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Sammlung einiger Daten zum Leben

des Königlichen Geheimen Regierungsrates

Carl August Ferdinand

Wichgraf,

tätig unter anderem in Potsdam und Nowawes,

sowie auch einige Angaben zu seiner Familie und Angeheirateten

mit den Namen





























Zusammengestellt von Chris Janecke, Bearbeitungsstand: Februar 2017

Die folgenden Hinweise erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit

und werden im Laufe der Zeit weiter bearbeitet.






Das Ehepaar = Die Eltern = Die Probanden


August Wichgraf oo Wilhelmine Wilckens




Vater:


Mutter:


Name:


Wichgraf

Wilckens

Vornamen:

Carl August Ferdinand


August ist der 3. Sohn seiner Eltern

Wilhelmine Albertine Ferdinandine


Minna (gemäß polizeilichem Melderegister und Grabstellenverzeichnis), eventuell als eine eher innerfamiliär genutzte Kurzform von Wilhelmine.





Deren

Eltern:

(also die Großeltern)


Väter










Gottlieb Wichgraf

Königlicher Landesrentmeister in Gumbinnen (Ostpreußen).







Friedrich Eugen Wilckens, Geheimer Oberrechnungsrat (1779 bis 1829).

Wohnungen:

1819: Burgstraße _.

1822: Wilhelmsplatz _.

1849 in Potsdam, Hoditzstraße 4.(Nach 1945: Wilhelm-Staab-Straße 4)

(† KB St. Nikolai Potsdam, 165/1829, in Bornstedt bestattet).

Quelle: Adressbücher Potsdam, im Stadtarchiv Potsdam. Nach 1849 keine Wilckens-Eintragungen mehr.



Mütter


Wilhelmine Sinhuber


Wilhelmine Henriette (Henrike gemäß Grabstellenverzeichnis), geborene Böhm (1788 bis 1861).



Geburt:



Geboren in Gumbinnen, (Ostpreußen)

am 23. Juni 1811


evangelisch


Geboren in Potsdam, Wilhelmplatz _, am 24. September 1824 , früh 8 Uhr.





Taufe:


Potsdam Heiligengeistkirche, am

21. November. 1824 Zehn Paten werden das Kind durchs Leben begleiten.

KB Heiligengeist, evang.-luth. Nr. 60 / 1824



Beruf / Stand:


Preußischer Verwaltungsbeamter/

Geheimer Regierungsrat



Mutter, Hausfrau

Wohnanschriften vor der Ehe:




Trauung / Eheschließung:


1. Hinweis:

Quelle: Zentrales KB-Archiv Berlin, Mikrofichgruppe 24673, Folie 2+: Eintrag im KB der Nikolaikirche Potsdam zwischen den Nummern der Trauungen 108 und 109/1846:

Bräutigam: Herr August Wichgraf, Königl. Logier.-Assessor in Frankfurt an der Oder, 35 Jahre alt.

Braut: Jungfrau Wilhelmine Wilckens, 22 Jahre alt.

Die Trauung in der Heiligengeist-Kirche Potsdam, im Oktober 1846.


2. Hinweis:

KB Heiligengeist Potsdam 40/1846.

Das genaue Datum lässt sich nicht mehr bestimmen, da das Kirchenbuch am Ende des Zweiten Weltkrieges beim Bombenangriff auf Potsdam, in der Nacht vom 14. zum 15. April 1945 verbrannte.



Wohnanschriften, gemeinsame:


Wohnung in Frankfurt an der Oder

- 1849 (noch) nicht im Adressbuch der Stadt Potsdam enthalten

- 1858: Potsdam, Mammonstraße 4.

- ab 05. September 1859: Regierungsrat W., Potsdam, Am Canal 24

- ab etwa 1862: Potsdam, Am Canal 27

- ab 02.10.1865: Potsdam, Am Canal 60

- ab 02. 07.1866 bis nach 1881: Geheimer Regierungsrat, Am Canal 24

- um 1889: Titel wie vor, Wichgraf, Spandauer Straße 29, bis zum

Ableben. Dann erscheint imAdressbuch vorerst kein Wichgraf mehr.


- um“ / „ab etwa“ ist deshalb notiert, weil in der Reihe der jährlichen Adressbücher (Stadtarchiv Potsdam) Lücken bestehen, nicht alle Jahrgänge erhalten geblieben sind.



Tod / Gestorben:


Potsdam, 02. Mai 1901,

89 Jahre, 10 Monate alt. Bestattet auf dem Friedhof in Bornstedt (heute: Potsdam-Bornstedt), Abt. III 43.



Quellen: http://potsdam-chronik 1900-1920.htm und Sterbe–Eintrag 399/1901, Stadtarchiv Potsdam,

Film P 123, Bild 207


Potsdam, 07. November 1890,

mit 66 Jahren, 1½ Monaten.

Bestattet auf dem Friedhof in Bornstedt, in der Gruft des Wilckensschen Erbbegräbnisses am 10. Nov. 1890. Abt. B 143.


Quellen: Grabstellenbverzeichnis Bornstedt.

Sterbeurkunde Nr. 990/1890, Stadtarchiv Potsdam, Film P 111, Bild 575


Die gemeinsame Grabstelle von August Wichgraf und seinem Sohn, dem Kunstmaler Fritz Wichgraf, liegt auf dem Bornstedter Friedhof unmittelbar links neben dem Mausoleum der Familien Meissner und Branig und ist somit sehr leicht zu finden.

Der Grabstein der Wichgrafs trägt folgende Aufschrift:


Fritz Wichgraf, * 4. 5. 1853, † 1. 2. 1939


August Wichgraf, * 23. 6. 1811, † 2. Mai 1901

Regierungsrat zu Potsdam,

Förderer der Nowaweser Weber



Wilhelmine starb bereits ein Jahrzehnt vor ihrem Ehemann August. Sie wurde im Erbbegräbnis der Familie Wilckens bestattet.


Literatur: „Der Bornstedter Friedhof“ von Klaus Arlt; „Märkische Grablege in höfischem Glanze“ von K.-H. Deisenroth.



Im Erbbegräbnis der Familie Wilckens / Wilkens ruhen gemäß Grabstellenverzeichnis:

- Wilckens, Friedrich Eugen, 1779 bis 1829, Geheimer Oberrechnungsrat, Abt I. 96, B 143.

- Wilckens, Wilhelmine Henrike, geb. Böhme * um 1788 bis 1861

- Wilckens, Johanne Wilhelmine Antoinette * um 1813 bis 25. April 1826, 13 Jahre alt, eine Tochter der Vorgenannten.

- Wilckens, Wilhelm Felix * Datum nicht bekannt, † 1845, Alter nicht erwähnt. (Aber bei der Suche von Chris Janecke ergab sich Folgendes: Siehe nachfolgend unter "weitere Anmerkungen zu Familie Wilckens")

- Wilckens, Friedrich August Ferdinand, * um 1814 bis 22. Oktober 1879,

Geheimer Oberfinanzrat. (Bei der Suche von Chris Janecke ergab sich noch: Siehe nachfolgend unter "weitere Anmerkungen zu Familie

Wilckens")

- Wichgraf, geborene Wilckens, Wilhelmine Albertine Ferdinandine, 1824 bis 1890, Friedhof: Abt. I 96, B 143. Quelle: Friedhofskartei Bornstedt.



Weitere Anmerkungen zu Familie Wilckens


Wilhelmine Albertine Ferdinandine Wilckens gehörte zu einer größeren Geschwisterschar.


Bekannt sind auch ihre ältere Schwester Eugenia Angelika Wilckens, geboren in Potsdam, Burgstraße _, am 18. Juni 1819, früh um 6 Uhr.

Taufe am 01. August 1819. Die Paten: 1. Madame Böhm, als Großmutter des Kindes, 2. Der Geheime Rat Wilckens als Vater des Kindes, 3. Herr Drost v. Catte in Hildesheim,

4. Fräulein Philippi in Berlin, 5. Der Geheime Ober-Regierungs-Rat Wilckens in Berlin,

6. Herr Staatsrat Wilckens, 7. Herr Ober-Amtmann Wilkens in Diesdorf

Quelle:

KB Heiligengeist, ev.-luth. 40/1819, Zentrales KB-Archiv Berlin Microfichgruppe 20708 / Fi 3.

Eugenia Angelika Wilckens wird im Jahre 1842 heiraten.


Ihr Bruder Wilhelm Felix Wilckens wurde geboren in Potsdam, Am Wilhelmplatz _ am 22. Oktober 1822. Taufe am 24. November 1822. Aus uns unbekannten Gründen gab es hier nur zwei Taufpaten: 1. Madame Böhm, 2. Der Vater des Kindes.

Quelle:

KB Heiligengeist, ev.-luth. 40/1819, Zentrales KB-Archiv Berlin Microfichgruppe 20708 / Fi 3.


Ihr Bruder Friedrich August Ferdinand Wilckens heiratete vor 1840 die Anna Maria Silvia Irene Guerniglies. Das Paar wohnte in der Hoditzstraße 5.

Friedrich August Ferdinand Wilckens ist zwar im Potsdamer Adressbuch 1849 aufgeführt aber nicht mehr in den Büchern 1869 bis 1875 ff. Er soll am 22. Oktober 1879 verstorben sein. Ein Sterbeeintrag findet sich jedoch nicht in den Unterlagen des Standesamtes Potsdam (Suche von Anfang September bis Ende November 1879). Demzufolge ist zu vermuten, dass ein Wohnungswechsel stattgefunden hat und er in einem anderen Ort gestorben sein wird.




Weitere Angaben zum Leben des August Wichgraf:


aber auch Hörer weiterer Fächer und nimmt an Exkursionen durch Betriebe/Fabriken teil.

Manufakturtätigkeit). Dabei arbeitet er eng mit dem Oberpräsidenten der Provinz

Brandenburg, Herrn v. Flottwell und dem Nowaweser Gemeindepfarrer Adolph Stobwasser

zusammen und wird mit den Aktivitäten verschiedener Einwohner (z. B. dem Weber- Meister und Fabrikanten Sotscheck) unterstützt.



Sonstiges

- Ein Friedrich Wilhelm August Windelband heiratet 1893 in Potsdam. Standesamt 196/1883, Stadtarchiv Film P 063. Er starb im Jahre 1910 Standesamt C 399/1910.



Genutzte Literaturquellen / weiterführende Literatur:


- Kirchenbücher der Stadt Frankfurt / Oder

- www.potsdam-wiki.de/index.php/August_Wichgraf

- Ulrich Schmelz: Die Erfolge der Staatlichen Reformbemühungen durch Flottwell und Wichgraf, in:

„Von der gewerblichen zur industriellen Produktion“.

- Wichgraf: Acta personalia.

- www.janecke.name/lebenslaeufe/sotschek-familie

- www.janecke.name/lebenslaeufe/gericke oo zinnow

- www.janecke.name/lebenslaeufe/sotscheck oo zinnow








Die Kinder (auch als Erwachsene) des Eltern-Paares

August Wichgraf oo Wilhelmins Wilckens


Nr.

Familienname:

Wichgraf

Lebensdaten der Kinder


1


Johannes,

(auch

Hans)




Anmerkung:

Im Adressbuch und im polizeilichen Melderegister: „Hans“



oo



Martha Wilhelmine

Franziska

Schulemann





Geboren in Frankfurt (Oder), am 18. Mai 1848.


Wann und wo heiratete er Martha Wilhelmine Franziska Schulemann?


1890: Der Bauinspektor Hans Wichgraf wohnt in Bromberg.

Quelle: Sterbeanzeige über seine Mutter, Standesamt-Eintrag Nr. 990 / 1890 vom

08. Nov. 1890.


1901: Der Königliche Baurat Hans Wichgraf wohnt in Neu-Ruppin, Friedrichstraße 37 b.

Quelle: Sterbeanzeige über seinen Vater, Standesamt-Eintrag Nr. 399 / 1901 vom

3. Mai 1901


Johannes W. tritt in Potsdam erst im Adressbuch 1907 auf. Vielleicht etwas früher, aber weil die Adressbücher 1904 –1906 nicht mehr vorhanden sind, kann das derzeitig nicht überprüft werden.


1907 bis 1915: Potsdam, Neue Königstraße 27 / 28 (das ist heute, 2016, das Haus: Berliner Straße 48).

1907: Hans Wichgraf, Königlicher Baurat,

1910: Königlicher Baurat und Baukreisinspektor

1915: Königlicher Baurat und Vorstand des Königlichen Hochbauamtes

in Potsdam,

1920: Wohnung in der Sedanstraße 1 (nach 1945: Rembrandtstraße 1).

„Der Geheime Baurat Wichgraf in Potsdam ist in den Ruhestand getreten.“ Diese Notiz ist enthalten im Zentralblatt der Bauverwaltung Nr. 57, 37. Jahrgang, Berlin, 14. Juli 1917. S. 362, Spalte 1.

Quelle: http.//opus.kobv.de/zlb/volltexte/2008


Gestorben mit 71 Jahren in Potsdam in der Eisenhartschen Heilanstalt, Behlertstraße 10, am 30. Januar 1920, vormittags um 7.00 Uhr.

(Das Gebäude dieses privaten Krankenhauses ist nicht mehr erhalten).

Quelle: Sterbeeintragung Nr. 114/1920 , Film P 143, Bild 66 im Stadtarchiv Potsdam


Seine Frau Martha Wilhelmine Franziska starb in Nowawes, (Standesamt 159/1935).



2


Wilhelmine Martha



oo



Wilhelm Heinrich

Windelband





















Geboren in Frankfurt an der (Oder) am 26. Februar 1850, als älteres Mädchen der Zwillingsgeburt.

Ihr späterer Ehemann Wilhelm Heinrich Windelband wurde geboren in Potsdam, am 11. Mai 1848. Sein Vater ist ein preußischer Beamter. Dazu der Eintrag im Adressbuch der Stadt Potsdam (Stadtarchiv Potsdam). 1849: Windelband Regierungs-Secretair, Brandenburger Straße 66. Im nächsten Adressbuch - die Zwischenjahre fehlen - 1863: Witwe des Rechnungs-Rates Windelband, geborene Gerloff, Waisenstraße 38, 1869: Charlottenstraße 66, 1873: Holzmarktstraße 18. Zu dieser Zeit enden die Eintragungen zur vermuteten Mutter Windelband. (Leider gibt es zu dieser Zeit noch kein Standesamt mit näheren Angaben).


Wilhelm Windelband studierte an den Universitäten Jena, Berlin, Göttingen zunächst Medizin und Naturwissenschaften, aber auch Geschichtswissenschaften und Philosophie.

1870 Promotion in Göttingen,

1873 Habilitation in Leipzig,

Martha heiratet in Potsdam am 10. Oktober 1874 den Philosophen Wilhelm Windelband und wohnt von dieser Zeit an auch in Leipzig.


Am 2.Mai 1876 ist das Ehepaar Windelband in die Schweiz ausgewandert.

1876 Professur in Zürich,

1877 Tätigkeit in Freiburg/Breisgau,

ab 1882 in Straßburg,

ab 1903 in Heidelberg

Wilhelm Windelband starb in Heidelberg am 22. Oktober 1915. Er wurde auf dem Heidelberger Bergfriedhof, Abt. X, bestattet. In der Grabstelle ruhen auch seine Frau Martha, geb. Wichgraf (gestorben in Heidelberg im Jahre 1924) und die gemeinsame Tochter Elly, verehelichte Stutz.

Die Grabplatte nennt:


Wilhelm Windelband, 1848–1915

Martha Windelband, 1850–1924

Elly Stutz, geb. Windelband, 1879–1964


Quellen: http:// de.wikipedia.org/wiki/wilhelm_windelband

Bild des Grabsteins: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/3c/Windelband_grab.JPG


–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

Anmerkungen:

Das Potsdamer Adressbuch nennt dann den Namen Windelband erneut. Auf Grund der Seltenheit des Familiennamens ist zu vermuten, dass es sich um Personen des gleichen Familienverbandes handelt.

1875: Windelband, Fräulein, Rentiere, Spandauer Straße 9.

1881: Ebenso, Breite Straße 26

1885–1889: Ebenso, Waisenstraße 42.

Danach erscheint sie nicht mehr im Adressbuch.

1895: Windelband, A., Kolonial- und Materialwaren, Saarmunder Str. 6,

und ebenfalls 1895: Windelband, junior, August, Kaufmann, Neue Königstraße 95.

1903–1910: Windelband, A. Kaufmann, Neue Königstraße 132

1911–1914 keine Adressbücher erhalten.

1915 kein Eintrag Windelband mehr.



3


Friedrich Leopold Martin



oo

Potsdam,

10. Nov. 1897



Leontine Emilie Hartnack


Geboren in Frankfurt (Oder), am 26. Februar 1850, als jüngerer Knabe der Zwillingsgeburt.

1870: Martin wird zur Armee eingezogen.

1880: Noch kein Wichgraf im Berliner Adressbuch.

1882: Wichgraf, M., Gerichts-Assessor, Berlin W. Lützowstraße 83, 3 Tr.

1883: Regierungs-Assessor

1885–1889: Nicht im Berliner Adressbuch aufgeführt.

1890–1895: Wichgraf, M. Regierungsrat, Mitglied des königlichen Eisenbahnkommissariats, SO Görlitzer Straße 72, Parterre.

Am 10. November 1897 heiratet der Königliche Gerichts-Assessor Martin Wichgraf, noch wohnend im Elternhause, Potsdam Am Canal 24, die Leontine Emilie Hartnack, evangelisch, geboren in Paris, am 22. September 1857, wohnend in Potsdam, Waisenstraße 39. Sie ist eine

Tochter des Optikers Dr. Edmund Friedrich Hartnack und seiner Ehefrau Marie Louise geborene Kleinod, beide in Potsdam wohnend.


Zeugen der Eheschließung:

Der Königliche Regierungsrat Carl August Ferdinand Wichgraf.

68 Jahre alt, wohnend in Potsdam, Am Canal 24.

Der Regierungsrat und Eisenbahndirektor Gotthold Hartnack,

51 Jahre alt, wohnend in Berlin, Skalitzer Straße 47–49.


1899–1902: Wichgraf, Martin, Regierungsrat, Mitglied der Königlichen Eisenbahndirektion, Grunewald (Kreis Teltow), Kunz-Buntschuh-Straße 7 b, III Treppen.

1903–1913 ff: Geheimer Regierungsrat, Mitglied der Königlichen Eisenbahndirektion Berlin, Menzelstraße 33, Erdgeschoss.

1920–1924: Wichgraf, Martin, Geheimer Regierungsrat außer Dienst, Berlin-Schöneberg, Menzelstraße 33, Erdgeschoss.

Gestorben: etwa 1924 ... 1925, ca. 75 Jahre alt.

1925: Im Berliner Adressbuch nur noch Wichgraf, Minnie, (vermutlich eine Tochter von Martin W.), Hebammen-Schwester, Berlin-Schöneberg, Menzelstraße 33, Erdgeschoss.



4


Friedrich,

(auch Fritz )

Hermann Ludwig Otto



Geboren in Potsdam am 09. Mai 1853.


Fritz wird Maler / Kunstmaler.

Er studiert ab 30. April 1878 an der Akademie der Bildenden Künste zu München. Fach Malerei bei Diez.

Quelle: Matrikelbuch II, Matrikel 1841 - 1884, Matrikelnummer 03521, http://matrikel.adbk.de/OSordner/mb_1841-1884/jahr 1878/matrikel-03521


Fritz Wichgraf ist ein Porträt- und Genremaler.

Quelle: http://books.google.de/Monogrammlexikon 1


1880 bis 1882: Noch kein Fritz Wichgraf im Berliner Adressbuch.

1883: Wichgraf, F. Maler, Berlin, Steglitzer Straße 32, Hof, parterre

1884 bis 1887: Wichgraf, F. Maler, SW., Hagelberger Straße 10, 1 Tr.

1890: Wichgraf, F., Portrait- und Genre-Maler, SW Hagelberger Straße 10, 1 Tr; Atelier SW Großbeeren Straße 56 b, III Treppen (alles Berlin).

1895 bis 1899: Kein Wichgraf, Fritz, im Berliner Adressbuch eingetragen.

1903 bis 1910: Portrait-Maler, Berlin W 30, Motzstraße 73


Zwischen 1908 und 1913: Fritz Wichgraf ist an der Wandmalerei in der Nikolaikirche zu Potsdam beteiligt.

Quelle http://books.google.de und Buch „Märkische Grablege in höfischem Glanze - Bornstedter Friedhof“. Vielleicht wohnte er (alleinstehend?) während der Zeit dieser Arbeiten in Potsdam nur zur Untermiete(?) beziehungsweise bei seinem Bruder Hans, in der Neuen Königstraße 27/28 oder aber fuhr täglich von Berlin zu seinem Potsdamer Arbeitsort.

1913 bis 1920: Wichgraf, Fritz, Hauptmann und Kunstmaler, Berlin W 30, Motzstraße 73., IV Treppen

1924: Wichgraf, Fritz, Major der Landwehr außer Dienst, Kunstmaler, Berlin W 30, Motzstraße 73, IV Treppen.

1925 im Berliner Adressbuch nicht mehr aufgeführt.

Gestorben (wo? in Berlin?) 01. Februar 1939 im Alter von 85 Jahren. Im Standesamt Potsdam ist sein Sterbefall nicht aktenkundig. Bestattet auf dem Friedhof in Bornstedt bei Potsdam. Er hat mit seinem Vater einen gemeinsamen Grabstein.



5


Dorothee

Margarethe

Charlotte Wichgraf


oo


Dr. Johannes Friedrich Carl

Hoffmann


Geboren in Potsdam am 31. Juli 1856.

Sie heiratet in Potsdam am 29.12.1883 den Schriftsteller Hans Hoffmann. Zeugen der Standesamtlichen Eheschließung sind: Der Zigarrenarbeiter Paul Matthes, 37 Jahre alt, wohnhaft in der Brandenburgischen Communikation No. 10 und der Feldwebel der Schlossgarde Heinrich Wachholz, 48 Jahre alt, wohnhaft in der Colonie Alexandrowka No. 6. Eintrag des Standesamtes: 401/1883. Stadtarchiv Potsdam, Film P 054, Bild 521.

Das Paar lebt in den 1880-er Jahren in Freiburg. Aus der Ehe gehen

3 Söhne und 1 Tochter hervor. (Möglicher Weise Scheidung 1901?).

Margarethe stirbt in Kiel (Standesamt Nr. 268/1929).


Hans Hoffmann ist geboren in Stettin (Vorpommern) am 27. Juli 1848, als Sohn des Predigers Gustav Heinrich Albert Hoffmann und Auguste Köhn.

1871 erwirbt er den Akademikergrad Dr. phil.

ab 1872 wirkt er in verschiedenen Städten als Gymnasiallehrer

ab 1879 widmet er sich allein der Schriftstellerei.

ab 1882 lebt er in Berlin.

1882 bis 1884 Leiter der “Deutsche Illustrirte Zeitung“ in Berlin

ab 1890 wohnt er in Potsdam, (hier im Adressbuch nicht gefunden) zieht aber

1894 nach Wernigerode (Harz)

ab 1902 in Weimar. Generalsekretär der Deutschen Schillerstiftung zu Weimar.

Hans Hoffmann ist gestorben in Weimar am 11. Juli 1909, 60 Jahre alt.

Quellen:

http/kulturportal.west-ost/biographies/hoffmann-hans-2/

www.deutsche-biographie.de/sfz45822.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Hoffmann



6


Marie Eugenie Elsbeth



oo



Prof. Dr. med. Johannes

v. Kries


Geboren in Potsdam am 26. März 1859


Elsbeth heiratet am 06. Oktober 1881 den Physiologen Professor

Dr. med. Adolph Johannes von Kries in Potsdam. Elsbeth wohnt bis zur Hochzeit im Elternhaus in Potsdam, Am Canal 24.


Johannes von Kries wurde auf Schloss Roggenhausen (Westpreußen) am 06. Oktober 1853 geboren.

Er studierte in Halle und Leipzig sowie Zürich Medizin.

Johannes v. Kries wird an der Berliner Universität Mitarbeiter des Potsdamers Hermann Helmholtz.

Aus diesem Grunde wurde eine Berliner Adresse im Zeitraum zwischen 1875 und 1882 gesucht. Ein Eintrag wurde jedoch nicht gefunden. Es ist möglich, dass Johannes als Unverheirateter in Berlin wohnte aber eventuell als Untermieter. Im Adressbuch sind jedoch nur die Wohnungsinhaber genannt.


1878 Dr. habil. in Leipzig (Physiologie)

1880 außerordentlicher Professor für Physiologie in Freiburg im Breisgau

1882 Berufung zum Mitglied der Leopoldina

1883 ordentlicher Professor für Physiologie in Freiburg im Breisgau


Auszeichnungen: Orden Pour le mérite für Wissenschaft und Künste,

Dr. jur. h. c., Dr. phil. h. c. Dr. phil. nat. h. c. ,

Ehrenmitglied der Technischen Hochschule Karlsruhe.


1911 Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften

1924 Emeritierung


Johannes von Kries stirbt in Freiburg im Breisgau am 30. Dezember 1928.

Elsbeth stirbt dort in Freiburg am 23. Oktober 1937.

Quellen:

Standesamtsurkunde Nr. 471 / 1937 Freiburg im Breisgau.

www.deutsche-biographie.de/sfz46069.html ,

http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_von_kries



Nachsatz:


Im Berliner Adressbuch ist ausschließlich aufgenommen:

1875 bis 1877: Ein v. Kries, Ad., Sec.-Leutnant und Adjutant, Berlin C, Alexanderstraße 56, II Treppen (ohne Vornamens-Nennung).

1880 bis 1882: wie vor, doch inzwischen Premier-Leutnant.












Abschrift des Auszuges aus dem Königlich Polizeilichen Melderegister

der Residenzstadt Potsdam

für das Wohnhaus: Potsdam, Am Canal 27



(Anmerkung von Chris J.: Leider trug der Beamte versehentlich das Melde-/ und

Einzugs-Datum für die neue Wohnung nicht ein. Es wird etwa 1863 gewesen sein).



Quelle: Stadtarchiv Potsdam, MR, 8 Film106 / 1037, Blatt 123



Tag des Anzu-ges

Vor- und Zunamen,

Stand

oder Gewerbe


Tag der Geburt

Geburtsort und Provinz

Con-fession

frühere Wohnung

Tag des Abzuges

(Todes)

Anzeige der neuen Wohnung










etwa

1862


Wichgraf, August


Regierungsrath

24.6.11

Gumbinnen

ev.

---


(Anmerkung: nicht erwähnt)


2.10.65


2.7.66

Canal 60


Canal 24-2

Minna

geb. Wilckens, Ehefrau


24.9.24

Potsdam

ev.

---

Hans

18.5.48

Frankfurt a/O.

ev.

---

Martha


26.2.50

ev.

---

Martin


26.2.50

ev.

---

Fritz


9.5.55

Potsdam

ev.

---

Margarethe


31.7.56

ev.

---

Elsbeth


20.3.59

ev.

---




















Abschrift des Auszuges aus dem Königlich Polizeilichen Melderegister

der Residenzstadt Potsdam

für das Wohnhaus: Potsdam, Am Canal 24



Quelle: Stadtarchiv Potsdam, MR 8, Film 106 / 1037, Blatt 55



Tag des Anzu-ges

Vor- und Zunamen,

Stand

oder Gewerbe


Tag der Geburt

Geburtsort und Provinz

Con-fession

frühere Wohnung

Tag des Abzuges

(Todes)

Anzeige der neuen Wohnung









2. 7. 1866

Wichgraf, August,

Regierungs-Rath


24.6.11

Gumbinnen

2

(ev.)

Canal 27



Minna, geb. Wilkens


24.9.24

P(otsdam)

2



Hans

Königl. Bauinsp.

18.5.48

Frankfurt a/O.

2


13.7.69 zurück

1870 fort, 1.5.76 zurück

Martha

26.2.50

Frankfurt a./Oder

2.5.'76(?) ist der Prof. Dr. Wilhelm Windelband mit der Frau nach der Schweiz ausgewandert.

10.10.74

Leipzig, verheiratet mit Dr. Windelband



Martin

Commissar, Gerichts-Assessor

26.2.50 ab 15.11.79 Nauener 53


Frankfurt a./Oder

2

Canal 27

1870 Soldat in ... -

8.2.75 zurück.

19.9.77 (nach) Berlin, -

1.10.79 zurück. Angermünde

Fritz

Kunst-Maler

9.5.53

55

(?)


P.(otsdam)

2

27

1872: ....? - 1.10.80 zurück. .............?

7.10.81 Berlin


Margarethe

31.7.56

P. "

2

27





Elsbeth

26.3.59

P. "

2

27

Freiburg / Baden

verheirathet mit Professor Dr. med.

v. Kries


















(Sinngemäßer Auszug) B


Eintrag der Eheschließung Nr. 261/1881


des Standesamtes in Potsdam

_____________________________________________________________________________


Potsdam, am 06. 10. 1881


Bräutigam

1. Der Professor an der Universität zu Freiburg in Baden,

Doctor med. Adolf Johannes von Kries,


evangelischer Religion,


geboren am 06. October des Jahres 1853 zu Schloss Roggenhausen,


wohnhaft zu Freiburg in Baden,

Sohn des Amtsraths Adolf von Kries und dessen Ehefrau Johanna

geborene Reichenau, beide wohnhaft zu Marienwerder.




Braut

2. Die Marie Eugenie Elsbeth Wichgraf,

evangelischer Religion,


geboren am 26. März des Jahres 1859 zu Potsdam,



wohnhaft zu Potsdam, am Canal 24,

Tochter des Geheimen Regierungsrats Carl August Ferdinand Wichgraf

und dessen Ehefrau Wilhelmine Albertine Ferdinandine geb. Wilckens,

beide wohnhaft zu Potsdam



Zeugen

3. Der Amtsrath Adolf von Kries,

73 Jahre alt, wohnhaft zu Marienwerder


4. Der Geheime Regierungsrath August Wichgraf,

70 Jahre alt, wohnhaft zu Potsdam, am Canal No. 24





Quelle: Stadtarchiv Potsdam sinngemäße Abschrift: Chris Janecke



(Sinngemäßer Auszug) B


Eintrag der Eheschließung Nr. 401/1883


des Standesamtes in Potsdam

_____________________________________________________________________________


Potsdam, am 29. December 1883


Bräutigam

1. Der Schriftsteller, Dr. der Philosophie

Johannes Friedrich Carl Hoffmann

evangelischer Religion,


geboren am 27. Juli des Jahres 1848 zu Stettin,

wohnhaft zu Berlin, Culmstraße 37,

Sohn des emeritierten Predigers Gustav Albert Hoffmann und seiner

Ehefrau Emilie Auguste geb. Köhn, beide in Stettin wohnend.




Braut

2. Dorothea Margarethe Charlotte Wichgraf,

evangelischer Religion,


geboren am 31. Juli des Jahres 1856 zu Potsdam

wohnhaft zu Potsdam, am Canal 24,


Tochter des Geheimen Regierungsrats Carl August Ferdinand Wichgraf

und dessen Ehefrau Wilhelmine Albertine Ferdinandine geb. Wilckens,

beide wohnhaft zu Potsdam.




Zeugen

3. Der Geheime Regierungsrat August Wichgraf

72 Jahre alt, wohnhaft zu Potsdam, Am Canal 24.



4. Der emeritierte Prediger Albert Hoffmann

(durch den Regierungsassessor Martin Wichgraf anerkannt)

71 Jahre alt, wohnhaft in Stettin (Oder), Grabenstraße 22.




Stadtarchiv Potsdam, Film P 54, Seite 522 sinngemäße Abschrift: Chris Janecke



(Sinngemäß berichtigter Auszug) B


Eintrag der Eheschließung Nr. 2/1874


des Standesamtes in Potsdam

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Potsdam, am 10. October 1874, vormittags, neun Uhr


Bräutigam

1. Der Privat-Dozent, Doctor der Philosophie

Wilhelm Heinrich Windelband


evangelischer Religion,

sechsundzwanzig Jahre alt,

geboren zu Potsdam, wohnhaft in Leipzig, Weststraße Nummero 81,



Sohn des zu Potsdam verstorbenen Rechnungsrates

Johann Friedrich Wilhelm Windelband

und dessen gleichfalls verstorbenen Ehefrau Friederike geb. Gerloff



Braut

2. Emma Wilhelmine Martha Wichgraf,


evangelischer Religion,

vierundzwanzig Jahre alt, geboren zu Frankfurt / Oder,

(getauft in Potsdam)

wohnhaft zu Potsdam, Am Canal No. 24,


Tochter des Regierungsrathes August Wichgraf zu Potsdam

und dessen Ehefrau Wilhelmine, geb. Wilckens,



Zeugen

3. Der Dr. jur. Appellationsgerichtspräsident a. D., von Koenen,

der Person nach bekannt,

71 Jahre alt, wohnhaft zu Potsdam, Eisenhartstraße 20


4. Der Gutsbesitzer Ferdinand Heinrich Gerloff

der Person nach bekannt

58 Jahre alt, wohnhaft zu Kyritz


–––––––––––––––––––––––––––––––––


Quelle: Stadtarchiv Potsdam, Film P 048 sinngemäßer Auszug: Chris Janecke




(Sinngemäßer Auszug) B


Eintrag der Eheschließung Nr. 319 / 1897


des Standesamtes in Potsdam

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Potsdam, am 10. November 1897


1. Bräutigam


Der Königliche Gerichts-Assessor Friedrich Leopld Martin Wichgraf,

geboren in Frankfurt (Oder), am 26. Februar 1850

wohnend in Potsdam, Am Canal 24,


Sohn des Königlichen Regierungsrates Carl August Ferdinand Wichgraf

und seiner Ehefrau Wilhelmine Albertine Ferdinandine, geb. Wilckens,

wohnend in Potsdam, Am Canal 24.




2. Braut


Die Leontine Emilie Hartnack, evangelisch

geboren in Paris, am 22. September 1857,

wohnend in Potsdam, Waisenstraße 39.


Tochter des Optikers Dr. Edmund Friedrich Hartnack und

seiner Ehefrau Marie Louise geborene Kleinod,

beide in Potsdam wohnend.




Zeugen der Eheschließung


3. Der Königliche Regierungsrates Carl August Ferdinand Wichgraf.

68 Jahre alt, wohnend in Potsdam, Am Canal 24.


4. Der Regierungsrat und Eisenbahndirektor Gotthold Hartnack,

51 Jahre alt, wohnend in Berlin, Skalitzer Straße 47–49.





Quelle: Stadtarchiv Potsdam, Film P 051, Chris Janecke: (sinngemäßer Auszug)




(Sinngemäßer Auszug C


Sterbe–Eintrag Nr. 399/1901


des Standesamtes in Potsdam

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Potsdam, am 3. Mai 1901



Anzeige des

Königlichen Baurates Hans Wichgraf

wohnhaft in Neu-Ruppin, Friedrichstraße 37 b,

Er zeigte an, daß sein Vater, der Geheime Regierungsrath außer Dienst,


Carl August Ferdinand Wichgraf,


89 Jahre, 10 Monate alt, evangelischer Religion,


wohnhaft in Potsdam, Spandauer Straße 29,


geboren zu Gumbinnen,



verheirathet gewesen mit der verstorbenen

Wilhelmine Albertine Ferdinandine, geborene Wilckens,

zuletzt hier wohnhaft;

Sohn des Landrentmeisters (Vornamen unbekannt) Wichgraf und seiner Ehefrau Wilhelmine geborene Sinhuber, beide verstorben und

zuletzt wohnhaft in Gumbinnen;

zu Potsdam, Spandauer Straße 29, am 2. Mai des Jahres 1901, nachmittags um 8 Uhr verstorben sei.






Anmerkung: Nachmittags 8 Uhr = 20.00 Uhr. Quelle: Stadtarchiv Potsdam, Film P 123, Seite 207, sinngemäßer Auszug: Chris Janecke















(Sinngemäßer Auszug) C


Sterbe–Eintrag Nr. 990/1890


des Standesamtes in Potsdam

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Potsdam, am 8. November 1890




Anzeige des Königlichen Bauinspectors Hans Wichgraf

wohnhaft zu Bromberg, Hoffmannstraße No. 9.

Er zeigt an, daß seine Mutter,


Wilhelmine Albertine Ferdinandine Wichgraf, geborene Wilckens,



66 Jahre, 1½ Monate alt, evangelischer Religion,


wohnhaft zu Potsdam in der Spandauer Straße 29,


geboren zu Potsdam,


verheirathet gewesen mit dem hier wohnhaften

Geheimen Regierungsrath außer Dienst,

Carl August Ferdinand Wichgraf;


Tochter des Geheimen Oberrechnungs-Rathes Friedrich Eugen Wilckens und dessen Ehefrau Wilhelmine Henriette geborene Böhm,

beide verstorben und zuletzt hier wohnhaft,

zu Potsdam in der Spandauer Straße 29, am 7. November 1890

nachmittags um 4¼ Uhr verstorben sei.




Anmerkung: Am Nachmittag um 4¼ Uhr = 16.15 Uhr.

Quelle: Stadtarchiv Potsdam, Film P 111, Seite 575, sinngemäßer Auszug: Chris Janecke








(Sinngemäßer Auszug) C


Sterbe–Eintrag Nr. C 114 / 1920


des Standesamtes in Potsdam

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Potsdam, am 31. Januar 1920



Die Verwaltung der Eisenhartschen Heilanstalt, hier

(Potsdam, Behlertstraße 10), hat angezeigt, daß der



Geheime Baurat Johannes Wichgraf



71 Jahre alt, evangelischer Religion,


wohnhaft zu Potsdam, Sedanstraße 1


geboren zu Frankfurt an der Oder,


verheirathet mit

Martha Wilhelmine Franziska, geborene Schulemann,

wohnhaft in Potsdam,



Sohn des Geheimen Regierungsrates August Wichgraf und seiner Ehefrau Wilhelmine, geborene Wilckens, beide verstorben,



zuletzt wohnhaft in Potsdam in der Eisenhartschen Heilanstalt

am 30. Januar 1920 vormittags um 7 Uhr verstorben sei.





Der Standesbeamte


gez. In Vertretung: Hiltmann






Quelle: Stadtarchiv Potsdam, Film P 143, Seite 66 sinngemäßer Auszug: Chris Janecke






(Sinngemäßer Auszug) C


Sterbe-Eintragung Nr. C 159 / 1936


des Standesamtes in Nowawes




Der Direktor des Oberlin-Krankenhauses

in Nowawes teilt mit, daß



Frau Martha Wichgraf, geborene Schulemann,


69 Jahre alt, evangelischer Religion,


wohnhaft in Nowawes, Schützendamm 37,


geboren zu Bromberg,


In Nowawes, Oberlin-Klinik, Lindenstraße,


am 26. Mai 1936, nachmittags um 10 ¾ Uhr,


verstorben sei.


Vorgelesen, genehmigt und unterschrieben


gez.


Der Standesbeamte


gez. -----





Quelle: Stadtarchiv Potsdam, Film P 326, Seite 87 Erfasst: Chris Janecke


Anmerkungen:

Martha Wilhelmine Franziska Wichgraf, geborene Schulemann, war Ehefrau des Geheimen Baurats Johannes Wichgraf und Mutter des nachstehend aufgeführten Arno Hans Wilhelm Wichgraf.

Die Wohnstraße "Schützendamm" heißt nach 1945 "Paul-Neumann-Straße".

Die Stadt Nowawes ist ab 1938 umbenannt in Babelsberg und wird 1939 zu Potsdam als

Potsdam-Babelsberg eingemeindet.




Notiz zum Sohn der Vorgenannten:


Arno Hans Wilhelm Wichgraf.


Geboren am 15. Juli 1890 in Bromberg.


Vater: Der Kreisbau-Inspektor / Geheime(r) Baurat Johannes Wichgraf, † in Potsdam, 30.01.1920.

Mutter: Martha W., geborene Schulemann, † in Nowawes, am 26. Mai 1936.


Aus dauerhaften gesundheitlichen Einschränkungen war Arno Wichgraf ein Pflegling in der Oberlin-Klinik in Potsdam-Babelsberg (dem früheren Ort Nowawes).

Arno Wichgraf starb im Oberlin-Krankenhaus am 31. März 1943, im Alter von 52 Jahren.


Näheres nachlesbar im Stadtarchiv Potsdam, auf Film P 328, Seite 527, Eintrag C 125 / 1943.