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Carl August Sommer 18. Dezember 1803 – 18. November 1892 Lebensorte: Buckow (Oberbarnim / Märkische Schweiz), in vielen weiteren uns noch nicht bekannten Orten, in Gerresheim bei Düsseldorf und in Nowawes bei Potsdam und seine Ehefrau Caroline Emilie Henriette Keyling gestorben in Reppen, Kreis Weststernberg (Neumark)
Aufzeichnung des lückenhaften tabellarischen Kurz-Lebenslaufes aus der Reihe zur Familienforschung und Heimatgeschichte
Autor und Kontaktpartner für Fragen, Meinungen oder Hinweise: Christoph Janecke, Bearbeitungsstand: März 2010, E-Mail: christoph@janecke.name Bei den oben Genannten handelt es sich um den Bruder eines Vorfahren des Autors und dessen Ehefrau, über die noch weniger bekannt ist. Wenn du Interesse hast, mehr darüber zu lesen, was sich in dieser Zeit im Leben der Menschen abspielte, so sieh’ bitte auch in die Dokumentationen „Zeitgeschichte“ und „Zeitgenossen“. Die hier gezeigten Ergebnisse bedeuten keinen Abschluss der Forschung, sondern deren Beginn.
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Die Eltern, Generation 7
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Gen. 07 / Ahn 80 |
| Gen. 07 / Ahn 81 |
Sommer Johann Friedrich Gottfried
| Name Vornamen | Wegen Johanna (Hanne) Charlotte
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nicht in Buckow, eventuell in Batzlow (Oberbarnim), am 30. Juli 1869. (errechnet aus dem Sterbeeintrag Buckow. KB von Batzlow Kriegsverlust 1945) | geboren | Buckow, (Oberbarnim) am Schermützelsee, am 25. April 1768, getauft am 02. May 1768. Die Paten: 1. Gottfried Tramte, 2. Martin Deckern, 3. Frau Gühl geb. Hartwig, 4. Frau Catharina Gallaun, 5. Frau Dorothea Elisabeth Brand geb. Wolter. Quelle: KB in Buckow 1768, Seite 7, Nr. 19 |
Zimmergeselle, Kanonier, Kriegsinvalide, Hausmann | Beruf | Hausfrau und Mutter |
Buckow am Schermützelsee 1794 | Trauung Das Kirchenbuch ging 1945 verloren. Daher nur die Jahresangabe aus dem erhalten gebliebenen Register | Buckow (Oberbarnim) 1794 |
Buckow, 19. Februar 1809, im Alter von 39 Jahren, 6 Monaten, 20 Tagen. „Kaltes Fieber“. Bestattet am 21. Februar 1809 auf dem Friedhof vor dem Thore. Quelle KB Buckow 1809, Seite 37, Nr. 20. Oberprediger Wedel | gestorben | Buckow, am 30. März 1809, im Alter von knapp 41 Jahren. „Hitziges Fieber“. Bestattet am 01. April 1809 auf dem Friedhof vor dem Thore. Quelle: KB Buckow 1809, S. 39 Nr. 30, Oberprediger Wedel. |
Die Kinder der vorgenannten Eltern, Generation 6
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1 | Marie Friederike Luise Sommer | Geboren in Buckow am Schermützelsee, am 30. März 1798. Getauft am 06. April 1798. Der Taufzeugen waren es neun, darunter (lesbar): 1. Herr Joh. Peter Heller, 2. Herr Wollfabrikant Carl Hart, 3. Joh. Friedrich Wilhelm Kleist, 4. Frau Justine Charlotte Schultze, geborene Gallaun, 5. Frau Marie Luise Schmidt, geborene Gotting. Quelle: Kirchenbuch Buckow 1798, S. 296, Nr. 15. |
2 | Johann Friedrich Sommer | Geboren in Buckow am 30. Dezember 1800 und getauft am 6ten Januar 1801. Die Taufzeugen: 1. Herr Kämmerer Johann Chr. Friedrich Schultze, 2. Jacob Wegen (Großvater), 3. Frau Dorothea Luise -?- geborene Grünberg. Quelle: Kirchenbuch Buckow S. 318, Nr. 41 |
3 | Carl August Sommer | Geboren in Buckow am 18. December 1803. Taufe am 26. Januar 1804. Taufzeugen: Strumpfwebermeister Johann Friedrich Nötzel, Junggeselle Johann Plötze, Junggeselle Johann Wegen, Jungfrau Friederike Schmidt, Jungfrau Elisabeth Sophie Mest, Frau Charlotte Justine Schultze, geb. Gallaun. Quelle: Kirchenbuch Buckow, 1803, S. 356, Nr. 38 |
4 | Caroline Wilhemine Sommer | Geboren am 05. März 1807. Taufe am 15ten März durch Oberprediger Wedel. Die Taufgevattern: 1. Jungfrau Louise Wegen, 2. Jungfrau Wilhelmine Schmidt, 3. Frau Justine Charlotte, verwittwete Schultze, geborene Gallaun, 4. Junggesell Ludwig Nötzel, 5. Meister Friedrich Kleist, 6. Junggesell Carl Stendicke. Quelle KB Buckow, 1807, S 24 /25 Nr. 15 |
Die Eltern, die beide in relativ jungem Lebensalter ausgangs des Winters 1808 / 1809 an einem fiebrigen Infekt sterben, müssen ihre vier kleinen Kinder in Buckow zurücklassen. Die Kinder sind zu dieser Zeit zwischen 2 und 10 Jahren alt.
Mit dem Ende des Lebens endet unsere Liebe für euch nicht.
Die Zeiten sind ungünstig. Frankreich hat gerade das neutrale Preußen besetzt und hält es in eisernem Griff. So ist auch in Buckow fremdländisches Militär aus dem Westen stationiert, dem die Bevölkerung zur Versorgung viele Abgaben zu leisten hat.
Wie aber sieht die Zukunft der kleinen Kinder aus? Wo sind sie geblieben? Wer hat sich ihres Kummers angenommen? Wo leben sie in der Zukunft? Eventuell bei Verwandten in der mütterlichen Familie Wegen? Oder bei anderen Sommers, deren es welche in Buckow und in Batzelow gibt? Vielleicht bei Nachbarn, die sie eventuell an Kindes statt als Pfleglinge aufnehmen? Oder jemand von den Taufpaten, die ja das Leben der jungen Erdenbürger mit begleiten, wenn erforderlich, mit Rat und Tat mit gestalten wollten? Aber doch nicht die Kinder - nicht alle gemeinsam - das hätte wohl kaum jemand verkraftet. Vielleicht sind die Kinder, da der Vater vorher in Kriegszeiten Kanonier war, auch in das Militärwaisenhaus in Potsdam gebracht worden?
Die Suche ist schwer. Preußen und Deutschland haben zu viele Kriege geführt! Und am Ende des vorigen Krieges wurden aus dem Militärwaisenhaus die Akten, so auch die „Zöglingslisten“, ausgelagert, um sie zu retten. Nun ja, der Häuserkomplex in Potsdam blieb bei den Angriffen bestehen aber die Akten gingen wohl auf dem rettenden Transport zu einem sicheren Lagerungsort verloren. Sie sind nicht mehr greifbar. Vieles wird also nicht aufzuklären sein.
Anzunehmen ist aber, dass die Kinder nicht in Buckow bei Verwandten, Bekannten oder Taufpaten aufwuchsen. Zumindest ist keiner ihrer Namen im Konfirmationsbuch der Stadt Buckow enthalten.
Und Potsdam? Hier das gleiche Ergebnis. Im Archiv Preußischer Kulturbesitz, Berlin, ist das betreffende Kirchenbuch des Potsdamer Militärwaisenhauses noch vorhanden - aber auch hier sind die Namen unserer Sommer-Kinder bei den Konfirmanden in den betreffenden Jahren nicht enthalten.
Ein Lichtblick: Hier in Potsdam begegnet uns zumindest der etwas ältere Bruder des Carl August, nämlich Johann Friedrich Sommer, anlässlich seiner Heirat als junger Schuhmachermeister wieder. Dieser ist es, der auch die Ahnenreihe zu den heute hier noch lebenden Janeckes weiterführen wird. Und zu seiner Familie ist seit jener Zeit schon manches erforscht.
Zu unserem „Probanden“, seinem kleineren Bruder Carl August, bleibt bisher fast alles aus seinem Leben, noch im Dunkel der Zeiten verborgen.
Das dritte Kind der vorgenannten Eltern = Der Proband und dessen Ehefrau, Generation 6
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| Generation 06 | Generation 06 |
Name: Vornamen: | Sommer, Carl August | Keyling Caroline Emilie Henriette |
Geburt: | Buckow am Schermützelsee (Oberbarnim) im Oderland, am 18. Dezember 1803, Angaben zur Taufe in der vorstehenden Kinderliste enthalten. |
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Beruf: | Müllermeister / Mühlenmeister, aber auch als Mühlenbauer erwähnt |
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Wohnanschriften vor der Ehe:
| Buckow, weitere noch unbekannt
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Trauung / Eheschließung: | noch unbekannt | |
Wohnanschriften während der Ehe | Unter anderen Orten vielleicht auch in Reppen? | |
Wohnanschriften im Witwerstand: | Die vorletzte: 1892 in Gerresheim bei Düsseldorf. Die letzte: Ab 17. Oktober 1892: Nowawes, bei Potsdam, Priesterstraße 9. Müde, alt und vermutlich krank, traf er bei seiner Nichte Caroline Marie Weltzer, geb. Sommer, ein, um sich dort pflegen zu lassen.
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Gestorben: | Am 15. November 1892, einen knappen Monat nach seiner Ankunft starb er hier in Nowawes, kurz vor der Vollendung seines 89. Lebensjahres, um 1 1/2 Uhr am Nachmittag. Bestattet am 18.11.1892, Gemeinde der Friedrichskirche, Reg. Nr. 207 / 1892 | Caroline ist in Reppen im Kreis Weststernberg (Neumark) zeitlich vor ihrem Ehemann verstorben. |
Das Standesamt in Nowawes notiert unter Nr. 247 / 1892, am 16. November 1892, zum Ableben des Carl August Sommer:
Er hinterlässt über 130,-- Mark.
Er hinterlässt einen großjährigen Sohn (dessen Name und Anschrift werden nicht erwähnt).
Er starb an Altersschwäche mit Lungenlähmung.
Zum Aufmuntern für unseren
Mühlen-Baumeister Carl Sommer
Vor klappernder Mühle, hart am Wind, steht heut' der Vater mit seinem Kind.
Der Vater bringt dem Kinde bei, dass dies' nun eine Mühle sei.
„Ach so“, spricht aufgeklärt das Kind: „und diese hier, mahlt nun den Wind!?“
nach Rudi Strahl