie Luise Agnes Grabowski in Nowawes. 1908 wohnt: Max im Elternhaus Carlstr. 44 => Pasteurstraße 44. Gestorben in Potsdam am 13. Juni 1958, 72 StA Potsdam, C 665 / 1958. |
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Max Illig hatte noch mindestens einen Bruder: Otto Illig, geboren in Nowawes, am 23. Februar 1889. StA A 55 / 1889. |
2. Franz Erich Richard Sotscheck Geboren in Werder (Havel), Kreis Zauch-Belzig am 19. August 1888, (warum dort?) Erich ist ein Schlosser und Handelsmann. Heirat in Nowawes am 14. Oktober 1912. Zeugen: Die Väter von Braut und Bräutigam: Paul Sotscheck, 57 Jahre, Lützowstraße 2 und Reinhard Kremser, 52 Jahre, Auguststraße 9. StA Nowaw. B 173 / 1912, Film P 298, S. 384. Erich wohnte vor der Heirat im Elternhaus, in Nowawes, Lützowstraße 2 ( => Dieselstraße) Um 1927 lebt seine Familie in der Friesenstraße 8.
Ein Erich Sotscheck (vermutlich der Vorgenannten Sohn), Tischler, lebt um 1949 ebenfalls in der Friesenstraße 8, also dem Elternhaus. |
oo |
Marie Elisabeth Kremser Geboren in Nowawes am 13. Januar 1893. StA A 15 / 1893, auf Film P 286.
Ihre Eltern: Webermeister Reinhard Kremser, kathol., (* 16. Februar 1860) in Fürstlich Langenau, um 1912 wohnend in Nowawes, Ludwigstr. 8 (=> Spindelstr. oo Marie Elisabeth Auguste Hach, evangelisch, (* 27. Febr. 1858) in Nowawes, Mittelstraße 2a. ( => Wichgrafstraße). Heirat in Nowawes B 26 / 1891, die Angaben auf Film P 291, Seite 233.
Elisabeth ist eine Fabrikarbeiterin. Sie wohnt 1912 in Nowawes, Auguststraße 9.
Gestorben ist Elisabeth in Berlin-Spandau 3. am 13. April 1973. 80 Jahre alt. StA Spandau C 1281 / 1973. |
3. Alfred Max Georg Sotscheck Geboren: Neuendorf, Charlottenstraße 7 (=> Glasmeisterstraße) am 10. September 1889. StA Neuendorf A 148 / 1889, auf Film P 270, Seite 360. Das Haus ist nicht erhalten.
Tapezier-Meister, wohnt auch 1916 in der Lützowstraße 2 (=> Dieselstraße 2) bei den Eltern und ist in jener Zeit ein Reservist des Militärs.
Heirat in Nowawes am 09. Dez. 1916. Zeugen der Eheschließung sind die beiden Väter. B 108 / 1916, auf Film P 300, Seite 248.
- Wohnung 1949: R.-Breitscheid-Str. 84, mit den Schwiegereltern zusammen. |
I. oo |
Amalie Martha Anna Dombrowski Geboren in Nowawes am 04. Juni 1894, StA Nowawes 18 / 1894. Ihre Eltern: Maurer August Adolf Dombrowski geb. 1872 oo Amalie Martha Anna Kümmel. Diese wohnen 1896 in der Lindenstraße 19b und 1949 R.-Breitscheid-Str. 84 (<= Lindenstr. 2.) Eine Schwester vorgenannter Anna Dombrowski: Martha Gertrud D. wurde im Juli 1896 geboren, starb aber bereits am 24. Dezember 1896. StA Nowawes, C 300 / 1896, Film P 312, S 42.
Anna ist Näherin und wohnt 1916 in Nowawes, Lindenstraße 2 bei den Eltern.
Ihre letzte Wohnung ist ebenfalls / immer noch die Rudolf-Breitscheid-Str. 84.
Gestorben ist Anna im Städtischen Krankenhaus am 05. Dezember 1961, 67 J. StA Potsdam, C 553 / 1961, Film P 338, 284. |
Nach dem Ableben seiner Ehefrau Anna heiratet Georg Sotscheck ein zweites Mal.
Georg stirbt am 20. März 1970, 82 Jahre alt. StA Potsdam, C 531 / 1970. |
II. oo |
Die Ehefrau ist uns noch unbekannt.
Heirat II, B 441 /1962. Der Name dieser Ehefrau ist noch unbekannt, da der Heiratseintrag noch dem staatlichen Datenschutz unterliegt und deshalb nicht einsehbar ist. |
Arnold Sotscheck Geboren in Neuendorf ... Arnold wird ein Kaufmann, wohnend um 1927 im Elternhaus Lützowstraße Nr. 2 (=> Dieselstraße 2). |
oo |
Die Ehefrau ist uns noch unbekannt; eventuell ist deren Vorname Anna. |
Der Sohn des Serganten und Trompeters Julius Ferdinand Hermann Zweig (1852– ?) oo Wilhelmine Marie Martha Sotscheck (1870–1936) - in der Generation 03 - |
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Richard Hermann Max Sotscheck, => später, ab 1889 mit Familiennamen: Zweig Geboren in Neuendorf bei Nowawes, Großbeerenstraße 22, am 23. Nov. 1888. StA Neuendorf A 174 / 1888, auf Film P 270, Seite 280. |
oo |
? |
Die Kinder des Webers, Malers und Vergolders Bernhard Oskar Sotscheck oo Emma Auguste Clara Sommer (1867–1953) in der Generation 03. (1875–1958) Emma hat etwa elf Kinder geboren. Im Kindesalter sterben davon mindestens sechs Kinder. Bei zweien der Genannten ist aber noch unklar, ob sie das Erwachsenenalter erreicht haben. |
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Auf dieser Internetseite gibt es in der Rubrik >Lebensläufe meiner Verwandtschaft< einen ausführlicheren Beitrag zum Doppel-Lebenslauf > Sotscheck oo Sommer<. |
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1. Albert Wilhelm Bernhard Sotscheck Geboren in Nowawes, Carlstraße* 3, am 26. September 1894. A 205 / 1894, Film 286, Seite 375. Gestorben in Nowawes am 04. November 1894, C 241 / 1894. *Carlstraße => Pasteurstraße |
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2.1. Alfred Hermann Richard Sotscheck Geboren
in Nowawes, Kirchplatz 9a,
Beruf: Tapezierer. Später Gastwirt der >Sängerklause<, Kirchplatz 27 (=> nach 1945: Weberplatz 27).
Richard führt zwei Ehen. Die I. Heirat: in Nowawes, am 10. April 1920. StA Now. B 70 / 1920, Film P 301, S. 388. Zeugen: Fliesenleger Max Kaiser aus Berlin und der Bräutigamsvater Maler Bernhard Sotscheck, 52. J., Mittelstr. 11. |
I. oo |
Martha Frieda Gertrud Strunk Geboren in Berlin, am 08. Juni 1898.
Sie ist die Tochter der Elise Marie Sofie Strunk, jetzt (vor 1920) verehelicht mit dem Maurer Kaiser.
Arbeiterin, wohnend 1920, Nowawes, Mittelstraße 11.
Heirat mit Richard Sotscheck in Nowawes am 10. April 1920. Aus dieser Ehe gab es 3 Töchter und 2 Söhne. (Geburtseinträge mit Namen noch unter staatlichem Datenschutz)
Diese Ehe wurde im Februar 1947 geschieden. |
2.2 Alfred Hermann Richard Sotscheck
Die letzte Wohnung: Im Hause Wollestraße 62
Gestorben ist Richard in Babelsberg, am 17. Juni 1961 im Städt. Krankenhaus, Rud.-Breitscheid-Straße 10. Richard wurde 64 J. alt StA
Potsdam- Babelsberg,
|
II. oo II. |
Anna Auguste Olga Delock, geb. ? Noch unsicher: Sie war in erster Ehe mit Erich Delock verheiratet. Sohn Rudi. Textilwarenhandel, Weberplatz 1.
II.
oo am 31. Mai 1952. StA Potsdam, Wohnung 1949: Kirchplatz => Weberplatz 1 Lebensende in Babelberg am 21. April 1965, StA C 191 / 1965. |
3. Ernst Robert Erich Sotscheck Geboren
in Nowawes, Turnstr. 44, am 14. August 1898. StA Nowawes A 269 /
1898 auf Film |
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4. Emma Clara Gertrud Sotscheck Geboren
in Nowawes, Turnstraße 44, am StA Now. A 387 / 1899, auf Film P 541, S.203.
Fabrikarbeiterin, Nowawes, Mittelstraße 11. Heirat in Nowawes, am 07. Oktober 1922. StA Nowawes B 223 / 1922, Film P 203, S. 2.
Gest. in Babelsberg, Klein-Glienicke, Wilh.-Leuschner-Straße 9-10, am 02. Januar 1983, 83 Jahre alt. StA Potsdam, C 19 / 1983 auf Film P 573, ohne Seitenkennzeichnung. |
oo |
Franz Wilhelm Gustav Schurig Geboren in Grieben, Kreis Tangerhütte, am 20. Jan. 1897, StA Bittkau C 17 / 1897.
Franz ist ein Arbeiter, Er wohnt 1922 in Nowawes, Luisenstraße 11. (=> Wollestr.) Die letzte Wohnung 1969: Ahornstraße 5.
Gestorben im Krankenhaus R.-Breitscheid-Straße 10 (Oberlin-Klinik), am 16. Juli 1969, 21.25 Uhr. 77 Jahre alt. Standesamt Potsdam, C 1242 / 1969 auf Film 223, S. 381 |
5. Anna Elisabeth Frieda Sotscheck, Geboren in Nowawes, Turnstr. 4, am 15. Februar 1901. StA Nowawes A 50 / 1901 auf Film P 554, Seite 31. Gest. am 04. April 1901. StA C 76 / 1901. |
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6. Emma Agnes Elsbeth (Else) Sotscheck Geboren in Nowawes, Turnstr. 4, am 18. Oktober 1902. StA Nowawes A 304 / 1902 Elsbeth ist als Fabrikarbeiterin tätig. I. oo Nowawes, 11. Juli 1925 mit H. Wernitz. StA Nowawes, B 102 / 1925. (2 Kinder: 1925, 1927 – noch datengeschützt)
Sie wohnt 1929 in der Rathenaustraße 17. ( => Friedrich-Engels-Straße) In der II. oo Nowawes am 19. Oktober 1929, folgen drei Kinder: Tochter A 49 / 1930, Standesamt Nowawes, Tochter A 56 / 1934, noch datengeschützt Sohn A 66 / 1938, noch datengeschützt Gestorben ist Elsbeth Nörthen in Potsdam-Babelsberg, Pestalozzistr. 10, 27. Juli 1978, 76 J. – vier Monate vor ihrer Nachbarin Käte Janecke im gleichen Hause. Ich nehme an, dass sie von ihrem weitläufigen Verwandtschaftsverhältnis nichts wussten.
Sterbeeintrag für Else: StA Pdm. 1155 / 1978 auf Film P 241, Seite 85. |
I. oo |
Hermann Wilhelm Friedrich Wernitz Geb. in Nowawes am 02. November 1904. StA 288 / 1904, auf Film P 604, S. 342. Seine Eltern: Der Maurer Friedrich Wilhelm Hermann Wernitz oo Wilhelmine Bertha Schnutz. Arbeiter, Nowawes, Kaiser-Wilhelm-Str. 7. Gest.
in Potsdam-Hermannswerder, am
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II. oo |
Friedrich Willi Nörthen Geboren in Brandenburg (Havel), am 28. Januar 1904 (oder 1894!), A 91 / 1894 Arbeiter, 1929 in der Rathenaustraße 17. Heirat in Nowawes am 19. Oktober 1929. Zeugen: Der Brautvater Bernhard Sotscheck, Mittelstr. 11 und der Schuhmacher Wilhelm Nörthen, 53.J, (geb. 1876), wohnend: Luisenstraße 12. StA Now. B 231 / 1929, Film P 542, S. 245. 1949 wohnend in der Babelsberger Pestalozzistraße 10.
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7. Martha Luise Emma Sotscheck Geb. i. Nowawes, Mittelstr. 9, am 28.06.1904, StA Now. A 173 / 1904, Film P 604 S. 284, Emma verdient ihren Lebensunterhalt als Arbeiterin.
Sie wohnt 1928: Beethovenstr. 33 und 1949 ... 1968: Turnstraße 11. Gestorben im Krankenhaus Rud-Breitscheid-Straße 10, am 16. April 1968, 5.00 Uhr. 63 J. Quelle: StA Potsdam, C 678 / 1968.
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oo |
Max Hermann Bruno Thomas (Thomas ist der Familienname.) Geboren am 06. Aug. 1906 , Luisenstr. 8. StA Now. A 234 / 1894 oder 1906 auf Film P 554. Dessen Eltern: Maurer Karl Gustav Hermann Thomas oo Frieda Marie Dorothea geb. Sachse. Er ist ein Bauarbeiter und wohnt 1928 Beethovenstr. 33.
Heirat in Nowawes am 17. Nov. 1928. Zeugen: Maler Bernhard Sotscheck, Mittelstr. 11 und der Oberfeuerwehrmann Ernst Sommer, 45 J. Jener ist ein Sohn von Sommer oo Kunkel (geb. ca. 1883), wohnend Berlin-Charlottenburg, Pestalozzistraße 19. StA Now. B 265 / 1928, Fim P 305, S. 562
Gestorben vermutlich vor 1949. (Eventuell als Soldat?) |
8. Elisabeth Hedwig Klara Sotscheck. Geboren in Nowawes, Mittelstr. 9, am 25. März 1906. StA A 90 / 1906, Film P 604, S. 596. Gestorben am 08. Juni 1906 an Abzehrung. StA C 111 / 1906. |
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9. Anna Agnes Elisabeth Sotscheck.. Geboren in Nowawes, Luisenstraße 50, am 12. Mai 1907. Gestorben im Hause Mittelstraße 11, am 29. Nov. 1908. Lungentuberkulose. StA C 338 / 1908 |
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10. Gertrud Emma Hertha Sotscheck Geboren in Now. Mittelstr.11, 19. Mai 1911. StA Nowawes A 270 / 1911. |
oo |
- ?
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11. Ernst Bernhard Gerhard Sotscheck. Geboren in Nowawes, Mittelstraße 11 am 14. April 1915. StA A 167 / 1915. Gestorben am 10. Juni 1916. StA C 242 / 1916, Film P 320, Seite 129. |
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Kinder des Schlosser-Meisters Hermann Friedrich Karl Sotscheck oo Bertha Auguste Elisabeth Günther (1872–1944) - in der Generation 03 - (1874–1948) |
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1. Carl Adolf Erhard Sotscheck Geboren in Nowawes, Friedrichstraße 23, am 16. Mai 1896. (=> Garnstraße) StA Nowawes A 149 / 1896, auf Film P 287. Erhard ist ein Kaufmann. Erhard Sotscheck wohnt 1928 Lutherplatz 5 aber 1949 in der R.-Breitscheid-Str. 5. (Das ist vormals Lindenstr. 76, zwischen Alt Nowawes und Glasmeisterstraße. In den 1950-er Jahren wurde diese kriegsbeschädigte Häuserzeile abgerissen.) Gestorben in Babelsberg, Rudolf-Breitscheid-Straße 5, am 01. August 1959, 63 Jahre alt. StA Babelsberg C 390 / 1959. |
oo |
Hedwig Elise Maria Wichtel
Heirat am 11. Oktober 1926 in Stargard. StA Stargard in Pommern, B 166 / 1926.
Gestorben wahrscheinlich nach August 1959. |
2. Auguste Elisabeth Gertrud Sotscheck,
Geboren
in Neuendorf, Luisenstraße 6, am Gertruds Lebensende am 13. Okt. 1969, 70 Jahre, im Krankenhs. Rud.-Breitscheid-Str. 10. Ihre Wohnung ist aber in der Ernst-Thälmann-Str. 28 => Großbeerenstraße 28, (Schlosserei und Drahtzaunfabrik Sotscheck) StA Potsd. C 1737 /1969, Film P 224, S 130. |
oo |
Lange
Wohnung: Großbeerenstraße 28. Hier leben in verwandtschaftlichen Beziehungen: Sotscheck, Lange, Gutschmidt und Löwendorf.
Gestorben ist Lange vor 1949. |
Die Kinder der Eltern: Sattler- und Tapezier-Meister Gustav Otto Sotscheck 2 oo Anna Luise Auguste Zinnow 2 (1866–1928) - in der Generation 03 - (1870–1958)
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Gustav Otto Franz Sotscheck Geb. in Neuendorf b. Potsdam, 16. Mai 1894. Franz ist Chemiker, Dr.-Ing., Drogerie-Inhaber in Neuendorf, Eisenbahnstraße 7, ein Neubau des Vaters (vorher, nach alter Nummerierung war dieses Grundstück: Eisenbahnstr. (8–10).
Gest. in Potsdam am 26. April 1945, 50 Jahre (Selbsttötung beim Einzug der Roten Armee). Nachfolger in der Drogerie Dr. Franz Sotscheck ist nach 1945 der Drogist Hans Richter – dann Karl-Liebknecht-Straße 1. Es ist aber dasselbe Eck-Haus! |
oo |
Louise Bertha Agathe Johanne Wessels Geboren in Bremerhaven, 14. Sept. 1895.
Eltern: der Seelotse Johann Hinrich Wilhelm Wessels oo Auguste Agathe Sophie Antonie Ruge.
oo in Bremerhaven am 04. April 1925. StA Bremerhaven, B 53 / 1925.
Gest. i. Potsdam-Babelsberg, Eisenbahn-Straße 7, am 23.09.1943, 2.30 Uhr, 48 J. StA Potsdam C / 1634 / 1943, Film P 176, S. 328. |
Caroline Auguste Elisabeth Sotscheck Geb. in Neuendorf am 29. November 1895. Wohnt
1917 noch bei den Eltern in Nowawes, Eisenbahnstraße 7. Trauzeugen: Die Väter von Braut und Bräutigam. StA Nowawes B 113 / 1917 auf Film P 300, Seite 372. Dem Paar wurde eine Tochter geboren: StA Now. A 187 /1918 – ist noch datengeschützt.
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oo |
Karl Ferdinand Georg Johl Geboren in Berlin am 09. August 1888. Er ist der Sohn des Fleischer-Meisters Ernst Ferdinand Johl (geb. ca. 1858) und dessen Ehefrau Friederike Martha geb. Müller, wohnend 1917: Nowawes, Zietenstraße 3 => Siemensstraße 3. Georg ist ein Fleischer-Meister Er wohnt 1917 in der Lindenstraße 30. (=> Rudolf-Breitscheid-Straße) Gestorben in Nowawes am 06. April 1933, 44 Jahre alt. StA C 105 / 1933.
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Luzie Emilie Sotscheck Geboren in Nowawes am 06. Dezember 1906. StA Nowawes A 275 / 1906.
Luzie wohnte bei den Eltern, Eisenbahnstr. 7 und ist als Hausgehilfin tätig. Vor der Heirat lebt sie aber im großen Miethaus Friedrichkirchplatz 6.
Heirat in Nowawes, am 10. Mai 1930. StA Now. B 88 / 1930, Film P 542, S. 397 Ehe wurde geschieden am 17. Juli 1934.
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I. oo
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I. oo Julius Erich Schendel, Geboren in Nowawes am 02. Juli 1907. StA Nowawes A 275 / 1907.
Erich ist ein Mechaniker. Er wohnt um 1930 im Hause Karlstr. 2.
Erich Schendel hat am 17. Febr. 1939 die 2. Ehe geschlossen, in Nürnberg, StA Nürnberg B 231 / 1939.
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Das Ehepaar Weiland wohnt in Wilhelmshorst bei Potsdam, (Bäckerei Weiland, Ravensbergweg _). Sie nehmen die Mutter Auguste Sotscheck, geborene Zinnow im Alter mit nach Wilhelmshorst. |
II. oo |
Wilhelm Richard Weiland
Bäcker-Meister, Heirat eventuell in Nowawes 1934 ... 1940 Gestorben vermutlich in Wilhelmshorst. |
Der Sohn von Ernst Franz Wilhelm Boy oo Elisabeth Clara Anna Sotscheck (Geboren 1877) - in der Generation 03 - (Geboren 1877, Heirat 1901) |
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Johannes Ernst Sotscheck, später => Boy Geboren in Nowawes am 03. März 1899. Ernst ist als Dolmetscher tätig. Gestorben in Berlin-Charlottenburg (auf der Straße, aussetzender Herzschlag), am 31.12.1939, 40 Jahre alt. |
oo |
Ernst war verheiratet, aber später geschieden und galt zur Zeit seines Ablebens als alleinstehend.
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Die Kinder des Schlossers Albert Adolf Wilhelm Gruhl oo Marie Emma Sotscheck (1880–1968) - in der Generation 03 - (1880–1954, Heirat 1905) |
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0. Emma Elli Sotscheck, das erste Kind der noch unverheirateten Emma, von einem uns unbekannten Erzeuger. Die Emma Elli Sotscheck wurde geboren am 26. Dezember 1902, StA Nowawes A 370 / 1902 und starb bereits am 24. Juli 1904. StA C 50 / 1904. |
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1. Emma Erna Gruhl. Geboren in Nowawes am 09. November 1905. Hebamme. Auguste Gorgas, Priesterstraße 52. StA Nowawes A 295 / 1905, auf Film P 604, Seite 523.
Ernas Leben endet am 04. Dez. 1980, 75 Jahre alt. StA Potsdam, 1989 / 1980. |
I. oo |
Ehemann noch unbekannt.
Ernas I. Ehe in Nowawes, B 253 / 1930.
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II. oo |
Ehemann noch unbekannt.
Ernas II. Ehe in Potsdam, 06. April 1944. StA Potsdam, B 228 / 1944 |
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2. Otto Willy Gruhl. Geboren in Nowawes. am 14. Januar 1907. StA Nowawes A 8 / 1907 auf Film P 633, ohne. S. Der kleine Willy starb aber bereits am 01. 04. 1907. StA Nowawes C 72 / 1907. |
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Die Kinder von Johannes Sotscheck oo Johanna Ranke / Ranck (1866–1951) - in der Generation 03 - (1868–1954) Das Ehpaar hat drei (?) Kinder. |
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Else Sotscheck
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oo |
Hans Rosolleck |
Käthe Sotscheck |
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Rolf Geleng Lehrer in Berlin |
Fritz Martin Reinhold Sotscheck Lehrer Geboren in Berlin, am 12. Juli 1902. |
oo |
- ? |
Die Kinder des Sattler- und Tapezier-Meisters Franz Ferdinand Friedrich (gen. Fritz) Müller oo Anna Margarete Caroline Sotscheck (1874–1955) - in der Generation 03 - (1876–1958) |
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1. Tochter Müller Geboren in Werder (Havel) im Jahre 1899. StA A 31 / 1899. |
oo |
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2. Sohn Müller Geboren in Werder (Havel) im Jahre 1901. StA A 9 / 1901. |
oo |
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3. Klara Margarete Müller Geboren in Nowawes, Kirchplatz 16 a, am 16. Juni 1905.StA A 161 / 1905, Film P 604, Seite 455. Sie ist als Privatsekretärin tätig und wohnt auch 1927 im Elternhaus: Friedrichskirchplatz 22.
Gestorben am 09. Juni 1927 im Alter von 21 Jahren im Städtischen Krankenhaus. Todesursache ist nicht angegeben. StA Potsdam C 515 / 1927, Film P 150, S. 267. |
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4. Klara Käthe Müller Geboren in Nowawes, Kirchplatz 16 a am 29. Juni 1907. StA A 271 / 1907. Film P 633, -
Gestorben
in Potsdam-Sacrow am |
oo |
Der Ehemann ist uns noch unbekannt.
Heirat in Nowawes, im Jahre 1929. StA B 201 / 1929.. |
Die Kinder des Gärtners und Eisenbahnarbeiters Johannes Carl Otto Sotscheck oo Auguste Emilie Streichert (1863– vor 1936) - in der Generation 03 - (1863–1936)
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Erhard Sotscheck, geboren ? Kaufmann – , 1927: Stahnsdorfer Straße 72. „Ein“ Erhard Sotscheck ist auch Inhaber der Gaststätte Retzowstraße 1, „Zur Gemütlichen Ecke“.
Es ist noch nicht nachgewiesen, dass diese Namensnennungen >Erhard< und die Wohnstätten sich auf den gleichen Erhard Sotscheck beziehen. |
Eventuell gehört als Bruder noch dazu oder Karl und Erhard sind zwei Vornamen der gleichen Person? Karl Sotscheck ... später Privatier, Stahnsdorfer Straße 72 |
Die Kinder des Unteroffiziers und späterem städtischen Beamten Georg Friedrich Bauer oo Caroline Friederike Marie Sotscheck (1866–1938) - in der Generation 03 - (1868–1955) Marie hat zwei Kindern das Leben gegeben. |
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Margarethe Henriette Auguste Bauer Geboren (eventuell) in Friedenau bei Berlin am 21. August 1893. Taufe am 12. Nov. 1893. |
oo |
Karl Schreiber Prüfingenieur, in Dresden wohnend. |
Georg Karl Wernher Bauer Geb. in Friedenau bei Berlin, 25. Januar 1897. Dr. der Philologie Gest. Pflegeheim Saalow, am 22. Mai 1986, 89 Jahre alt. Bestattet in Liebätz, Nuthe-Urstromtal, das ist der Geburtsort seiner Mutter und deren Geschwister. |
o-o |
Verlobt mit Ida Maria Ruppel Geboren
in Frankfurt am Main, am Ihre Eltern: Georg Heinrich Ruppel oo Maria Margarethe Löhnholdt. Auch Maria ist Dr. der Philologie. Gestorben in Berlin, 23. Sept. 1937, 39 J. Bestattet in Liebätz bei Luckenwalde, vor ihrem Verlobten, in gleicher Grabstätte. |
Die Tochter des Ingenieurs Alfred Cassirer oo Elisabeth Johanna Sotscheck (1875–1937) - in der Generation 03 - (1887–1974) |
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Eva Cassirer Geboren in Berlin am 28. Januar 1920. Heirat in Los Angeles, Californien Country, USA, am 06. Februar 1951, oIo Scheidung im Jahr 1956. Prof. Dr. phil. (Philosophin, Astronomin, Kunstsammlerin). Gestorben in Calvià auf Mallorca, Katalonien, Spanien, 19. September 2009, 89 Jahre alt. |
oo
oIo |
Gerald Alan Soffen Geboren
in Cleveland, Ohio, USA , am Prof. Dr., (Biologe, Leitender Mitarbeiter der Viking Missionen zur Erforschung eventuellen Lebens auf dem Mars.)
Gestorben in Washington D. C., am 22. Nov. 2000, 74 Jahre alt. |
Auf dieser Internetseite gibt es in der Rubrik >Lebensläufe meiner Verwandtschaft< ausführlichere Beiträge zu den Doppel-Lebensläufen von Eva Sotscheck und ihren Ehemännern: >Cassirer oo Sotscheck< und >Soffen oo Cassirer<. |
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Hier folgt die Aufzählung weiterer Sotscheck-Personen aus den Generationen 03 und 02.
Wegen ihrer zeitlichen Nähe zur Gegenwart stehen diese noch unter Datenschutz.
Diese sind somit teilweise noch nicht für das Veröffentlichen im Internet vorgesehen.
Die Kinder des Tischler-Meisters Friedrich Gustav Sotscheck oo Clara Anna Marie Schmidt (1882–1951) oo Berlin 1919 (* ? – † nach 1951) in der Generation 03 |
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Helmut Gustav Sotscheck Geboren in Berlin-Neukölln, am 11. Okt. 1920. Später, nach Umzug der Familie im Jahre 1924, wohnend in Nowawes, Luisenstraße 27 => Wollestraße 27. Das Haus ist Eigentum der Familie Sotscheck.
Als Soldat im 2. WK ein halbes Jahr in englscher Kriegsgefangenschaft, danach 1945 zu Hause verhaftet und 3 Jahre in sowjetischer Gefangenschaft. Rückkehr 1948.
Seit 1950: Tischler-Meister, tätig bis 1990. Gestorben in Potsdam-Babelsberg am 25. September 2010, fast 90 Jahre alt. |
oo |
A. L.
geb. in Hünern, Kreis Guhrau (Schlesien)
oo Hochzeit am 15. August 1953 Das Ehepaar hat mindestens eine Tochter. |
Gerhard Heinz Sotscheck Geborenin Potsdam, im Oktober 1926, StA Potsdam A 766 / 1926. Nowawes, Luisenstr. 27. Gestorben am 26. Februar 1927, 5 Monate alt. StA Nowawes C 64 / 1927 auf Film P 323. |
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- Nun folgen Person aus der Generation 02 -
Eine Tochter (und eventuell ein Sohn) des Lehrers Gustav Oskar Hermann Sotscheck oo Auguste Margarete Schwarze (1887–1965) Heirat 1913 (1892–1950) in der 02. Generation |
Ursula Sotscheck. Geboren in Berlin am 23. August 1916. Sie wird Modezeichnerin und wohnt um 1940 in Potsdam-Babelsberg, Göringstr. 3 (seit 1945: => Franz-Mehring-Straße). Gestorben am 13. Dezember 1943 an Gasvergiftung. Aus dem für sie übergroßen Kummer setzt Ursula ihrem Leben freiwillig ein Ende und hinterlässt ihre Eltern. Ihre nähere Umgebung spricht davon, dass eine unglückliche Liebe ihr das Herz brach und sie zu dieser Verzweiflungstat trieb. Ursula wurde 27 Jahre alt. StA Babelsberg, C 417 / 1940, auf Film P 327, Seite 218. |
Unter der gleichen Anschrift vermerkt das Adressbuch von 1949: H. Sotscheck, Kaufmann, Franz-Mehring-Straße 3. |
Das Kind des Kaufmanns Erhard Sotscheck oo Hedwig Elise Maria Wichtel in der Generation 02 |
Christel Hedi Elisabeth Sotscheck. Geboren in Nowawes, Lutherplatz 5, am 22. August 1927. StA Nowawes A 166 / 1927 auf Film 329, S. 593. Gestorben in Nowawes am 30. März 1928, 7 Monate alt, an Meningitis, einhergehend mit Herzschwäche. Anzeige beim Standesamt erfolgte durch den Großvater der Gestorbenen, dem Eisenbahn-Arbeiter Otto Sotscheck, Friesenstraße 11. StA Nowawes, C 63 / 1928 auf Film 323, Seite 593. |
Eine Anzahl weiterer Personen der Generation 02 - Elterngeneration - sind zwar bekannt, werden aber aus Gründen des gewünschten familiären Datenschutzes hier nicht genannt.
Adressbucheinträge aus den Jahren 1913 und 1927
Außer den vorstehend aufgeführten Familien Sotscheck sind im Adressbuch von 1927 weitere Sotschecks aufgeführt, die vorerst nur anhand der Anschriften etwa den Familien zugeordnet werden können. |
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Name |
Beruf / Gewerbe |
Wohnung |
Bemerkungen |
August Sotscheck Ehefrau: Emma Zweig. |
Schlosser |
1913: Turnstraße 35 a, 1927: Luisenstraße 27 |
Sohn von Sotscheck oo Unger. |
Erich Sotscheck |
Händler |
1927...1949: Friesenstr. 8 |
Sohn von Sotscheck oo Kremser |
Karl Otto Sotscheck |
Privatier |
1927: Stahnsdorfer Str. 72 |
Sohn von Sotscheck oo Streichert |
Martha Sotscheck |
Sie wird zwischen 1900 und 1910 geboren worden sein. Sie wohnt 1930 in der Gartenstraße 45a und hat / hatte eine Tochter: Alice Helga Sotscheck. Diese Tochter wurde geboren am 09. Febr. 1930. StA Now. A 24 / 1930. Gestorben mit Brechdurchfällen am 24. Juni 1930. StA C 133 / 1930, Film P 324, S. 224. Der Name des leiblichen Vaters des Kindes ist nicht erwähnt; leider auch nicht die Eltern der Martha, was eine familiäre Zuordnung erschwert. |
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Adressbucheinträge aus dem ersten und letzten Adressbuch der DDR, erschienen 1949
Name |
Beruf / Gewerbe |
Wohnung |
Bemerkungen |
Arnold Sotscheck und Ehefrau Anna, geb. ? |
Kaufmann |
Dieselstraße 2 <= frühere Lützowstr. 2 |
Sohn von Sotscheck oo Martini |
A. (?) Sotscheck |
Wäschefabrikation |
Althoffstraße 9 |
heutige Stephensonstr. |
August Sotscheck |
Schlosser |
Karl-Gruhl-Straße 18 |
Sohn von Sotscheck oo Unger |
Emma Sotscheck, geborene Müller |
Rentnerin |
Friedrichkirchplatz 21, heute: Weberplatz 21 |
Ihre Schwiegereltern: Sotscheck oo Maager |
Erhard Sotscheck |
Kaufmann |
R.-Breitscheid-Str. 5 |
Sohn von Sotscheck oo Wichtel |
Erich Sotscheck |
Tischler |
Friesenstraße 8 |
Sohn von Sotscheck oo Kremser |
Georg Sotscheck |
Tapezierer |
R.-Breitscheid-Str. 84 |
Sohn von Sotscheck oo Martini |
H. (?) Sotscheck wahrscheinl. Hermann, nach dem Vater |
Kaufmann |
Franz-Mehring-Str. 3 Gleiche Anschrift wie Lehrertochter Ursula Sotscheck. |
Sohn von Sotscheck oo Schwarze |
Im Folgenden werden hier zwei der Wege aufgezeigt, wie der Autor dieses Dokuments,
Chris Janecke, mit den Familien Sotscheck verbunden ist.
1. Ausgangspunkt ist das Ehepaar Sotscheck oo Zinnow in der Generation 05.
Bei Bedarf kann man diese Tabellen zum leichteren Verständnis natürlich auch von unten nach oben lesen – von der Gegenwart zurück in die Vergangenheit.
Generation 5 (siehe auch oben) |
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Friedrich Albert Gottlieb Sotscheck (d. Jü.) Geboren in Nowawes am 17. Januar 1838. Lehrer, Küster in Liebätz bei Luckenwalde.
Gestorben in Liebätz im Nuthetal, 19. Dez. 1878 |
xx |
Carl Ludwig August Dittwaldt Geb. in Dechsel bei Landsberg (Warthe), am 05. Mai 1837. Zimmermann => später Gastwirt Gest. in Berlin-SO, am 06. Juni 1904, 67 J.
|
Dieser war verheiratet mit: |
xx |
Dieser war verheiratet mit: |
Charlotte Luise Auguste Zinnow Geboren in Nowawes am 08. November 1835. Heirat in Nowawes am 17. Januar 1865. Gest. in Berlin am 17. Juli 1914, 88 Jahre alt. (Urgroßtante des Autors) |
xx |
Alwine Pauline Zinnow Geb. in Nowawes bei Potsdam, 03.10.1843 Heirat in Nowawes, am 21. August 1864. Gest. i. Zehlendorf b. Berlin, 17.11.1913, 70 (Urgroßmutter des Autors) |
Die beiden vorgenannten Zinnow-Mädchen sind Geschwister. |
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Generation |
Zeitraum
|
Zu den Kindern von Dittwaldt oo Zinnow (oben rechts) gehört auch: |
04 |
1869 bis 1950 |
Pauline Klara Antonie Dittwaldt, die den Karl Friedrich August Janecke heiratet. |
03 |
1900 bis 2003 |
Anne-Marie Sommer oo Alfred Richard Janecke |
02 |
1945 bis |
Der Autor dieser Niederschrift – Chris Janecke |
01 |
|
Die Kinder des Autors (zu näheren Angaben besteht ein noch gewünschter Datenschutz) |
2. Ausgangspunkt ist das Ehepaar Bernhard Sotscheck oo Emma Sommer
in der Generation 04.
Gene- ration |
Ehepartner
|
|
Ehepartner |
06 |
Johann Friedrich Sommer (1800–1882) Schuhmacher–Meister oo Caroline Wilhelmine Charlotte Keilbach (1809–1896) |
xxx xxx xxx xxx xxx |
Friedrich Wilhelm Sotscheck Weber-Meister (1798–1882)
oo Marie Sophie Friederike Wilberg (1802–1844) |
05
|
Albert Rudolph Julius Sommer Schuhmacher-Meister (1842–1916) oo Marie Auguste Kunkel (1844–1928) |
xxx xxx xxx xxx xxx |
Friedrich Wilhelm Sotscheck (1833–1902) oo Maria Dorothea Auguste Wolf (1837–1905) |
04 |
Emma Auguste Clara Sommer (1875–1958) |
oo
|
Bernhard Sotscheck (1867–1953) Maler und Vergolder |
|
Vorgenannte Emma Sommer, die Bernhard Sotscheck heiratet, ist eine Cousine von dem unten aufgeführten Rudolf Max Sommer, der die Margarethe Runge heiratet, denn deren Väter sind Brüder.
|
||
04 |
Rudolf Max Sommer, (1875–1945) Sohn v. Fri. Sommer oo Marie Weltzer Schlosser und Elektrotechniker
|
oo |
Margarethe Runge (1880–1949) Hauswirtschafterin
|
03 |
Alfred Richard Janecke Geb. in Rixdorf, Kreis Teltow, bei Berlin am 01. Oktober 1900 Techniker im Maschinenbau Gest. Potsdam-Babelsberg am 02.03.1982
|
oo |
Anne-Marie Sommer Geb. in Nowawes bei Potsdam, am 06. Juli 1913 oo am 06 / 07. April 1941 Licht und Fotopauserin Gest. in Ferch-Schw., am 12. Dez. 2003 |
02 |
Der Autor dieser Niederschrift – Chris. Janecke Geboren in Potsdam-Babelsberg im Jahre 1945 – er lebt heute noch.
|
||
01 |
Die Kinder des Autors (zu näheren Angaben besteht ein noch gewünschter Datenschutz)
|
||
Der Autor Chris Janecke ist also mit dem Sotscheck-Familienverband sowohl über seine väterliche Seite >Janecke<, als auch über seine mütterliche Linie >Sommer< verbunden.
Damit enden momentan die Angaben zu den Familien Sotscheck in Nowawes und Neuendorf => Potsdam-Babelsberg, die gerne jederzeit von Wissenden ergänzt werden sollen – denn es gibt auch heute noch „betagte“ Sotscheck-Personen im Ort, zu denen ich noch keinen Kontakt aufnehmen konnte, da es keine Adressbücher mehr gibt und mit Einträgen in das Telefonbuch sparsamer umgegangen wird.
Ergänzungen sind sehr gerne gesehen unter meiner E-Mail-Adresse: chris@janecke.name
... hier einige Bilder.