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Zur Ahnenliste „Sommer, Familien-Verband „Hasait“ gehörend:

Einige Notizen (Tabelle) zum Leben von

Prof. Max Karl Emil Hasait oo Luise Klara Marie Giertz aus Berlin


in der Zeit zwischen 1874 und 1956.


Ein Beitrag zur Familienforschung und Heimatgeschichte


Zusammengestellt nach Recherchen von Dr. Hartwig Schulze und Chris Janecke


Kontakt für Ergänzungen: E-Mail: christoph@janecke.name

Bearbeitungsstand: Juni 2020.



Das Ehepaar = Die Probanden = Die Eltern

Max Karl Emil Hasait oo Luise Klara Marie Giertz





Vater:

Generation: 04a / Ahn:


Mutter:

Generation: 04a / Ahnin:

Name:


Hasait

Giertz

Vornamen:


Max Karl Emil


Luise Klara Marie


Deren

Eltern =

(Groß-

eltern)


Väter:


Carl August Bernhard Hasait. Zigarrenmacher, Zigarrenfabrikant.


Carl Friedrich Wilhelm Giertz, Maurer, Hausverwalter, wohnend in Berlin S, Urbanstraße 83, ptr.

Mütter:

Ida Emilie Luise geb. Fischer, beide zuletzt in Berlin, Dennewitzstraße 25 wohnend.

Marie Elisabeth, geb. Gegenat

Geboren:


in Charlottenburg bei Berlin,

am 24. Februar 1874.


in Berlin, am 05. Juni 1875

Taufe:




Beruf / Stand oder Gewerbe:



Tätig auf dem Gebiet der Theatertechnik. Nähere Angaben im Anschluss an diese Tabelle.


Wohnanschriften vor der Ehe:


Graz in der Steiermark (Österreich), Tummelplatz 7

Berlin, Urbanstraße 83 (im späterem Stadtbezirk Kreuzberg).

Eheschließung:

(Standesamt)


In Berlin, am 19. Juli 1900.

Der Bräutigam Max Karl Emil Hasait wohnt derzeit in Graz, Steiermark, Tummelplatz 7.

Braut ist Luise Klara Marie Giertz, die am 05. Juni 1875 in Berlin, Wallner-Theaterstraße 28, geboren wurde.

Ihre Eltern sind der Hausverwalter Carl Friedrich Wilhelm Giertz und dessen Ehefrau Marie Elisabeth geb. Gegenat aus Berlin S, Urbanstraße 83, ptr.

Quelle: Standesamt in Berlin, Nr. B 625. (Scan 364)


Trauung:

(ev.-lutherisch)


Evangelische St.-Elisabeth-Kirche in Berlin

Wohnanschriften, gemeinsame:

Berlin, (keinen Eintrag im Berliner Adressbuch gefunden).

Dresden,


Tod / Gestorben:

Bestattet:





Prof. Max Karl Emil Hasait starb in Dresden, Stiftstraße 9, am

15. November 1951, um 15. 40 Uhr.

Alter: 77 Lebensjahre


Quelle: Eintrag Standesamt 3 in Dresden, C Nr. 2308, (Scan 512)


Klaras Leben endete in Kiedrich, am Rhein, sw. von Wiesbaden, Hessen,

am 09. Januar 1956, um 23.15 Uhr.

Alter: 83 Lebensjahre


Quelle: Eintrag Standesamt Kiedrich, C Nr. 2 /1956


Aus dem Tätigkeitsspektrum von Prof. Max Karl Emil Hasait:






Die Kinder der Eltern:

Max Karl Emil Hasait oo Luise Klara Marie Giertz

sowie weitere Nachkommen


(Diese Informationen wurden aus dem Internet /Wikipedia entnommen)




Lebensdaten der Kinder



1. Charlotte Hasait wurde geboren, in Dresden, am ...

Sie heiratete zu gegebener Zeit den jungen Herrn Behrisch.




2. Die jüngere Schwester Elisabeth Hasait (genannt Lisa)

Geboren in Dresden, am 16. Dezember 1909.

Nach dem Schulabschluss: Ausbildung im Buchhandel.

Im Alter von 20 Jahren war sie für drei Jahre als Au-pair-Mädchen in England tätig, anschließend in Frankreich. Während jener Zeit lernte sie diese Sprachen fließend sprechen.

Zurückgekehrt nach Deutschland, nahm sie die Arbeit bei einem Berliner Rundfunksender auf.


Lisa heiratete den deutsch-afrikanischen Farmer Eberhard Kuntze (1917–1995). Während der Zeit des Zweiten Weltkrieges wurde in Berlin ihr erstes Kind, ein Sohn, geboren. 1949 wanderten sie nach Afrika aus ließen sich vorerst bei Eberhards Eltern in Otjiwarongo / Südwestafrika (später Namibia) auf der Farm „Hillenhof“ nieder.


Am 21. September 1950 wurde dort in Otjiwarongo eine Tochter geboren, die den Namen Michaela erhielt.


In Afrika arbeitete Lisa als Zeitungskorrespondentin und Buchautorin. Sie bearbeitete Texte für einen deutschsprachigen Rundfunksender in Namibia und hatte eine Anzahl von Ehrenämtern inne.


Dort in Otjiwarongo / Namibia starb Lisa Kuntze, geborene Hasait, am 05. Februar 2001 im Alter von 91 Jahren.




Die Tochter von Eberhard und Lisa: Michaela Kuntze


Michaela, am 21. September 1950 geboren, studierte von 1970 bis 1973 an der Universität in Pretoria. Anschließend arbeitete sie als Übersetzerin für die deutsche Botschaft in Pretoria.


Michaela heiratete den Tierarzt Otto Hübschle (1945–2008), zeitweiliger Leiter der Veterinärbehörde von Namibia.

Einige Jahre gab es einen Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland, in der Michaela in der Umweltbewegung tätig war und auch zwei Kinder zur Welt brachte.

Rückkehr nach Afrika im Jahre 1984. Arbeit als Politikerin, Abgeordnete in der Nationalversammlung. Vizeministerin für die namibischen Gefängnisse und den Strafvollzug. Aktivitäten als Vorsitzende für Existenzhilfe und Berufsförderung ehemaliger Häftlinge.









Der Enkelsohn Tim Hübschle, Sohn von Otto und Michaela Hübschle

Tim wurde am 24. Mai 1978 in Reutlingen (Baden-Württemberg) geboren.

Er studierte in Kapstadt deutsche und englische Literatur.

Tim wurde ein bekannter und erfolgreicher namibischer Drehbuchautor, Regisseur und Filmproduzent.









(Sinngemäße berichtigte und ergänzte Abschrift) C


Sterbe-Eintragung Nr. 2 / 1956


des Standesamtes in Kiedrich am Rhein, (sw. von Wiesbaden)



Kiedrich, am 10. Januar 1956


Die Klara Hasait, geborene Giertz,


ohne Beruf, evangelisch,

wohnhaft in Wiesbaden, Müllerstraße 5,


ist am 09. Januar 1956 um 23 Uhr 15 Minuten

in Kiedrich, Unterstraße 24 verstorben.


Vater: Giertz, Vorname unbekannt *,

Mutter: Luise Giertz, geborene Gegnat **,

beide zuletzt wohnhaft in Berlin.


Die Verstorbene war die Witwe von


Max Hasait


Eingetragen auf mündliche Anzeige der Angestellten im

Sankt Valentinushaus *** Elfriede Wawrosch,

Kiedrich, Unterstraße 24.


Die Anzeigende ist bekannt. Sie erklärte aus eigener Wissenschaft von diesem Sterbefall unterrichtet zu sein.


Vorgelesen, genehmigt und unterschrieben


Kiedrich, am 10. Januar 1956, gez. Elfriede Wawrosch


Der Standesbeamte


gez. Kilian


Todesursache: Gehirnblutung mit linksseitiger Lähmung.


Anmerkungen des Abschreibenden:

* Ihr Vater war der Maurer und Hausverwalter Carl Friedrich Wilhelm Giertz, in Berlin.

** Ihre Mutter hieß Marie Elisabeth Gegenat, Berlin.

*** Das Sankt-Valentinus-Haus ist eine medizinische Einrichtung für psychatrisch Erkrankte.


Sinngemäße Abschrift: Chris Janecke