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Zur Ahnenliste "Janecke" gehörend:


Autor / Kontaktpartner: Chris Janecke E-Mail: christoph@janecke.name


Bearbeitungsstand: Dezember 2016



Probleme beim Versuch der Überwindung eines „toten Punktes“

Mein momentaner“ Spitzenahn mit Familiennamen JANEKE // JANECKE ist:


Joachim Janeke aus „Calenberge / Kahlenberg(e)in der Altmark,

Preußen, Provinz Sachsen = BRD: Land Sachsen-Anhalt.


Zwar konnte ich diesen Joachim Janeke und seine Ehefrau nicht näher „erfassen“ möchte hier aber trotzdem meine Bemühungen um das Aufhellen der Personen in der Geschichte darstellen.

Ich möchte die Schwierigkeiten, die „versehentlichen“, fast nebenbei eingetretenen Verluste unwiederbringlicher Dokumente aufzeigen.

Ich will einfach nur zeigen, dass man mit anvertrautem Kulturgut verantwortungsvoll und sorgsam umgehen soll, umgehen muss.

Ich will nur den Stand des Bemühens festhalten, damit eventuell weiterforschende Nachfahren nicht erneut alle Sackgassen-Punkte in ähnlicher Weise nochmals bearbeiten, in der Hoffnung …




Das Ehepaar / Die Eltern „JANEKE“ (momentan erfasster Spitzenahn)


(Die Namenkenntnis haben wir nur zum Probanden, nicht zu seiner Ehefrau!)





Vater:

Generation: / Ahn:


Mutter:

Generation: / Ahnin:


Name:




Janeke /Janecke


Noch unbekannt


Vornamen:




Joachim





Die Eltern der Probanden

(Großeltern):


Der Vater:



Der Vater:

Die Mutter:


Die Mutter:


Geburt:



Eventuell in Calenberge // Kahlenberg(e)

zwischen 1735 und 1756


Taufbuch Immekath 1722–1754 im Zentralen Evangel. Kirchen-Buch-Archiv Magdeburg vorhanden.

(Aus Zeitgründen noch nicht bearbeitet).




Taufe:






Beruf/Stand oder Gewerbe:






Wohnanschriften vor der Ehe:





Trauung:

(ev.-lutherisch)



Vermutlich vor 1778 (Geburt eines seiner Kinder),

Trauung eventuell im Zeitraum 1765 bis 1777.

Ein Traubuch von Immekath 1722–1810 ist im Zentralen Evangel. Kirchen-Buch-Archiv Magdeburg vorhanden, aber Achtung! Dieses weist eine Lücke von 1762 bis 1809 auf. Der uns interessierende Zeitabschnitt fehlt -– oder wurde eventuell nur unchronologisch irgendwo wahllos eingeschoben. Das konnte aus Zeitgründen noch nicht geprüft werden.



Geburten der Kinder möglicher Weise zwischen 1765, 1778! und 1785. Taufbücher von Immekath im Zentralen Evangelischen Kirchen-Buch-Archiv Magdeburg für diesen Zeitraum nicht vorhanden.)



Wohnanschriften, gemeinsame:



Calenberge // Kahlenberg(e)




Tod / Gestorben:

Bestattet:






in Calenberge // Kahlenberge vor 1807.


Zwischen 1761 und 1810 fehlt das Sterbebuch für Immekath im Zentralen Evangel. Kirchen-Buch-Archiv Magdeburg.

Das wäre aber wiederum genau der uns interessierende Zeitraum.





Chris Janecke notiert:

Die Kenntnis darüber, dass unser „Zweig“ unserer Janeke // Janecke-Vorfahren aus einem kleinen Ort dieses Namens stammt oder richtiger: für Zeiten dort lebte, erlangte ich durch die Abstammungsunterlagen, die 1937 „im Dritten Reich“ also während der Zeit der Herrschaft der „Nationalsozialisten“ (1933 bis 1945) zusammengestellt werden mussten. Ziel und Inhalt des Zusammensuchens der Abstammungs-Unterlagen war der Nachweis der “reinen Deutschblütigkeit“, auch „Arischer Nachweis“ genannt.


Höwisch

Im Ort Höwisch (Altmark) wird im Jahre 1806 bei der Trauung des Sohnes des oben genannten Joachim Janeke (unseres momentanen Spitzenahns) erwähnt, dass dieser Sohn

Andreas Christoph Janeke in Calenberge am 14. April 1778 geboren worden sei.

Der Vater Joachim war jedoch zum Zeitpunkt der Heirat des Sohnes Andreas Christoph mit Catharina Margaretha Later bereits verstorben. Die Mutter des Andreas Christoph, Ehefrau des Vaters Joachim wurde im Kirchenbuch leider, wie häufig üblich, nicht erwähnt.

Vermutlich hatte der Andreas Christoph Janeke aber Geschwister, die auch in dem Zeitraum zwischen 1765 bis nach 1785 geboren worden sein könnten.

Näheres konnte in Höwisch nicht ermittelt werden, da die für die Familie JANEKE interessanten Kirchenbücher beim Einzug der Roten Armee im Frühjahr 1945 vernichtet wurden, wie die mündliche Überlieferung sagt, unwiederbringlich verloren sind, da vorher offenbar auch keine Kopien gefertigt wurden.

Gespräche mit Einwohnern von Höwisch brachten zum Ausdruck, dass es eine sehr gute Ortschronik über Höwisch gegeben habe, die vielleicht oder wahrscheinlich noch wertvolle Hinweise enthalten könnte. Ein Gemeindevertreter bemerkte dazu, dass diese prächtige Chronik in den 1960-er oder 70-er Jahren aus der Obhut der Gemeindeverwaltung verschwunden und nie wieder aufgetaucht sei. Meine privaten Aufrufe („Handzettel“) an die Einwohner, dieses für den Ort wichtige Geschichtsdokument bitte zurückzugeben, um das alte Wissen zu bewahren und gemeinsam in die Zukunft tragen zu können, führte leider nicht zum Erfolg.

Ein herber, unnötiger Verlust – auch aus Unachtsamkeit.



Im vernichteten Kirchenbuch (von Höwisch) wurde wohl nicht erwähnt, wo dieses Calenberge liegt. Es wird daher angenommen, dass es möglicher Weise wegen seiner territorialen Nähe dem Pastor von Höwisch im Jahre 1806 gut bekannt/geläufig war, so dass es anscheinend keiner gesonderten Erwähnung bedurfte.

Wo ist dieses Calenberge zu suchen? (Schreibvarianten dürften hier eine untergeordnete Rolle spielen). Kahle Berge, mit von Bäumen gerodeten Kuppen, gibt es in größerer Anzahl. Den Namen Janecke // Janecke ebenfalls, da er nicht landschaftsgebunden ist, stellt er doch eine Ableitung vom Namen „Johannes“ dar. Auf der Namensverteilungskarte zeigt sich jedoch das heutige Bundesland Sachsen-Anhalt mit der Altmark als Schwerpunkt, also die ehemalige Provinz Sachsen des Königreiches Preußen, mit drei dieser Ortsnamen.

Aber um sicher zu gehen wurden auch alle 17 weiteren heutigen und historischen Orte in Deutschland, die ein Kahlenberge (egal in welcher Schreibvariante) enthalten, auf das Vorkommen des Namens JANECKE // JANEKE im Suchzeitraum geprüft. Die Ergebnisse fielen wohl recht zuverlässig negativ aus. Es handelte sich also um ein Ausschlussverfahren.

Als Favoriten blieben tatsächlich „die kahlen Berge“ in Sachsen-Anhalt. Derer gibt es:


1. Das ehemalige landwirtschaftliche Rittergut Kahlenberge, zu Pollitz.

Hatte vielleicht der Höwischer Pastor dieses Dorf als dem ihm bekannten Ort im Sinn? Das Dorf liegt Höwisch am Nahesten, nur 19 km nördlich von Höwisch. Das Rittergut Calenberge und seine Bewohner wurden zu unterschiedlichen Zeiten in den Kirchenbüchern von Pollitz, Wanzer und Deutsch geführt. Gründlich habe ich alle Bücher durchgesehen bin im Suchzeitraum aber nicht auf den Namen JANEKE // JANECKE (oder ähnliche Schreibweise) gestoßen.

Zwar tritt der gesuchte Name JANEKE dort auf aber erst zu wesentlich späterer Zeit, als unser Suchzeitraum es vorgibt. Ein JANECKE aus Pollitz stirbt beispielsweise leider als Soldat im Ersten Weltkrieg.



2. Kahlenberge (ein winziges Straßendorf, ein Vorwerk) im Südwesten der Gemeinde Immekath, heute ein Stück der Durchgangs-Dorfstraße (in Richtung Schwarzendamm, Kunrau) mit eben diesem alten Namen "Kahlenberg".

Eine Häufung des gesuchten Namens JANEKE finden wir im Kirchenkreis Salzwedel. Dort haben wir auch nahe des südwestlichen Ortsausgang von Immekath (bei Klötze) das damalige Straßen-Dörfchen Kahlenberge, ein Wohnplatz, einem Ausbau oder Vorwerk vergleichbar. Hier schien ich nach den gegebenen Möglichkeiten am Ziel zu sein (1978!).

Die Bücher lagen damals nach Angabe im vakanten Pfarrhaus zu Ristedt und durften dort prinzipiell eingesehen werden. Der erste Lesetermin platzte, weil der Verwalter der Bücher sich für diesen Tag etwas Privates vorgenommen hatte. Bei einem zweiten Termin meiner Anreise von Potsdam nach Ristedt stellte es sich heraus, dass dort das Zelebrieren einer Trauung just an diesem vereinbarten Tage dazwischen gekommen war (und Telefonbenutzung oder eine Ansichtskarte zur kurzen Absage waren in Ristedt damals wohl noch unbekannt).

Viel später dann wurden die Kirchenbücher in das Pfarrhaus in Steimke umgelagert. Ein erneuter Versuch erbrachte ein Ergebnis: Die sehr freundliche Pastorin teilte mir mit, dass sie bei ihrem Amtsantritt einen älteren Notizzettel vorgefunden habe, der sinngemäß aussagt, dass einige Kirchenbücher in denen auch Kahlenberg(e) bei Immekath enthalten waren, nicht mehr vorhanden, sondern vermutlich irgendwann während der DDR-Zeit abhanden gekommen seien. Einfach so – pfarramtliche historische Dokumente, wertvolles, unersetzbares Kulturgut. Ein Weitersuchen auf dieser Strecke war also inzwischen unmöglich. Vielleicht war ich sogar vom Vorgänger (vom Verwalter der Kirchenbücher) nach Ristedt eingeladen worden, obwohl schon zu dieser Zeit die Bücher „nach bestem Wissen“ gar nicht mehr „vorhanden“ waren.

Und ich vermute mit einer an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit, dass eben gerade diese Bücher Angaben über Taufen, Trauungen und Sterbefälle enthielten, die ich suche und nicht bekomme.

Die Suche im Kirchlichen Zentralarchiv Magdeburg zeigt, dass auch hier nur Dokumente liegen (KB auf Mikrofilm), die zum überwiegenden Teil gerade für meinen Suchzeitraum gewaltige Zeitlücken aufweisen. Siehe Fettdrucke in der vorstehenden Lebenslauf-Tabelle.

Zusätzliche Kirchenbuchverluste, die direkt in Immekath entstanden, traten dem Vernehmen nach beim großen Brand von 1831 auf.

Der Gesamtverlust bezieht sich also auf:

Taufen 1762 bis 1815, Trauungen von 1763 bis 1808, Sterbefälle 1762 bis 1815.


Ich setzte mich auch mit dem damaligen Bürgermeister = Ortschronisten von Immekath in Verbindung. Ganz überaus freundlich versuchte er mir zu helfen. Aber auch hier: Die Ortschronik gäbe zur Fragestellung nichts her, alte Einwohnerverzeichnisse oder Flurkarten mit eingetragenen Namen nicht greifbar, und der Familienname JANEKE sei in der Gegend völlig unbekannt.


Ein Forscher ist aber eher geneigt, solche Aussagen jüngerer Menschen zu relativieren – selbst wenn sie besten Willens geäußert werden! Also nur zumindest für einige Ortsansässige ist der Name JANECKE unbekannt! Vergangen, vergessen, vorüber.

Gut. Das ist zu akzeptieren, weil nicht erstaunlich aber das ist kein wichtiges Kriterium, ist für einen Familienforscher natürlich nicht von großer Relevanz! Wichtig als Arbeits-Grundlage ist das Tatsächliche, das Vorhandene – nicht aber das fehlende Wissen einiger Leute.

Ich, als „außenstehender Brandenburger“ weiß eben, dass es in Cahlenberge diesen Namen JANECKE gab, ebenso in Ristedt JANECKE (z.B. einen Schneider dieses Namens) auch ebenso im benachbarten Kusey und im nur 5 km entfernten Klötze (auch in der Jetzt-Zeit!) – alles Orte der nächsten Umgebung.

Schlagen wir den Kreisbogen großzügiger, vielleicht 20 bis 30 km um Immekath, so finden sich (auch heute) JANECKE-Namensvorkommen beispielsweise in Kuhfelde, Wallstawe, Ellenberg, Gardelegen und vermutlich auch in manchen der Orte „dazwischen“, die ich aus Zeitgründen nicht „prüfen“ konnte.

In Kusey hatte ich „als Fremder“ im Jahr 1980 sogar noch einen alten freundlichen Herrn JANECKE (Dr. Schulz-Lupitz-Weg?) besucht, der aber aus Gründen der Gedächtnisverblassung nichts mehr von seiner Herkunft, dem Elternhaus, den Großeltern zu erzählen vermochte.

10 km weiter, in Beetzendorf, war der Name JANECKE / JANEKE über lange Zeiträume sogar sehr stark vertreten – mit ...zig Familien dieses Namens.

Es gab und gibt also mehrere Geschichtsquellen (Kirchenbücher / Adressbücher /Staatsarchiv-Akten) mit dem Namen JANECKE / JANEKE in diesem Landschaftsraum.


3. Calenberge, später auch Randau-Kahlenberge, bei Schönebeck (Kreis Jerichow).

Das liegt aber nun schon 60 km von Höwisch entfernt. Hier fand sich keine Eintragung des gesuchten Familien-Namens Janeke // Janecke..



Anregungen

Gewiss wäre es auch möglich z. B. in die Kirchenbücher von Kusey und Ristedt, Danne oder anderen nahen Orten zu prüfen und nach Verwandtschaftsbeziehungen (Angeheiratete Janeke , Namensvettern als Taufpaten) aus Immekath-Kahlenberge zu schauen. Das ist aber eine aufwendige, schwierige Aufgabe, weil sich die Kirchenbücher (in noch unklarem Umfang) im Suchzeitraum für den vielleicht nicht sehr Geübten, relativ schwer lesen lassen werden.

Eventuell finden sich im Staatsarchiv Magdeburg noch zeitgenössische Einwohnerlisten, Adressverzeichnisse, Abgabelisten aus der Zeit der französischen Besetzung oder ähnliche Dokumente.







Der Sohn von Joachim Janeke und seiner Ehefrau:

Andreas Christoph Janeke oo Catharina Margaretha Later




Vater: Generation 07 / Ahn 64



Mutter: Generation 07 / Ahn 65


Name:



Janeke



Later



Vornamen:



Andreas Christoph Heinrich


Catharina Margaretha


Geboren:


Calenberge//Kahlenberg, (bei Immekath? Anmerkung siehe unten)

am Donnerstag, 14. April 1778

(gemäß Traueintrag von 1806)


(im Zentralen Evangelischen Kirchen-Buch-Archiv Magdeburg kein Taufbuch vorhanden).



Schönberg (altmärkische Wische)

am 21. May 1777

getauft am 23. May 1777

KB Schönberg Nr. 12/1777



Berufe:


Müllergeselle, Häusler



Hausfrau und Mutter


Wohnort


Gagel in der Altmark



später in Höwisch


Getraut:


In Höwisch (Altmark), am Freitag, den 26. Dezember 1806. Es ist der

2. Weihnachtsfeiertag. Andreas ist 28 Jahre alt. Catharina Margaretha ist 29 Jahre jung. Vor kurzem hat die Französische Besetzung begonnen.

Quelle: KB Höwisch: 1806, Seite 2, Nr. 5.



Wohnanschrift:


Nach der Hochzeit lebt das Ehepaar in Höwisch.



Gestorben:



In Höwisch (Altmark), am Sonntag, den 11. März 1849,

70 Jahre / 10 Monate / 27 Tage. Beerdigt in Höwisch, am Mittwoch, den 14. März 1849.


Das Kirchenbuch wurde am Ende des Zweiten Weltkrieges vernichtet.

Daten aus dieser Quelle sind nicht mehr erfassbar.



Deren Kinder – im gesonderten Lebenslauf Janecke oo Later – Die Kenntnis beschränkt sich wegen der Kirchenbuch-Vernichtung allerdings lediglich auf den ersten Sohn.