Zur Ahnenliste >Janecke< gehörend:
- Beginn einer Stammtafel -
Familie >Stodin< im Raum Rheinsberg (Mark Brandenburg)
Zu den in die Familie Stodin Eingeheirateten gehören in diesem Zeitabschnitt die Namen:
Bornholz, Haberland und Lücke.
Auch genannt wurden die Familiennamen: Ehm, Dänner und Schulze
Hinweis: Der Familienname >Stodin< wurde in den Kirchenbuch-Einträgen (nach Gehör) auch Steddin, Stodien, Stoddin, Stoeddin geschrieben. Hier im Dokument wurden die Schreibweisen vom Autor zu >Stodin< vereinheitlicht, um Irritationen zu vermeiden.
Bearbeitet von Chris Janecke, aktualisiert im Januar 2026
E-Mail: chris@janecke.name
Zur Einstimmung in dieses Dokument gibt es eine Bilderserie.
Weg der Verbindung zwischen den Hauptpersonen dieser Niederschrift
und dem Autor dieses Dokuments.
Generat. |
Zeitraum |
Namen des jeweiligen Ehepaares |
08 |
ca. 1750–1830 |
Stodin oo Bornholz |
07 |
1788 bis etwa 1870 |
Johann Stodin o-o Charlotte Ehm Eine Tochter gab es aus jener Verbindung |
06 |
1812 bis 1892 |
Erdmann Daniel Franz Runge oo Johanne Friederike Henriette Ehm => Schulze, 8 Kinder |
05 |
1846 bis 1946 |
Franz Runge oo Marie Josephine Glaeser, 6 Kinder |
04 |
1875 bis 1949 |
Rudolf Max Sommer oo Anna Margarethe Runge, 2 Kinder |
03 |
1900 bis 2003 |
Anne-Marie Sommer oo Alfred Richard Janecke, 3 Kinder |
02 |
1945 bis |
Der Autor dieser Niederschrift – Chris Janecke |
01 |
|
Die Kinder des Autors (zu näheren Angaben besteht ein noch gewünschter Datenschutz) |
Zu einigen der vorgenannten Ehepaare gibt es auf dieser Internetseite Kurzlebensläufe.
Diese bitte im Inhaltsverzeichnis unter „Lebensläufe meiner Verwandtschaft“ aufsuchen.
Notizen zur Familie >Stodin<.
Die Datenquellen sind leider „sehr dünn“: Es fehlen verschiedene Kirchenbücher.
In den Kirchenbuch-Einträgen fehlen oft die Vornamen oder zumindest die vollständige Reihe der Vornamen. So sind eindeutige Zuordnungen erschwert bis unmöglich. Auch zur gleichen Person weisen das Kirchenbuch (KB) und das Register zum KB unterschiedliche Daten auf, was erschwerend wirkt.
Ahn? 10 / 720 - In der Generation 10 - Oberurgroßeltern - Ahnin? 10 / 721 |
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(Vorname?) Steddin => (Annahme:) Stodin Geboren, in Rheinsberg, im Jahre 1692.(nur errechnet aus dem Sterbe-Eintrag): Gestorben ist am 09. Januar 1791: „Der alte Steddin“. Alt: 99 Jahr. Kirchenbuch Rheinsberg, Gestorbene 1791, auf Seite 142, Nr. C 76. Abschrift von C. J. aus dem Kirchenbuch in Rheinsberg, am 01. Juli 1994. |
oo |
N. N. (unbekannt)
Der Kirchenbuch-Sterbeeintrag enthält leider keinen Hinweis auf die Ehefrau und / oder die Kinder als Hinterbliebene des alten Steddin. |
Es handelt sich um eine Vermutung der Familienzugehörigkeit zu den folgenden KB-Einträgen: |
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Ahn 09 / 360 - In der Generation 09 - Obergroßeltern - Ahnin 09 / 361 |
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Stodin Geboren etwa im Zeitraum 1725 ... 1735 |
oo |
N. N. (unbekannt) |
Ahn 08 / 180 - In der Generation 08 - Obereltern - Ahnin 08 / 81 |
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(Vorname? evtl. Johann?) Stodin Geboren möglicher Weise in Rheinsberg zwischen 1755 und 1765. Stodin war zur Zeit des Prinzen Heinrich (Bruder des Preuß. Königs Friedrich II.) über Jahre der Inselwart / Aufseher der Remus-Insel im Rheinsberger See und führte zusätzlich einen Ausschank im Forsthaus im Boberow-Waldgebiet Gestorben: Vor November 1812. |
oo |
(Vorname?) Bornholz |
Stodin-Familie in der Generation 07 - Alturgroßeltern -
Vermutete Kinder von Stodin oo Bornholz Anmerkungen zu den Unsicherheiten bei der Zuordnung der folgenden Personen: - Es ist noch nicht bekannt, welche weiteren Vornamen die beiden folgenden Johann (Kind 1 und 2) zur Unterscheidung hatten. - Es ist noch nicht bekannt, ob die beiden Johann 1 und 2 vielleicht sogar eine Person sind. - Es ist noch nicht bekannt, ob die drei Johann tatsächlich Brüder oder eventuell Cousins sind. Die Kirchenbücher weisen die Namen relativ unbekümmert kurz aus oder verzichten auch auf konkretes vornamentliches Nennen der Eltern. |
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1. Johann Stodin Geboren in Rheinsberg, eventuell zwischen 1780 ... 1785. Auch er war über Jahre der Inselwart / der Aufseher der Remus-Insel im Rheinsberger See und führte zusätzlich einen Ausschank im Forsthaus Boberow. Die gleichen Aufgaben übernahmen wohl später Personen aus der Familie Lücke. |
oo vor Nov. 1804 |
Marie Elisabeth Lücke Geboren vermutlich zwischen 1780 und 1785. Deren elterliche Familie lebt wohl ebenfalls im Boberow-Waldgebiet.
Heirat mit Stodin vor November 1804, (weil deren ehelicher Sohn am 19. November 1804 geboren wurde). |
2. Johann Stodin, Ahn 07 / 90 Geboren: wahrscheinlich in Rheinsberg. im Jahr 1788 (errechnet aus dem Traueintrag mit Maria Haberland).
Johann ist Schneidergeselle in Rheinsberg.
Er ist auch der leibliche Vater des unehelichen Kindes >Henriette Ehm<, nach einer vermutlich kurzen Partnerschaft. Henriette wurde geboren von Charlotte Ehm aus Warenthin, am 16. Januar 1812.
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Heirat des Johann Stodin in Rheinsberg am 01. November 1812 mit Maria Haberland. Der Bräutigam ist 24 Jahre alt. KB Rheinsberg, Getrauete Nr. 13 / 1812 auf Seite 272. Prediger Steudner. Abschrift durch C. J. am 01. Juli 1994.
Keine Kinder von Stodin oo Haberland in Rheinsberg nachweisbar. Beide Partner bis 1874 nicht in Rheinsberg gestorben; also fand eventuell ein Ortswechsel statt, möglicher Weise nach Fürstenberg (Havel) zum Wohnsitz seiner Schwiegereltern Haberland. |
o - o 1811 |
Charlotte Ehm, Ahnin 07 / 91 Geboren vermutlich in Warenthin (od. Zühlen) bei Rheinsberg, etwa zwischen 1785 ... 1792. Ihre Eltern (ein Zufallsfund. Es ist nicht belegt, dass die Ehmes die Eltern der Charlotte Ehm sind!) der Zoll- und Mühlenbereiter Ehme aus Zühlen, † vor 1823 oo Elisabeth geb. Steffin, (oder Steddin? => Stodin?) * 1755, † 12. 02.1823, 67 Jahre. KB Rheinsberg, Ruppin, Brandenburg, Preußen, C 5 / 1823, Seite 84. Begraben am 15. Februar 1823.
Charlotte Ehm wohnt in Warenthin und bekam aus einer wohl kurzen Verbindung mit dem Schneider-Gesellen Johann Stodin die uneheliche Tochter Johanne Friederike Henriette Ehm, am 16. Januar 1812 geboren. Taufe in Rheinsberg am 26. Januar Charlotte heiratet später den Stellmacher Carl Johann Schulze aus Schönfließ, Kreis Königsberg (Neumark). Dort war dann ihr Lebensmittelpunkt. Hier endeten die Leben des Paares. |
oo 1812 |
Maria Haberland Geboren: Vermutlich in Fürstenberg (Havel) im Jahre 1773 (errechnet aus der Angabe im Traueintrag).
Sie ist die Tochter des bereits vor 1812 verstorbenen Bäckers Haberland in Fürstenberg (Havel). Die Braut ist 39 Jahre jung. Abschrift durch C. J. aus dem Kirchenbuch in Rheinsberg am 01. Juli 1994. |
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3. Johann Christian Friedrich Stodin (im KB ohne Kennzeichnung eines Ruf-Namens. Geburtseintrag im Bildteil enthalten.) Geboren am 09. September 1790. Taufe in Rheinsberg am 17. Sept. 1790. KB A 1790, Seite 34.
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oo |
? ____ Die Geburt und Taufe des Kindes Johann Christian Friedrich Stodin wurde im Rheinsberger Kirchenbuch am 29. September 1997 erfasst. Dieses KB liegt aber nicht in Rheinsberg, sondern in der Zentralstelle für Genealogie im Sächsischen Staatsarchiv, in Leipzig! |
Personen der Stodin-Familie in der Generation 06 - Altgroßeltern -
Zu den Kindern des - Aufsehers über die Remus-Insel im Rheinsberger See (gemäß Kirchenbuch) und - Gastwirtes im Forsthaus des Boberow-Waldes (gemäß Register zum Kirchenbuch), namens Stodin (ohne Vornamensnennung im Kirchenbuch) oo Marie Elisabeth Lücke gehören in der Generation 06 |
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Joachim Wilhelm Stodin Geboren in Rheinsberg am 19. Nov. 1804. Taufe: Rheinsberg am 25. November 1804. Paten: Herr Müller, Jungfrau Lücking (vermutlich „Verkosung“ von Lücke) und Junggeselle Weiß aus Linow. KB Rheinsberg A 50 / 1804, auf Seite 05, Abschrift durch C. J. am 01. Juli 1994. Das Kind wohnt mit seinen Eltern im Boberow-Wald. |
oo |
? |
Ludewig Carl August Stodin. Geboren in Rheinsberg am 15. August 1807. Taufe in Rheinsberg am 17. August 1807 durch Prediger Elsner. Die Paten: Prediger Elsner, Küster Gellner, Frau Müller aus Linow. KB A 30 / 1807, auf Seite 23. Das Kind wohnt mit seinen Eltern im Boberow-Wald. Gestorben im Boberow am 10. September 1807. Begraben am 13. September in Warenthin. KB C 63 / 1807, Seite 12. Abschrift von C. J. am 01. Juli 1994 aus dem KB in Rheinsberg. |
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Die Tochter aus der wohl nur kurzzeitigen unehelichen Verbindung des Schneidergesellen Johann Stodin aus Rheinsberg und der Charlotte Ehm aus Warenthin bei Rheinsberg - In der Generation 06 - |
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Johanne Friederike Henriette geb. Ehm (auch Oehm) => Schulze (Ahnin 06 / 45) Geboren in Rheinsberg (Mark, Krs. Ruppin), am 16. Januar 1812. Taufe in Rheinsberg, am 26. Januar 1812. Taufprediger: Widekind aus Linow. Die Paten: Jungfrau Guthschmidt, Frau Herrmann, Junggeselle Herrmann. KB Rheinsberg, A 7 / 1812 auf Seite 51, (Der KB-Eintrag ist im Bildteil enthalten). Deren Mutter: Charlotte Ehm aus Warenthin bei Rheinsberg, unverehelicht. Der leibliche Vater ist der Schneidergeselle Stodin aus Rheinsberg.
Der spätere gute Stiefvater von Henriette ist Stellmacher Carl Johann Schulze aus Schönfließ, Kreis Königsberg (Neumark).
Sie starb in Weißensee, im Nieder-Barnim, bei Berlin, Falkenberger Straße 32, am 15.11.1892, vorm. 10 Uhr, 80 Jahre alt. StA Weißensee C 617 / 1892. |
oo |
Erdmann Daniel Franz Runge, (Ahn 06 / 44) Geboren in Schildow bei Schönerlinde, am 07. September 1815 (KB Schönerlinde). Franz wird ein
- Mühlenbursche in Berlin, - später Zimmermann, - später Gastwirt in Berlin, Scheunenviertel, Mulack-Gasse No. 5 (=> Mulackstraße 5).
Heirat in Berlin-Mitte, Sophienkirche, Große Hamburger Straße, am 16. Jan.1841.
Das Ehepaar Henriette Schulze oo Franz Runge wird acht Kinder haben.
Sein Lebensende in Weißensee bei Berlin, Falkenberger Str. 32, am 31. Januar 1883, 67 Jahre alt. |
Mit diesen vorstehenden Angaben haben wir, ausgehend von den >Stodin< über >Ehm< => >Schulze<, den Anschluss zur Generation 06 der Familien Runge erreicht, über die es auf dieser Internetseite ebenfalls einen Namensstamm gibt. |
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Nun folgt als Ergänzung die Halbschwester vorgenannter Henriette, geb. Ehm dann => Schulze. Das ist: Rosalie Schulze, verehelichte Dänner (Eltern: Carl Johann Schulze oo Charlotte Ehm). |
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Rosalie Schulze Geboren in Schönfließ, Kreis Königsberg, in der Neumark, im Jahre 1828. Heirat wohl etwa zwischen 1846 und 1856. Gestorben in Berlin, Friedrich-Wilhelm-Hospital, Palisadenstraße 37, am 15. März 1904, 75 Jahre alt. StA Berlin, C 319 / 1904. |
oo |
Hermann Dänner
Hermann ist Schlosser von Beruf.
Sein Leben endet früher, als jenes seiner Ehefrau Rosalie. |
- vorläufiges Ende des Dokuments -
Hier aber geht es zum Bildteil