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Einige Notizen zum Leben des Ehepaares

Johann Friedrich Daniel Runge und Dorothea Sophie Seeger

Lebensspanne etwa zwischen 1780 und 1860,

mit den Wohnorten Hermsdorf, Schönwalde und Schildow im Norden Berlins



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Ahnen- und Familienforschung – Heimatgeschichte

Autor und Kontaktpartner für Fragen, Meinungen oder Hinweise: Chris Janecke,

Bearbeitungsstand: August 2014 E-Mail: christoph@janecke.name


Dieses Ehepaar gehört zur Generation der Alturgroßeltern des Autors.











Generation: Ahn:

Generation: Ahnin:

Die Großeltern

Generation: Ahn:

Generation: Ahn:




Name






Vorname






Geboren






Beruf





Heirat





Gestorben







Die Eltern

Johann Friedrich Daniel Runge und Dorothea Sophie Seeger






Vater:

Generation 07 Ahn 88


Mutter:

Generation 07 Ahnin 89

Name:



Runge

Seeger

Vornamen:



Johann Friedrich Daniel


Dorothea Sophie



Die Eltern der Probanden



Der Vater:



Der Vater:

Die Mutter:



Die Mutter:

Geburt:



Hermsdorf bei Berlin,

etwa zwischen 1780 und 1790.

vermutlich in Hermsdorf bei Berlin

etwa zwischen 1780 und 1790.

Taufe:





Beruf/Stand oder Gewerbe:

Ziegelbrenner


Hausfrau und Mutter

Wohnanschriften vor der Ehe:



Hermsdorf


Trauung:

(evang.-lutherisch)


in Hermsdorf (oder in Schildow) etwa 1800 ... 1815

Wohnanschriften, gemeinsame:

Schönwalde bei Berlin

Schildow bei Berlin


Tod / Gestorben:

Bestattet:





Schildow vor 1841









Die Kinder der Eltern:

Johann Friedrich Daniel Runge und Dorothea Sophie Seeger


Anmerkung: Der Name des Kindes, das die Ahnenfolge in gerader Linie zu den jüngsten Probanden der Familie Janecke weiterführt, ist fett gedruckt.


Zu den Kindern des Paares gehören:


Nr.

Familienname:

Runge


Lebensdaten der Kinder








06/44

Erdmann Daniel Franz


oo Berlin, den

16. Jan.1841


07/45

Johanne Friederike Henriette Ehm



Geboren in Schildow bei Schönerlinde am Donnerstag,

den 07. September 1815.


Daniel Franz wird 1841 in der Berliner Sophienkirche, Nähe Hackescher Markt die Ehe mit Johanne Friederike Henriette Ehm eingehen, die in Rheinsberg am 16. Januar 1812 geboren wurde.


Daniel Franz stirbt in Weißensee bei Berlin am 31. Januar 1883 mit 67 Jahren.

Das Leben seiner Ehefrau Johanne Friederike Henriette endet am 15. November 1892 im Alter von 80 Jahren, ebenfalls in Weißensee.











Erdmann Daniel Franz muss nicht das erste Kind des Ehepaares gewesen sein.

Weitere Kinder sind wahrscheinlich, uns aber noch nicht bekannt.




























Hinweise zu den Wohnorten Hermsdorf, Schönwalde und Schildow


Hermsdorf im Kreis Niederbarnim, nordöstlich von Spandau.

Seit 1920 ist der Ort Stadtteil von Berlin-Reinickendorf.


Zum Dorf gehört der Ausbau “Neuhermsdorf”. Die Schreibweise des Ortsnamens hat sich im Laufe der Zeit geändert. Erwähnt wurden beispielsweise: 1349: Hermannstorp, 1451: Hermestorff, 1465 Hermßdorff, 1541 Hermstorp.


Besitzverhältnisse:

1754 – 1775 Oberamtmann Niethe

1775 – 1787 Bauinspektor Boumann

1787 – 1798 Kriegsrat Gülle

1797 – 1806 Oberamtmann Wachsmuth

1806 – 1817 Familie v. Jagow

1817 – Amtmann Heinz


Bewohner:

1705: 5 Kossäten und 1 Hirte mit Vieh.


1713: Ein kleiner Rittersitz von 11 Hufen Größe, 5 Kossäten, 1 Heideläufer.


1737: 1 Königlicher Hegemeister in der vormaligen Meierei, 5 Kossätenhöfe inclusive dem

Schulzen, 1 Küster, 2 Einlieger, 1 Hirte, 1 Wassermühle, 1 Windmühle.


1745: 5 Kossäten, 1 Schankkrug, 1 Meierei, die die Bauern bewirtschaften, 1 Wasserschneide-

und 1 Windmühle, 1 Königl. Heideläuferhaus, bewohnt von dem Förster namens “Schüler”.


1776: 5 Kossäten, 1 Schäfer mit Knecht, 1 Hirte, 2 Paare Hausleute.


1801: Im Dorf und Erbzinsgut: 7 Ganzkossäten, 7 Büdner, 8 Einlieger, 1 Fischer, 1 Radmacher,

1 Krug, die Ziegelei, 1 Wassermühle, Die Hermsdorfer Mühle mit 1 Mahl- und

Schneidegang. 18 Feuerstellen.


1840: Dorf und Gut: 27 Wohnhäuser, die Hermsdorfer Wassermühle mit 1 Wohnhaus.



Schönwalde, westlich von Bernau, im Niederbarnim, benannt nach dem Mühlenbecker Amtmann Schönwald.

Der Ort entwickelte sich im Laufe der Zeit und wurde folgendermaßen beschrieben:


1752: Planung unter König Friedrich II.: Errichtung der Spinnerkolonie (des Dorfes) im Umfang von 50 Familienhäusern. (Anm. C. J.: Das sind 50 Stck einfache (fünfachsige) Zweifamilienhäser mit mittig angeordnetem gemeinsamen Korridor – also für das Ansiedeln von 100 Familien).


1753: Es sind bereits 40 Häuser errichtet. 15 Kolonistenfamilien aus Württemberg, Speyer und Pfalz-Zweibrücken sind bisher eingezogen.


1755: Schönwalde ist ein Dorf mit einer geraden Straße. In der Mitte der Kolonie ein Achteck angelegt, darin das Gehöft des Schulzen, der Krug (einfache Gaststätte) und zwei der Kolonistenhäuser. Von diesem Achteck aus in Richtung Schönerlinde gesehen, liegen an der Straße 29 Häuser, darunter das Schulhaus und das Grundstück für ein Hirtenhaus. Vom Achteck-Platz nach Basdorf zu, stehen an der Straße 20 Kolonistenhäuser. Alle sind fertig.


1756: Es wohnen hier: 1 Bauer/Erb- und Gerichtsschulze mit Schankkrug, 100 ausländische Büdner, meist Spinner.


1773: Hinzu gekommen – eine private Windmühle.


1801: Spinnerdorf mit 1 Lehnschulzen, 71 Büdnerfamilien, 8 Leineweber, 4 Maurer, 2 Schuster,

2 Radmacher, 2 Schneider, 2 Tischler, 11 Zimmerleute, Windmühle, Krug, 54 Feuerstellen.

1 Königlicher Hegemeister, zum Mühlenbeckschen Forst gehörig.


1829: Der Ort bis 1829 zum Amt Mühlenbeck gehörig.


1829 – 1872: Der Ort gehört zum Amt Oranienburg.


1840: Kolonie mit 111 Wohnhäusern.


1860: Dorf mit 6 öffentlichen und 125 Wohnhäusern, 163 Wirtschafsgebäuden und

3 Getreidemühlen. Der Wald gehört zur Oberförsterei Mühlenbeck.


1932 und Folgejahre:

Schönwalde ist eine Landgemeinde mit den Wohnplätzen: Dammsmühle, Bahnhof Schönwalde, Oberförsterei, Siedlung Schönwalde-West und den Forsthäusern Gorin und Neumühle.


Quelle: Angaben entnommen aus dem Ortslexikon des Kreises Niederbarnim.



09. August 1997 – Bericht über einen Fahrrad-Ausflug

Ein schöner sonniger Hochsommertag. Maximal 28°C, ein blauer wolkenfreier Himmel – so, wie wir in diesem Jahr überhaupt einen Sommer mit lang anhaltenden Schönwetterperioden haben.

Am Vormittag fuhren wir, Vater Chris Janecke (51 J.) und Sohn Martin (14 J.) auf Ahnentour, um nachzusehen, wo unsere Vorfahren, der “Zweig” der Familie Runge, damals gelebt hatten.

Die bisher älteste Nachricht über sie erzählt von ihrer Lebenszeit in Hermsdorf (heute Berlin-Hermsdorf). Wir aber fuhren vorerst mit dem Zug und darin mit unseren Fahrrädern von Potsdam-Golm über Hennigsdorf (umsteigen) nach Hohen Neuendorf. Von hier aus fahren wir mit den Rädern durch Schönfließ und Mühlenbeck Richtung Schönwalde. Vor dem Ortseingang zweigt nach links eine Straße ab, die durch einen Buchenwald führt und am Park des Schlosses Dammsmühle endet. Wir rollen nun, da wir es anstreben, in die Vergangenheit.