Spitzenahnen Dittwald in den Dörfern Dechsel und Massow bei Landsberg (Warthe)

Diese Skizze möchte einen Überblick über das Gebiet vermitteln, das uns in den folgenden Dokumenten dargestellt wird. Es ist der damalige Lebensraum unseres Dittwald-Familienverbandes und vieler anderer Bewohner.
Die evangelische St.-Marien-Kirche im Zentrum der Stadt Landsberg an der Warthe vermittelt mit dieser Umgebung, und zu jener Zeit um 1920, einen angenehmen, fast romantischen Eindruck.
Gemächlich fließt die Warthe in diesem Hochsommer 1999 der Oder zu. Auch unsere momentane Blickrichtung geht in Richtung Oder, Küstrin und Berlin. Reges Treiben herrscht in den Verkaufseinrichtungen des Bahnhof-Viadukts (Bahnhofs-Rückseite).
Fast jedes der Häuser ist gut erkennbar, in denen unsere Vorfahren gelebt hatten ... aber in welchen standen ihr Tisch, ihre Betten, ihr heimischer Herd? – Die kleinen Siedlungen Massow und Nieder-Alvensleben wurden 1929 zu einem Dorf „Massow“ zusammengefasst.
Die Kirche des Ortes Dechsel auf der „Dorfaue“, einer nur schmaleren Verkehrsinsel. Unser Blick geht in Richtung Landsberg. Bei dem weißen Türmchen können wir nach links in die kurze Allee nach Massow einbiegen.
Die Verwaltung des Ortes und direkt daneben die Kirche (rechts außerhalb des Bildes)
Eines der alten aber modernisierten Wohnhäuser an der Dechseler Durchgangsstraße Landsberg - Schwerin.
Einsam steht der Bahnhof Dechsel im Sonnenschein.
Ein mit frisch gespitzem Gänsefederkiel hervorragend geschriebenes Kirchenbuch mit allen wichtigen Eintragungen über Geburten und Taufen, über Trauungen sowie über Sterbefälle und Beerdigungen.
Darin zu lesen ist angenehm, wirkt entspannend. Wenn einem so'was Gutes widerfärt, das ist ein großes Lob schon wert. Es gibt da völlig andere Aufzeichnungen die geeignet sind, den Lesenden zur Verzweiflung zu treiben.
Mehrere junge Männer in unseren Dittwald-Familien waren als Zimmerleute tätig.
Eine Auswahl von Werkzeugen des Zimmermanns. (Sammlung im Museum Osterburg).
Ein „Panorama-Blick“ über Massow. Weit ist das Land und hoch das Firnament.
Ausreichend Platz für die Bewohner des Dorfes ist vorhanden. Zuzug möglich.
Massow und Nieder-Alvensleben sowie weitere Siedlungen wurden im Jahre 1770 gegründet. Die damaligen Kolonistenhäuser für die neuen Ansiedler ähneln sich. Viele einfache Typenbauten setzte man bereits damals in die Landschaft.
Unsere treuen Nachtwächter, die unseren Schlaf, unser Hab und Gut behüteten – auch mal den Feueralarm auslösen mussten. Wir hatten im Laufe der Zeit mehrere Zuverlässige nacheinander.
(Bild: gemeinfreier Zeitungsausschnitt. Fotograf und Wächter unbekannt, weil nicht benannt.)
Jedes gediegende Handwerk benötigt sein gutes Werkzeug – und sei es zur Selbstverteidigung gegen jedwedes Raubzeug.

Hier geht es zum Text über den Familienverband Dittwald in den Dörfern Dechsel und Massow.